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Kollektive Interessenorganisationen und WissensarbeiterInnen

Collective Interest Associations and Knowledge-Workers

Susanne Pernicka (ORCID: 0000-0002-1327-7661)
  • Grant-DOI 10.55776/P19812
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2007
  • Projektende 30.11.2009
  • Bewilligungssumme 160.408 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Politikwissenschaften (30%); Soziologie (50%); Wirtschaftswissenschaften (20%)

Keywords

    Wissensarbeit, Individualisierung, Interessensvertretung, Verbände, Gewerkschaft

Abstract Endbericht

Die Annahme, wonach sich die Wirtschaft in einer Art und Weise verändert habe, die organisierten (i.e. kollektiven) Arbeitsbeziehungen abträglich sein dürften, ist mittlerweile weit verbreitet. Dieser Wandel impliziert eine Vielzahl von Trends, wie etwa das Aufkommen einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, die "Feminisierung" der Erwerbsarbeit, die Internationalisierung der Märkte, die Ausbreitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse und zunehmende Arbeitslosigkeit. Da diese Entwicklungen dazu beitragen, dass utilitaristische und an individuellen Eigeninteressen orientierte Verhaltensweisen zunehmen, verliert der subjektiv wahrgenommene Nutzen im Verhältnis zu den Kosten einer Mitgliedschaft in kollektiven Organisationen der industriellen Arbeitsbeziehungen (Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände) an Bedeutung. In der Vergangenheit waren die Verbände der industriellen Beziehungen durchaus erfolgreich, Mitgliederzuwächse, kollektive Identitäten und Durchsetzungsstärke zu generieren, indem sie ihre Repräsentationssysteme auf der Basis funktionaler und weitgehend festgeschriebener Kategorien, wie Klasse, Sektor und Beruf, konstruierten. Durch den Trend zur Individualisierung, der vor allem hoch qualifizierte Beschäftigte betrifft, geraten kollektive Formen der arbeitsbezogenen Interessenvertretung - zumindest in ihrer derzeitigen Form - aber unter Druck. Vor diesem Hintergrund konzentrieren wir uns auf eine Beschäftigtengruppe - die sog. WissensarbeiterInnen -, von der wir annehmen, dass sie zweierlei Entwicklungstrends repräsentieren könnte: den Niedergang einer kollektiven Interessenvertretung und Solidarität einerseits, oder ihre Wiederbelebung, indem über deren weitergehenden Nutzen reflektiert wird, andererseits. Die Tätigkeit des/der WissensarbeiterIn wird charakterisiert als vielfältig und von Routine abweichend, und sie wird von hoch qualifizierten, professionellen oder technisch versierten Beschäftigten, die über ein hohes Erfahrungsniveau verfügen, geleistet. In dieser Hinsicht weisen WissensarbeiterInnen eine gewisse Nähe zu einem von Voß/Pongratz vorgeschlagenen analytisch-normativen Konzept der zukünftigen Arbeitskraft - dem Arbeitskraftunternehmer - auf, dessen heterogene und hochindividualisierte Arbeitsbedingungen zu individualisierten Charaktereigenschaften beitragen und dazu führen können, dass diese Beschäftigten eine kollektive Vertretung ihrer Interessen ablehnen. Allerdings nehmen wir auch an, dass WissensarbeiterInnen besser in der Lage sind über die Bedeutung einer kollektiven Organisierung zu reflektieren, insbesondere wenn es darum geht, ihre primäres Humankapital zu schützen: Wissen. Im Zentrum der Untersuchung stehen daher erstens die Erhebung und Evaluierung der Interessen, Bedürfnisse und Einstellungen der WissensarbeiterInnen in Bezug auf individuelle Selbst- und kollektive Interessenvertretung auf betrieblicher, sektoraler und politischer Ebene; und zweitens eine Analyse der Organisationsfähigkeit kollektiver Verbände, d.h. deren Fähigkeit die Interessen der WissensarbeiterInnen zu integrieren, aggregieren und durchzusetzen.

Die Annahme, wonach sich die Wirtschaft in einer Art und Weise verändert habe, die organisierten (i.e. kollektiven) Arbeitsbeziehungen abträglich sein dürften, ist mittlerweile weit verbreitet. Dieser Wandel impliziert eine Vielzahl von Trends, wie etwa das Aufkommen einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, die "Feminisierung" der Erwerbsarbeit, die Internationalisierung der Märkte, die Ausbreitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse und zunehmende Arbeitslosigkeit. Da diese Entwicklungen dazu beitragen, dass utilitaristische und an individuellen Eigeninteressen orientierte Verhaltensweisen zunehmen, verliert der subjektiv wahrgenommene Nutzen im Verhältnis zu den Kosten einer Mitgliedschaft in kollektiven Organisationen der industriellen Arbeitsbeziehungen (Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände) an Bedeutung. In der Vergangenheit waren die Verbände der industriellen Beziehungen durchaus erfolgreich, Mitgliederzuwächse, kollektive Identitäten und Durchsetzungsstärke zu generieren, indem sie ihre Repräsentationssysteme auf der Basis funktionaler und weitgehend festgeschriebener Kategorien, wie Klasse, Sektor und Beruf, konstruierten. Durch den Trend zur Individualisierung, der vor allem hoch qualifizierte Beschäftigte betrifft, geraten kollektive Formen der arbeitsbezogenen Interessenvertretung - zumindest in ihrer derzeitigen Form - aber unter Druck. Vor diesem Hintergrund konzentrieren wir uns auf eine Beschäftigtengruppe - die sog. WissensarbeiterInnen -, von der wir annehmen, dass sie zweierlei Entwicklungstrends repräsentieren könnte: den Niedergang einer kollektiven Interessenvertretung und Solidarität einerseits, oder ihre Wiederbelebung, indem über deren weitergehenden Nutzen reflektiert wird, andererseits. Die Tätigkeit des/der WissensarbeiterIn wird charakterisiert als vielfältig und von Routine abweichend, und sie wird von hoch qualifizierten, professionellen oder technisch versierten Beschäftigten, die über ein hohes Erfahrungsniveau verfügen, geleistet. In dieser Hinsicht weisen WissensarbeiterInnen eine gewisse Nähe zu einem von Voß/Pongratz vorgeschlagenen analytisch-normativen Konzept der zukünftigen Arbeitskraft - dem Arbeitskraftunternehmer - auf, dessen heterogene und hochindividualisierte Arbeitsbedingungen zu individualisierten Charaktereigenschaften beitragen und dazu führen können, dass diese Beschäftigten eine kollektive Vertretung ihrer Interessen ablehnen. Allerdings nehmen wir auch an, dass WissensarbeiterInnen besser in der Lage sind über die Bedeutung einer kollektiven Organisierung zu reflektieren, insbesondere wenn es darum geht, ihre primäres Humankapital zu schützen: Wissen. Im Zentrum der Untersuchung stehen daher erstens die Erhebung und Evaluierung der Interessen, Bedürfnisse und Einstellungen der WissensarbeiterInnen in Bezug auf individuelle Selbst- und kollektive Interessenvertretung auf betrieblicher, sektoraler und politischer Ebene; und zweitens eine Analyse der Organisationsfähigkeit kollektiver Verbände, d.h. deren Fähigkeit die Interessen der WissensarbeiterInnen zu integrieren, aggregieren und durchzusetzen.

Forschungsstätte(n)
  • Knowledge Management Austria - 100%

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