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Die ländliche Besiedlung im Hinterland von Mautern-Favianis

Settlement structures in the Hinterland of Mautern-Favianis

Stefan Groh (ORCID: 0000-0001-6457-1396)
  • Grant-DOI 10.55776/P19227
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2007
  • Projektende 31.12.2010
  • Bewilligungssumme 245.396 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (70%)

Keywords

    Donaulimes, Geophysik, Ländliche Besiedlung, GIS-Analyse, Survey

Abstract Endbericht

Das Ziel des beantragten Projekts ist die Erforschung der ländlichen Besiedlung im Hinterland von Mautern- Favianis am österreichischen Abschnitt des Donaulimes. Das Projekt baut damit auf die Ergebnisse der intensiven Forschungen des Österreichischen Archäologischen Instituts der Jahre 1996-2005 im Auxiliarkastell und seinem Vicus auf. Mithilfe mehrstufiger systematische Oberflächensurveys, geophysikalischen Prospektionen und Oberflächenfundbearbeitungen sollen in einer naturräumlich abgegrenzten Region von ca. 700 km römische Raumnutzung und Besiedlungsstrukturen sowie deren Dynamik modellhaft erforscht und in einem Geographischen Informationssystem ausgewertet werden. Mit intensiven Fundplatzsurveys sollen unterschiedliche ländliche Siedlungstypen (Vicus, Villa rustica, Einzelsiedlung) im Hinterland von Mautern-Favianis erfasst werden. Einen Schwerpunkt bildet dabei die typochronologisch und chorologischen Analyse des archäologischen Fundmaterials im Kontext mit den Siedlungsbefunden. Basierend auf diesen Daten werden ländliche Siedlungsplätze neu definiert und römerzeitliche ländliche Siedlungsmodelle auf die Landschaft übertragen und verifiziert ("predictive modelling"). Als Ergebnis des Projekts soll eine monographische Publikation mit den groß- und kleinräumigen Strukturanalysen, einem Fundstellenkatalog, Verbreitungskarten, Detailplänen sowie Detailanalysen der ländlichen Siedlungsplätze mit dem Oberflächenfundmaterial vorliegen. Modellhaft sollen unterschiedliche ländliche Siedlungsstrukten im Hinterland von Mautern-Favianis und deren soziokulturellen sowie wirtschaftlichen Interaktionen mit den Hauptorten diskutiert werden.

Das Projekt "Die ländliche Besiedlung im Hinterland von Mautern-Favianis" hatte von 2007-2010 die Untersuchung von Siedlungsstrukturen in einem Großraum von ca. 700 km 2 in Niederösterreich (Österreich) zum Inhalt. Mit modernen zerstörungsfreien Methoden der Feldarchäologie sollten einerseits das Potential dieses Wissenschaftszweiges bewiesen und andererseits auch neue Aufschlüsse zur römerzeitlichen Erschließung der Region untersucht werden. Das Untersuchungsgebiet liegt zwischen Mautern an der Donau, St. Pölten und Pöchlarn. Es gliedert sich in Flusstäler und eine zentral gelegene Hochebene über der Donau. Im Vordergrund stand die Untersuchung römerzeitlicher ländlicher Siedlungsstrukturen vom 1.-5. Jahrhundert nach Christus. Dem Projekt sind intensive Arbeiten zum römischen Kastell und Vicus von Mautern vorangegangen (1999-2006). Die Feldarbeiten wurden in drei, im Süden, Osten und der Mitte des Gebietes gelegenen Sektoren durchgeführt. Innerhalb der Sektoren erfolgten intensive und extensive Begehungen mit der Aufsammlung von Oberflächenmaterial. Besonders stark genutzte Fundplätze wurden zusätzlich mit geophysikalischen Messungen (Magnetik, Radar) untersucht. Die Ergebnisse der Feldarbeiten und Materialauswertungen erlauben völlig neue Einblicke in die Besiedlungsgeschichte des Naturraumes vom Neolithikum bis in das Mittelalter. Moderne GIS-Analysemethoden (predictive modelling, least cost path analysis, Umfeldanalysen) wurden mit systematischen Feldbegehungen (Surveys) und geophysikalischen Messungen einzelner Fundplätze kombiniert. Aus dieser Kombination resultierte ein neues Bild von der menschlichen Besiedlung dieses Landschaftraumes. Für die römische Zeit konnte gezeigt werden, dass zwischen den Zentralorten (Aelium Cetium, Favianis und Arelape) zwar ein regelhaftes Netz von kleineren, dorfähnlichen Siedlungsstrukturen entlang der Hauptstraßen vorhanden war, die ländliche Siedlungsstruktur jedoch nicht aus den zu erwartenden römischen Gutshöfen (Villae rusticae) bestanden hat. Es konnte hingegen erstmals ein neuer Siedlungstyp belegt werden, und zwar ein Kleingehöft mit einem ansonsten für Südostnoricum bezeugten Gebäudetyp, dem Mehrraumhaus. Dieser Siedlungstyp ist für diese Region mit Metallverarbeitung in Zusammenhang zu bringen und dürfte als Beweis für bäuerlich-handwerkliche Subsistenzwirtschaft im Hinterland des Donaulimes zu werten sein.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

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