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Chronische Unterbauchschmerzen bei türkischen Migrantinnen

Chronic Pelvic Pain in Turkish Immigrant Women in Vienna

Walter Tschugguel (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P20400
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2008
  • Projektende 29.02.2012
  • Bewilligungssumme 111.321 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (90%); Soziologie (10%)

Keywords

    Somatoform Pain Disorder, International, Cross-Cultural, Epidemiology, Migration Stress, Clinical Trial

Abstract Endbericht

Der Chronische Unterbauchschmerz (= Chronic Pelvic Pain, CPP) ist non-zyklischer Schmerz im Unterbauch mit einer Ausdauer von mindestens 6 Monaten. Ungefähr 15-20% der Frauen im Alter von 18 bis 50 Jahren leiden unter CPP. In mehr als 50% aller Fälle gelingt es den multidisziplinären ÄrztInnen-Teams nicht eine verantwortliche organische Pathologie zu finden, woraus Frustrationen resultieren. Nach DSM-IV Kriterien wird CPP ohne Organbefund als somatoforme Schmerzstörung anerkannt. Unserem Wissen nach existierte bisher keine Studie, die sich mit CPP bei Migrantinnen auseinandersetzt. Wir konzipierten eine vergleichende, multi-zentrische, Querschnittsstudie. Unser Ziel ist, den Einfluss von Migration auf Psychopathologie, psychiatrische Co-Morbidität und Lebensqualität der CPP Patientinnen zu bestimmen. Wir planen die Hypothese zu testen, dass Migrantinnen mit CPP eine höhere Depressions-Prävalenz und -Stärke haben. Erstens planen wir, 30 türkische Migrantinnen mit CPP in Wien zu untersuchen. Dann vergleichen wir deren Ergebnisse mit denen von 30 österreichischen Patientinnen mit CPP in Wien. Laut der Migration-Stress-Hypothese erwarten wir signifikant höhere Werte bei den psychometrischen Instrumenten und niedrigere Werte von Lebensqualität bei türkischen Migrantinnen. Ein signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen könnte jedoch auf die Unterschiede der österreichischen und türkischen Kulturen zurückzuführen sein. Laut wissenschaftlichen Berichten leiden Patientinnen aus den Mittelmeer Ländern häufiger unter somatischen Symptomen, als diejenigen aus Europa. Den Einfluss der Kultur werden wir durch die Untersuchung einer dritten Gruppe, die denselben kulturellen Hintergrund aber keine Migrationserfahrungen aufweisen, d.h. Türkinnen mit CPP in Ankara, erfassen. Transkulturelle Forschung erfordert methodologische Strategien wie kultur-empfindliche Übersetzungen von Fragebögen oder den Einsatz von InterviewerInnen mit demselben kulturellen und sprachlichen Hintergrund. Die evaluierten Versionen der psychometrischen Instrumente sind in türkischer und deutscher Sprache vorhanden. Die Daten von Patientinnen in Wien werden von einer zweisprachigen Ärztin in Wien erhoben. Eine erfahrene Ärztin wird die Patientinnen in Ankara untersuchen. Diese Studie wird Informationen über die Assoziationen von Migration, Kultur und psychologischen Prozessen bei CPP vermitteln. Die Ergebnisse sollen zur Entwicklung neuer therapeutischer Strategien beitragen. Durch die Gewinnung von neueren Perspektiven wird unsere Studie das Verständnis über psychopathologische Besonderheiten der Migrantinnen vertiefen, und einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der interkulturellen Kompetenz im österreichischen und europäischen Gesundheitssystemen leisten.

