Zelluläre Prohepcidin Maturation und Sekretion
Cellular Pro-Hepdidin Processing and Cleavage
Wissenschaftsdisziplinen
Biologie (25%); Industrielle Biotechnologie (25%); Klinische Medizin (10%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (40%)
Keywords
-
Hepcidin,
Iron metabolism,
Anemia,
Peptidase,
Secretion,
Processing
Hintergrund: Hepcidin ist ein zirkulierendes Peptidhormon, dessen hepatische Produktion und Sekretion durch Eisenbeladung und durch inflammatorische stimuliert wird. Die Funktionen von Hepcidin umfassen eine Hemmung der enteralen Eisenaufnahme und eine Hemmung der Freisetzung von Eisen aus Macrophagen. Zirkulierendes Hepcidin ist ein 25 Aminosäure langes Peptid, das -wie die meisten anderen sezernierten Proteine und Peptide als pro-Protein gebildet wird. Von diesem pro-Hormon wird der biologisch aktive C-terminus während der Sekretion abgespalten. Trotz des großen wissenschaftlichen Interesses and der Hepcidinproduktion als potentiell pahrmakologisches Zielmolekül, ist wenig über die intrazelluläre Spaltung und über die Sekretion des Peptidhormones bekannt. Hypothese und Ziele: Das eingereichte Projekt soll die hormonellen Regulationsprozesse definieren und klären, durch welche Mechanismen pro-Hepcidin gepalten wird, beziehungsweise ob die Sekretion von Hepcidin konsitutiv erfolgt oder einer Regulation unterliegt. Das Ziel dieser Arbeiten ist die Identifikation der hepatischen (und cardialen) Peptidase, die für die pro-Hepcidin Spaltung verantwortlich ist. Biochemische, zellbiologische und histologische Studien sind geplant um diesen Weg der vorwiegend hepatischen Hormonaktivierung zu identifizieren und characterisieren. Die pro-Hepcidin Peptidase Aktivität wird in Lebergewebsextrakten mithilfe von artifiziellen chromagenen und flurogenen Substraten studiert und characterisiert. Weiters wird vorgeschlagen, diese Aktivität aus Leberextrakten mittels biochemischer Methoden zu reinigen. Überdies werden Kexin2 verwandte Serin Proteasen auf Ihre Prohepcidin Peptidase Aktivität mit rekombinantem Hepcidin als Substrat getestet. Die biologische Relevanz dieser sehr wahrscheinlich vorhandenen Aktivität von ubiquitär exprimierten Peptidasen wird mittels Immunfärbungen weiter getestet. Die Gewebeverteilung, und subzelluläre Lokalisation von pro-Hepcidin wird mit der von Furin, und PC5/6 verglichen. Von jenen Kandidaten Prohormon Konvertasen (PC), die mit Prohepcidin lokalisieren werden co-trafficking` Studien durchgeführt (FK Bindungsprotein) Zuletzt ist geplant die Rolle von Furin als zentrale konstitutionelle pro- Protein peptidase in einem in Tiermodell (Furin knock out Mäuse) zu untersuchen. Bedeutung der geplanten Experimente: Dieses Projekt wurde geplant, um die co-sekretorische Maturation von Hepcidin zu untersuchen und zu prüfen ob die Sekretion von Hepcidin reguliert erfolgt. Die molekularen Mechanismen, die diesem zellulären Prozess zugrunde liegen, zu identifizieren wird die Möglichkeit eröffnen bislang ignorierte pharmakologische Ziele für die Behandlung der Anämie der Inflammation und anderer Erkrankungen, die mit einer Hepcidin Überproduktion assoziiert sind zu entwickeln. Die Resultate dieser Untersuchungen werden unser Verständnis der Hepcidinproduktion und Hormonproduktion in der Leber im Allgemeinen verbessern und daher Implikationen für das Verständnis der Fettlebererkrankung und systemischer Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes haben.
