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Österreichische Kernforschung (1900-1960)

Austrian Nuclear Research (1900-1960)

Carola Sachse (ORCID: 0000-0003-4777-1120)
  • Grant-DOI 10.55776/P19557
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2007
  • Projektende 31.12.2011
  • Bewilligungssumme 259.486 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Chemie (5%); Geschichte, Archäologie (30%); Philosophie, Ethik, Religion (55%); Physik, Astronomie (10%)

Keywords

    Radiuminstitut, Kernforschung in Österreich, Wissenschaftsgeschichte, Nationalsozialismus, Wissenschaftskooperation, Kalter Krieg

Abstract Endbericht

Um die Wende zum 20. Jahrhundert bildete sich mit der Radioaktivitätsforschung ein Zweig in der Physik und der Chemie heraus, dessen disziplinäre Strukturen sich nur langsam formierten. Die Frühphase des Faches war sowohl von einem hohen internationalen Austausch zwischen den europäischen Zentren in Wien, Paris, Berlin und Cambridge, als auch durch einen hohen Grad an Transdisziplinarität geprägt. Ebenso wies die Radioaktivitätsforschung aus geschlechterhistorischer Perspektive eine ungewöhnliche Offenheit auf. Der sich mehrfach abrupt wandelnde politische und soziale Kontext der Kernforschung förderte, hemmte oder unterband diese Grenzüberschreitungen. Damit ergeben sich die beiden zentralen Fragen des Projektes: Wie definieren sich die Programme und wie wandeln sich die Arbeitsstile der österreichischen Kernforschung im Rahmen internationaler Kooperationen und Konkurrenz? Wie interferieren diese Entwicklungen mit den politischen, sozialen und kulturellen Verwerfungen in der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts? Ausgangspunkt der wissenschaftshistorischen Analyse ist das Wiener Institut für Radiumforschung, jedoch werden die mit ihm eng kooperierenden physikalischen Institute der Universität Wien, in die Analyse einbezogen. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom ausgehenden Kaiserreich über den Ersten Weltkrieg, die Epoche des "Roten Wien", des Ständestaats und der NS-Diktatur bis hin zur Wiedererlangung der staatlichen Souveränität Österreichs 1955. Systematische transnationale Vergleiche mit den anderen Zentren der europäischen Kernforschung, die sich auf bereits vorliegende wissenschaftshistorische Studien stützen können, sowie genaue Rekonstruktionen der bi- und multilateralen Kooperationsbeziehungen mit der der internationalen scientific community sind vorgesehen. Damit lässt das beantragte Projekt über die historische Rekonstruktion der Kernforschung in Österreich hinaus Ergebnisse im Hinblick auf die Frage erwarten, welche Bedeutung Nationalität und Internationalität als politische Rahmenbedingungen ebenso wie als mentale und kulturelle Bezugspunkte für das Handeln von wissenschaftlichen Akteuren und die Produktion wissenschaftlichen Wissens unter den wechselnden Konstellationen von Krieg und Frieden, Demokratie und Diktatur hatten.

Erstmals wurde in diesem Projekt die Geschichte der Kernforschung in Österreich seit der Entdeckung der Radioaktivität um die Wende zum 20. Jahrhundert bis zum Volksentscheid von 1978 gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf untersucht. Besondere Berücksichtigung fanden die Jahre des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Die Forschungen beschränkten sich nicht, wie ältere Studien, auf das weltweit bekannte Institut für Radiumforschung in Wien, dem Vorläufer des heutigen Stefan-Meyer-Instituts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie verorteten das Institut und andere Standorte österreichischer Radioaktivitäts- bzw. Kernforschung vielmehr in zwei sich überlagernden Netzwerken: zum einen im Forschungsraum der Habsburger Monarchie bzw. nach 1918 der Ersten Republik; zum anderen in der globalen scientific community der Radioaktivitäts- und Kernforschung. Zwei Fragen standen im Zentrum: Erstens, wie veränderten sich die Arbeitsschwerpunkte an den österreichischen Forschungsstandorten im politischen, sozialen und kulturellen Kontext des 20. Jahrhunderts? Zweitens, wie lassen sich die dort vorhandenen personellen, materiellen und infrastrukturellen Ressourcen im internationalen Netzwerk der Kernphysik gewichten? Als wichtigste Ergebnisse sind festzuhalten: 1. Der privilegierte Zugang zum kostbaren Rohstoff Radium, den das Wiener Radiuminstitut bis 1918 hatte, und die dort auch später reichlich vorhandenen natürlichen Strahlungsquellen hatten ambivalente Effekte. Das Radium sicherte im Rahmen internationaler Kooperationen zwar Ressourcenzuflüsse, wie z.B. Austauschpräparate und Verkaufserlöse, und es zog renommierte Gastforscher/inne/n an. Aber es verschlang auch mit der Verwaltung des internationalen Radiumstandards Arbeitskapazitäten und verengte den epistemischen Rahmen kernphysikalischer Forschungsfragen. 2. Die Marginalisierung der österreichischen Forschungsstandorte im internationalen Gefüge setzte nicht erst 1938, sondern bereits in den frühen 1930er Jahren ein. Dies lag auch an den wissenschaftspolitischen Restriktionen im Inland. Hinzu kam, dass künstliche Strahlungsquellen in der Kernforschung immer mehr an Bedeutung gewannen, und die vorhandenen natürlichen Strahlungsquellen an Wert verloren. 3. Der personelle Bruch durch die Vertreibung jüdischer und politisch missliebiger Kernforscher/innen nach 1938 änderte wenig an der inhaltlichen Ausrichtung der Forschungsaktivitäten, die sich auch nach der Integration in den deutschen Uranverein kaum von denen der 1930er Jahre unterschieden. 4. Radioaktivitäts- und Kernforschung in Österreich lässt sich zu keiner Zeit als reine Grundlagenforschung beschreiben. Die Erforschung von Strahlung und ihre Nutzung für wissenschaftliche, industrielle, medizinisch-therapeutische oder diagnostische Zwecke gingen stets Hand in Hand. Ob diese Verknüpfung in kleinen Ländern wie Österreich spezifisch ausgeprägt war und wie sie sich im Zuge der Etablierung europäischer Großforschungseinrichtungen veränderte, wäre im internationalen Vergleich weiter zu untersuchen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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