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Die österreichischen Ursulinenchroniken im 18. Jahrhundert

The chronicles of the Austrian Ursulines in the 18th century

Christine Schneider (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P20169
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2007
  • Projektende 28.02.2010
  • Bewilligungssumme 63.914 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (10%); Soziologie (20%)

Keywords

    Klosterchroniken, 18. Jahrhundert, Ursulinen, Österreich

Abstract Endbericht

Konventchroniken frühneuzeitlicher Frauenklöster sind wichtige aber bislang wenig untersuchte Zeugnisse einer spezifisch weiblichen schriftlicher Erinnerungskultur. Sie sind das offizielle Gedächtnis der Konvente und identitätsstiftend, dienten aber auch als Nachschlagewerke in weltlichen und geistlichen Rechtsangelegenheiten. Detaillierte Beschreibungen von kirchlichen Gebräuchen sollten nachfolgenden Generationen als Anleitung für ihr Handeln dienen und zur Weiterführung verpflichten. Die Klosterchroniken der Ursulinen (Wien, Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt, Innsbruck) berichten von der schwierigen Gründung, dem Aufbau der Konvente und deren Etablierung in der Stadt. Seit den 1770er Jahren wurde der Klosteralltag von den Auswirkungen der staatlichen Kirchenreformen geprägt. Die Ursulinen waren als Schulorden nicht von den josephinischen Klosteraufhebungen betroffen. In Klosterchroniken wird regelmäßig über die drei wichtigsten Ereignisse im Leben einer Nonne - die Einkleidung, die Profess und den Tod - berichtet. In den hagiographischen Berichten von der "letzten Krankheit" und dem Sterben werden die klösterlichen Tugenden, allen voran Demut und Gehorsam, stereotyp dargestellt. Es gibt aber - besonders unter den Oberinnen - auch die "femme forte". Oberinnen waren Bauherrinnen, Arbeitgeberinnen, verwalteten ein großes Haus samt Schulen, organisierten den Kirchenbetrieb, hatten Auseinandersetzungen mit ihren geistlichen und weltlichen Obrigkeiten. Mönche und Priester stellten als kirchliche Amtsträger theologische und seelsorgerische Autoritäten für die Nonnen dar. Dennoch war z.B. die Oberin nicht nur das "Beichtkind" des Klosterbeichtvaters, sondern zusammen mit dem Konvent auch seine Dienstgeberin, der gegenüber er sich in einer ökonomischen Abhängigkeit befand. Sowohl die Zeit als auch der Raum unterliegen in den Klöstern einer strengen Reglementierung und Kontrolle (Michel Foucault). Damit ist das Leben im Kloster immer eine Gratwanderung zwischen theologischen Ansprüchen und sozialer Realität, was auch in der Handhabung der Klausurbestimmungen deutlich wird. Zum sozialen Umfeld eines jeden Konvents zählte neben den Schülerinnen und Kostgängerinnen ein Kreis befreundeter GönnerInnen. Auch wenn Nonnen aufgrund ihrer Klausurverpflichtung für die Bevölkerung "unsichtbar" waren, hatte der Konvent als Gesamtes hatte eine starke Präsenz in der religiösen und sozialen Öffentlichkeit. Die Konventchroniken reflektieren nicht nur die Selbstwahrnehmung und das Selbstverständnis der Schwestern, sondern, als eine Schnittstelle zwischen Mikro- und Makrogeschichte, auch ihr Zeit- und Geschichtsverständnis. Gerade in den Berichten von Katastrophen (Feuer, Krieg, Seuchen,...) kommen die Frömmigkeitsvorstellungen der Ursulinen zum Ausdruck. Religiosen schreiben (Haus)geschichte aus einer Perspektive der Heilsgeschichte. Klosterchroniken enthalten als monastische "Gebrauchstexte" auch literarische Komponenten. Es soll im Rahmen des beantragten Forschungsprojekts festegemacht werden, wodurch sich die einzelnen Konventchroniken voneinander unterscheiden und wie sich Inhalte und Schreibpraxis im Laufe des 18. Jahrhunderts verändern.

Die Ursulinen, der bedeutendste weibliche Schulorden der Frühen Neuzeit, wurden 1660 von Lüttich nach Wien berufen. Niederlassungen in Klagenfurt (1670), Linz (1679), Graz (1686), Innsbruck (1691) und Salzburg (1695) folgten. In allen genannten Klöstern sind handschriftliche, in Deutsch verfasste Chroniken, erhalten. Ein Hauptziel des besprochenen Forschungsprojekts war es die strukturellen, stilistischen und inhaltlichen Charakteristika der einzelnenKonventchronikenbzw.ihre Unterschiedlichkeitenherauszuarbeiten. Grundsätzlich ist zwischen Chroniken, die fortlaufend geführt wurden, und solchen, die im Laufe des 18. Jahrhunderts nachgeschrieben wurden, zu unterscheiden. Zwei zentrale Probleme dabei stellen die Identifikation der Schreiberinnen und, für die nachgeschriebenen Chroniken, die Datierung dar. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Intention und die Arbeitsweise der Chronistinnen. In Klosterarchiven findet sich reichlich Material für die Historiographie des eigenen Hauses: Dekrete der kirchlichen und weltlichen Obrigkeiten, Stiftsbriefe, Mitgiftverträge, Totenbriefe, Visitationsakten, Wirtschaftsbücher etc. Zumindest exemplarisch konnte so die Verbindung zwischen den Verfasserinnen, den von ihnen verwendeten Archivalien und dem Chroniktext als Endprodukt eines Schreibprozesses festgemacht werden. In der inhaltlichen Analyse der Chroniken wurden folgende Fragestellungen behandelt. Was gilt als erinnerungswürdig für die Gemeinschaft und die Schreiberin persönlich? Welche Themen finden keine oder nur marginale Erwähnung in den Chroniken? Was sind die Konventionen der Darstellung weiblicher klösterlicher Identität? Wie berichten die unterschiedlichen Konventchroniken von gleichen Ereignissen und Themen? Wie erfolgt die Wahrnehmung äußerer Ereignisse in den Ursulinenchroniken? Was ändert sich zwischen Gegenreformation und Aufklärung in den Konventen? In Klosterchroniken werden sehr unterschiedliche geistliche und weltliche Aspekte des Sozialraumes Frauenkloster und der Lebensform der Nonne thematisiert. Die zentralen Themen aller Hauschroniken sind die Gründungsgeschichte, die personelle Zusammensetzung des Konvents, das geistliche und das zeitliche Leben im Kloster, das soziale Umfeld sowie die Wahrnehmung äußerer Ereignisse. Konventchroniken zählen zu den wichtigsten klösterlichen Überlieferungen und können als Quellenbasis für Forschungen zu unterschiedlichen Bereichen des Ordenslebens herangezogen werden. Von der Geschichtswissenschaft wurden sie jedoch, zumindest für den deutschsprachigen Raum, bis dato wenig beachtet.

Forschungsstätte(n)
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