Der Einfluss der Migration auf die Psychopathologie, Psychiatrische Co-Morbidität und Lebensqualität Türkischer Migrantinnen mit Chronischen Unterbauchschmerzen - Eine vergleichende Querschnittsstudie. Chronische Unterbauchschmerzen (Chronic Pelvic Pain [CPP]) ohne Organbefund ist eine für Ärzte/innen als auch Patientinnen frustrierende somatoforme Schmerzstörung in der Frauenheilkunde. Die Belastung für Betroffene wird noch größer, wenn bei den Patientinnen ein Migrationshintergrund vorliegt. Eine sehr geringe Zahl an Studien, die Vergleiche zwischen Einheimischen und MigrantInnen im Gesundheitssystem europäischer Ländern durchgeführt hatten, berücksichtigte den gleichzeitigen Einfluss von Migration und Kultur im Studiendesign. Um den Einfluss von Migrationserfahrung und kulturellem Hintergrund auf die Psychopathologie, psychiatrische Ko-Morbidität und Lebensqualität von Patientinnen mit chronischen Unterbauchschmerzen zu bestimmen, verglichen wir den Einfluss der Migration auf Psychopathologie, psychiatrische Ko-Morbidität und Lebensqualität von CPP-Patientinnen mit Migrationshintergrund in Österreich mit denen österreichischer Patientinnen in Österreich und türkischer Patientinnen in der Türkei. Spezifisch untersuchten wir die Hypothese, ob Migrantinnen mit CPP eine höhere Prävalenz und Schwere von Depressionen als Patientinnen ohne Migrationserfahrung zeigen. Entgegen unserer Erwartungen zeigten signifikant mehr türkische Frauen in Ankara Beck Depressions Inventar (BDI)-Werte größer als 191 als Migrantinnen und Österreicherinnen. Die Auswertung der Subskalen Somatization, Obssesiv- Compulsive und die globale Subskala PSDI (positive symptom distress.index) der SCL-90-R(Symtom Checklist-90 revealed) ergaben signifikant höhere Werte unter Migrantinnen vs. Kontrollen, und entsprachen dadurch unseren Erwartungen. Jedoch zeigten die restlichen sieben Subskalen keinen signifikanten Unterschied. Ein weiteres überraschendes Ergebnis war, dass türkische Patientinnen in Ankara im Vergleich zu Migrantinnen und Österreicherinnen signifikant niedrigere Werte bei der Lebensqualität zeigten. Trotz fehlender Werte wurde der DES (dissociative experiences scale) ausgewertet, wobei die Österreicherinnen vgl. mit den anderen Gruppen die höchsten Werte zeigten. Signifikant waren diese Unterschiede jedoch nur im Vergleich mit Türkinnen in Ankara, aber nicht mit Migrantinnen. Überraschenderweise erfüllte keine Patientin in Ankara die diagnostischen Kriterien des SKID-I Interviews. Sexuelle Missbrauchserfahrungen in der Biographie liegen gemäß Literatur bei CPP Patientinnen häufiger als bei Kontrollen ohne CPP vor. Dementsprechend berichteten vier Österreicherinnen von sexuellen Missbrauchserfahrungen, während Migrantinnen und Türkinnen nichts davon berichteten. Einen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Ausbildungsniveaus wurde zwischen Österreicherinnen und Migrantinnen beobachtet. Zwangsheirat wurde von einer Österreicherin und einer Migrantin berichtet. Die Deutschkenntnisse korrelierten nicht mit den Hauptstudienergebnissen bei Migrantinnen. Österreichische Frauen hatten deutlich weniger Kinder als Migrantinnen und Türkinnen. Unsere Studienergebnisse zeigen, dass Unterschiede bei depressiver Symptomatik und Psychopathologie zwischen Migrantinnen und Einheimischen nicht auf allgemeine Kategorien, wie "Migration" oder "Kultur" reduzierbar sind. Das Ausbleiben der von uns erwarteten psychopathologischen Faktoren bei Migrantinnen verglichen mit Kontrollen könnte auf psychokulturelle Adaptation oder schützende psychokulturelle Einflüsse hinweisen. Unsere Ergebnisse weisen noch darauf hin, dass spezifische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem kulturellen Kontext, wie z.B. sexuelle Missbrauchserfahrungen, nur durch sensiblere qualitative Forschungstechniken erfasst werden können. Mittels dieser Techniken könnten Hypothesen spezifisch als Ergebnisse transkribierter Patienteninterviews generiert werden.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Derya Iren-Akbiyik, Ankara Oncology Research and Training Hospital - Türkei

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