Hintergrund: Hepcidin ist ein zirkulierendes Peptidhormon, dessen hepatische Produktion und Sekretion durch Eisenbeladung und durch inflammatorische stimuliert wird. Die Funktionen von Hepcidin umfassen eine Hemmung der enteralen Eisenaufnahme und eine Hemmung der Freisetzung von Eisen aus Macrophagen. Zirkulierendes Hepcidin ist ein 25 Aminosäure langes Peptid, das -wie die meisten anderen sezernierten Proteine und Peptide als pro-Protein gebildet wird. Von diesem pro-Hormon wird der biologisch aktive C-terminus während der Sekretion abgespalten. Trotz des großen wissenschaftlichen Interesses and der Hepcidinproduktion als potentiell pahrmakologisches Zielmolekül, ist wenig über die intrazelluläre Spaltung und über die Sekretion des Peptidhormones bekannt. Hypothese und Ziele: Das eingereichte Projekt soll die hormonellen Regulationsprozesse definieren und klären, durch welche Mechanismen pro-Hepcidin gepalten wird, beziehungsweise ob die Sekretion von Hepcidin konsitutiv erfolgt oder einer Regulation unterliegt. Das Ziel dieser Arbeiten ist die Identifikation der hepatischen (und cardialen) Peptidase, die für die pro-Hepcidin Spaltung verantwortlich ist. Biochemische, zellbiologische und histologische Studien sind geplant um diesen Weg der vorwiegend hepatischen Hormonaktivierung zu identifizieren und characterisieren. Die pro-Hepcidin Peptidase Aktivität wird in Lebergewebsextrakten mithilfe von artifiziellen chromagenen und flurogenen Substraten studiert und characterisiert. Weiters wird vorgeschlagen, diese Aktivität aus Leberextrakten mittels biochemischer Methoden zu reinigen. Überdies werden Kexin2 verwandte Serin Proteasen auf Ihre Prohepcidin Peptidase Aktivität mit rekombinantem Hepcidin als Substrat getestet. Die biologische Relevanz dieser sehr wahrscheinlich vorhandenen Aktivität von ubiquitär exprimierten Peptidasen wird mittels Immunfärbungen weiter getestet. Die Gewebeverteilung, und subzelluläre Lokalisation von pro-Hepcidin wird mit der von Furin, und PC5/6 verglichen. Von jenen Kandidaten Prohormon Konvertasen (PC), die mit Prohepcidin lokalisieren werden "co-trafficking" Studien durchgeführt (FK Bindungsprotein) Zuletzt ist geplant die Rolle von Furin als zentrale konstitutionelle pro-Protein peptidase in einem in Tiermodell (Furin knock out Mäuse) zu untersuchen. Bedeutung der geplanten Experimente: Dieses Projekt wurde geplant, um die co-sekretorische Maturation von Hepcidin zu untersuchen und zu prüfen ob die Sekretion von Hepcidin reguliert erfolgt. Die molekularen Mechanismen, die diesem zellulären Prozess zugrunde liegen, zu identifizieren wird die Möglichkeit eröffnen bislang ignorierte pharmakologische Ziele für die Behandlung der Anämie der Inflammation und anderer Erkrankungen, die mit einer Hepcidin Überproduktion assoziiert sind zu entwickeln. Die Resultate dieser Untersuchungen werden unser Verständnis der Hepcidinproduktion und Hormonproduktion in der Leber im Allgemeinen verbessern und daher Implikationen für das Verständnis der Fettlebererkrankung und systemischer Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes haben.
- John Creemers, University of Leuven - Belgien
Research Output
- 336 Zitationen
- 6 Publikationen
-
2011
Titel Identification of Mutations in SLC40A1 That Affect Ferroportin Function and Phenotype of Human Ferroportin Iron Overload DOI 10.1053/j.gastro.2011.02.064 Typ Journal Article Autor Mayr R Journal Gastroenterology -
2009
Titel Activation and inactivation of the iron hormone hepcidin: Biochemical characterization of prohepcidin cleavage and sequential degradation to N-terminally truncated hepcidin isoforms DOI 10.1016/j.bcmd.2009.03.008 Typ Journal Article Autor Schranz M Journal Blood Cells, Molecules, and Diseases Seiten 169-179 -
2009
Titel Mutations in SPINT2 Cause a Syndromic Form of Congenital Sodium Diarrhea DOI 10.1016/j.ajhg.2009.01.004 Typ Journal Article Autor Heinz-Erian P Journal The American Journal of Human Genetics Seiten 188-196 Link Publikation -
2009
Titel Regulation of iron metabolism through GDF15 and hepcidin in pyruvate kinase deficiency DOI 10.1111/j.1365-2141.2008.07535.x Typ Journal Article Autor Finkenstedt A Journal British Journal of Haematology Seiten 789-793 -
2009
Titel Clinical presentation and molecular pathophysiology of autosomal dominant hemochromatosis caused by a novel ferroportin mutation DOI 10.1002/hep.23377 Typ Journal Article Autor Griffiths W Journal Hepatology Seiten 788-795 -
2009
Titel Growth differentiation factor 15 in anaemia of chronic disease, iron deficiency anaemia and mixed type anaemia DOI 10.1111/j.1365-2141.2009.07961.x Typ Journal Article Autor Theurl I Journal British Journal of Haematology Seiten 449-455