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Risikio-sensitives Antiprädationsverhalten

Threat-sensitive preator avoidance behavior

Peter Schausberger (ORCID: 0000-0002-1529-3198)
  • Grant-DOI 10.55776/P19824
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2007
  • Projektende 31.12.2010
  • Bewilligungssumme 183.088 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (70%); Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (30%)

Keywords

    Predatory Mites, Antipredation Behavior, Threat-Sensitive Predator Avoidance, Oviposition Behavior, Biological Control, Behavioral Ecology

Abstract Endbericht

Die Hypothese der risikosensitiven Prädationsvermeidung (threat-sensitive predator avoidance hypothesis) postuliert, dass potentielle Beutetiere die von einem Räuber ausgehende Bedrohung einschätzen können und ihr Verhalten an die Stärke der Bedrohung anpassen. Diese Hypothese wurde mehrfach in klassischen Räuber-Beute Interaktionen zwischen trophischen Ebenen, jedoch noch nie in Räuber-Räuber Interaktionen innerhalb einer trophischen Ebene, wie z.B. Intragilden Prädation (IGP, intraguild predation), getestet. IGP ist Prädation zwischen Räubern die auch potentielle Konkurrenten sind und häufig bei Raubmilben der Familie Phytoseiidae anzutreffen. Bisherige Studien über IGP bei Raubmilben konzentrierten sich vorwiegend auf die Rolle des IG Räubers. Im Gegensatz dazu gibt es nur wenig Information über Vermeidungsstrategien und potentielles Antiprädationsverhalten der IG Beute. Im vorliegenden Projekt soll die Hypothese der risiko-sensitiven Prädationsvermeidung innerhalb einer Gilde von Raubmilben getestet werden. Diese Gilde besteht aus dem Nahrungsspezialisten Phytoseiulus persimilis und den Nahrungsgeneralisten Neoseiulus californicus und Andersoni andersoni. Alle drei ernähren sich von herbivoren Spinnmilben und haben Bedeutung in der Biologischen Schädlingskontrolle. Basierend auf bisherigen Daten können diese drei Arten bezüglich ihrer Stärke in IGP P. persimilis

Alle Anti-Prädationsstrategien haben eines gemeinsam: Sie kosten Energie. Die Hypothese des risiko-sensitiven Anti-Prädationsverhaltens geht daher davon aus, dass Beutetiere das situationsspezifische Prädationsrisiko abschätzen können und ihre Reaktionen entsprechend anpassen. Hohes Prädationsrisiko sollte hoch effiziente, aber kostenintensive Verhaltensweisen auslösen, geringes Prädationsrisiko hingegen weniger aufwändiges Verhalten. Diese Annahme wurde mehrfach in klassischen Räuber-Beute Beziehungen bestätigt. Aber auch Räuber können anderen Räubern zum Opfer fallen, vor allem dann, wenn sie dieselbe Beuteart nutzen. Solche Artengemeinschaften werden als Gilde bezeichnet, und Prädation innerhalb dieser Gilde als Intragilden-Prädation (IGP). Ob Räuber als Beute ähnlich risiko-sensitiv sind wie klassische Beute und solches Verhalten angeboren oder erlernt ist, waren bis dato offene Fragen. Wir untersuchten diese Fragen in einer Räubergilde, deren Mitglieder Spinnmilben als gemeinsame Nahrung nutzen und die sich aus den Raubmilben Phytoseiulus persimilis, Neoseiulus californicus und Amblyseius andersoni zusammensetzt. Die kleinen und relativ wehrlosen Larven der Raubmilben sind die bevorzugte Beute der IG Räuberweibchen, wobei innerhalb der Gilde die Larven von P. persimilis am stärksten gefährdet sind (durch den moderat gefährlichen IG Räuber N. californicus und den sehr gefährlichen IG Räuber A. andersoni) und die A. andersoni Larven am wenigsten (durch den harmlosen IG Räuber P. persimilis und den moderat gefährlichen IG Räuber N. californicus). Unsere Versuche ergaben, dass die Weibchen von P. persimilis in Nahrungsplätzen mit Spuren der IG Räuber weniger Eier ablegten, aber nur erfahrene Weibchen (aufgewachsen mit IG Räubern) konnten zwischen den moderat und hoch gefährlichen IG Räubern unterscheiden und vermieden die Eiablage in Nahrungsplätzen mit Spuren des hoch gefährlichen IG Räubers. Unabhängig von Erfahrung zeigten auch die Weibchen von N. californicus risiko-sensitives Eiablageverhalten, während das Eiablageverhalten der Weibchen von A. andersoni nicht vom Prädationsrisiko beeinflusst wurde. Ähnlich sensitiv waren die Larven in Anwesenheit einzelner IG Räuber mit unterschiedlichem Prädationsrisiko wobei die Larven von P. persimilis zwei verschiedene Strategien zeigten: geringe Aktivität und Vermeidung der unmittelbaren Nähe des hochgefährlichen IG Räubers und typisches Fluchtverhalten in Anwesenheit des wenig gefährlichen IG Räubers. Somit konnte erstmals belegt werden, dass auch IG Beute selbst und deren Mütter in der Lage sind, IG Räuber anhand ihrer Gefährlichkeit unterscheiden zu können und risiko-sensitiv reagieren, um das IG Prädationsrisiko zu minimieren. Da die drei beobachteten Raubmilbenarten wichtige natürliche Gegenspieler von Pflanzenschädlingen sind, tragen die Ergebnisse zur Optimierung ihrer Verwendung in der Biologischen Kontrolle bei.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 100%

Research Output

  • 204 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2011
    Titel Threat-sensitive anti-intraguild predation behaviour: maternal strategies to reduce offspring predation risk in mites
    DOI 10.1016/j.anbehav.2010.09.031
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Animal Behaviour
    Seiten 177-184
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Phenotypic plasticity in anti-intraguild predator strategies: mite larvae adjust their behaviours according to vulnerability and predation risk
    DOI 10.1007/s10493-012-9624-z
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Experimental and Applied Acarology
    Seiten 95-115
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Integration of multiple intraguild predator cues for oviposition decisions by a predatory mite
    DOI 10.1016/j.anbehav.2012.09.006
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Animal Behaviour
    Seiten 1411-1417
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Intra- and Trans-Generational Costs of Reduced Female Body Size Caused by Food Limitation Early in Life in Mites
    DOI 10.1371/journal.pone.0079089
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Compensatory growth following transient intraguild predation risk in predatory mites
    DOI 10.1111/oik.01687
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Oikos
    Seiten 603-609
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Food stress causes sex-specific maternal effects in mites
    DOI 10.1242/jeb.123752
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Journal of Experimental Biology
    Seiten 2603-2609
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Integration of multiple cues allows threat-sensitive anti-intraguild predator responses in predatory mites
    DOI 10.1163/1568539x-00003040
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Behaviour
    Seiten 115-132
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Sex-specific developmental plasticity of generalist and specialist predatory mites (Acari: Phytoseiidae) in response to food stress
    DOI 10.1111/j.1095-8312.2010.01593.x
    Typ Journal Article
    Autor Walzer A
    Journal Biological Journal of the Linnean Society
    Seiten 650-660
    Link Publikation

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