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Biograph. Untersuchungen zu H. Kelsen in d. Jahren 1881-1940

Biographical Research on H. Kelsen in the years 1881-1940

Thomas Olechowski (ORCID: 0000-0003-3291-6876)
  • Grant-DOI 10.55776/P19287
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2006
  • Projektende 31.10.2010
  • Bewilligungssumme 177.478 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (10%); Rechtswissenschaften (80%)

Keywords

    Kelsen, Hans, History of the University of Vienna, Pure Theory of Law, Austrian Federal Constitution, Viennese School of Legal Tehory, Austrian Constitutional Court

Abstract Endbericht

Das Projekt behandelt den Lebensweg des österreichischen Juristen HANS KELSEN (1881-1973) von seiner Herkunft, Kindheit und Jugend über die Stätten seiner akademischen Karriere in Wien, Köln, Genf und Prag bis zu seiner Emigration in die USA 1940. KELSENS weiterer Lebensweg in den USA (1940-73) soll Gegenstand eines FWF-Folgeprojektes sein. Zu KELSENS juristischen Arbeiten existiert bereits eine unüberblickbare Menge an Literatur. Sein Leben ist dagegen bis jetzt nur wenig untersucht worden; die 1969 verfasste biographische Darstellung von RUDOLF ALADR MÉTALL kann modernen wissenschaftlichen Anforderungen kaum genügen. Das vorliegende Projekt soll zeigen, welche historischen Faktoren bestimmend für das Leben und damit auch für das Werk KELSENS waren, so etwa seine jüdische Herkunft, der Zusammenbruch der Monarchie, das wissenschaftliche und gesellschaftliche Umfeld im Wien der Zwischenkriegszeit oder das Aufkommen autoritärer und faschistischer Regime in Europa. Besondere Schwerpunkte werden auch das akademische Wirken KELSENS und sein Verhältnis zu Wissenschaftern anderer Disziplinen (insbesondere Philosophie und Psychoanalyse) sein. Durch die Darstellung des historischen Kontextes soll das Projekt einen Beitrag zum besseren Verständnis der Lehren KELSENS liefern. Es ist somit primär rechtshistorischer Natur, aber auch in hohem Maße interdisziplinär. Der Projektleiter erwartet von seinem Projekt daher Impulse für Nachbardisziplinen, insbesondere für die Rechtstheorie und Rechtsphilosophie, die Wissenschaftsgeschichte und die politische Geschichte. Methodisch soll zunächst von gedrucktem Quellenmaterial, i.e. dem Schrifttum von KELSEN und seiner Zeitgenossen, ausgegangen werden. Sodann soll in Archiven in Wien, Köln, Genf und Prag nach ungedrucktem Quellenmaterial gesucht und dieses ausgewertet werden; schließlich sind Interviews mit Personen geplant, die KELSEN noch persönlich gekannt haben. Für das Projekt werden außer den Reisekosten zu den Archiven und zu den Zeitzeugen auch die Kosten für einen ganztägig angestellten Post-doc-Mitarbeiter beantragt. Zur Evaluierung der vorläufigen Ergebnisse des Projekts soll gegen Ende der Laufzeit (also voraussichtlich Anfang 2009) in Wien eine internationale Tagung zum Projektgegenstand abgehalten werden. Das Forschungsprojekt entstand auf Anregung des Wiener HANS KELSEN-Instituts (Leitung: R. WALTER, C. JABLONER), welches auch seine volle Unterstützung zugesichert hat; enge Kooperation besteht ferner mit dem DFG-Projekt Nr. JE 265/3-1 ("Gesamtausgabe der Werke Kelsens"; Leitung: M. JESTAEDT, Univ. Erlangen), mit der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und mit der European Academy of Legal Theory in Brüssel.

Hans Kelsen (1881-1973) gilt als einer der bedeutendsten Juristen des 20. Jahrhunderts. Er war Schöpfer der Reinen Rechtslehre und "Architekt" der österreichischen Bundesverfassung. Das gegenständliche Projekt war das erste von zwei Teilprojekten, die gemeinsam die Grundlage für die erste wissenschaftliche Biographie zu Kelsen darstellen sollen. Das erste Teilprojekt beschränkte sich inhaltlich auf die Zeit vor Kelsens Emigration in die USA 1940. Es wurde zunächst untersucht, inwieweit seine jüdische Herkunft und sein familiäres Umfeld Einfluss auf sein Leben und damit auf sein Werk hatten. Bei der Familie Kelsen handelte es sich um eine vollständig assimilierte, bürgerliche Familie; jüdische Denkweisen sind in Kelsens Arbeiten nicht signifikant stärker vertreten, als sie allgemein zur europäischen Kultur gehören. Seine Weltanschauung war aufgeklärt und liberal; in religiöser Hinsicht kann er teils als agnostisch, teils als pantheistisch charakterisiert werden. Aus dieser Grundhaltung erklärt sich insbesondere der Wertrelativismus, der sowohl für Kelsens Reine Rechtslehre als auch für seine Demokratietheorie von bestimmendem Einfluss war. Ein zweiter Schwerpunkt waren die Ausbildung und berufliche Karriere Hans Kelsens. Zentrale Fragestellung war hier, welche Personen als Kelsens Lehrer angesehen werden können, und welche Personen sonst für sein berufliches Fortkommen von Bedeutung waren. Bezüglich des ersten Punktes muss Kelsen als absoluter Autodidakt angesehen werden; von seiner Jugendfreundschaft zu Otto Weininger abgesehen, war keiner der Lehrer oder Professoren, die Kelsen unterrichteten, prägend für ihn. Was die berufliche Karriere betrifft, so begegnete ihm immer wieder Antisemitismus in einem hohen Ausmaß und behinderte insbesondere seine Laufbahn an der Universität Wien; dagegen waren es vielfach assimilierte Juden, wie Adolf Drucker oder Hermann Schwarzwald, die ihm in den ersten Jahren halfen, beruflich Fuß zu fassen. Die antisemitischen Gegnerschaften an der Universität Wien waren untrennbar verwoben mit fachlichen Gegensätzen, und beides zusammen ausschlaggebend für das Weggehen Kelsens aus Wien 1930. Schließlich wurde auch der Beitrag Hans Kelsens zur österreichischen Bundesverfassung untersucht. Als ihr "Architekt" kann er insoweit bezeichnet werden, als Kelsen die politischen Vorgaben seiner Auftraggeber in ein rechtstechnisch mustergültiges Gesetzeswerk umwandelte. Sein Einfluss auf den Inhalt der Verfassung ist deutlich geringer als auf deren äußere Gestalt, doch nicht zu unterschätzen; insbesondere hatte er maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung der Verfassungsgerichtsbarkeit. Insgesamt soll die Biographie einen Beitrag zu einem besseren Verständnis des wissenschaftlichen Werkes von Hans Kelsen leisten. Gewisse Themen, wie etwa die Vorstellung eines Weltstaates, begleiteten ihn ein Leben lang; früh entwickelte Gedanken wurden erst Jahrzehnte später ausformuliert und weiter entwickelt. Die chronologische Darstellung von Kelsens Leben macht auch diese Entwicklungsphasen deutlich.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Mark Van Hoecke, European Academy of Legal Theory - Belgien
  • Matthias Jestaedt, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Deutschland

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