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Adel, Burg und Herrschaft im Unteren Mühlviertel

Nobility, castles and lordship in the Lower Mühlviertel

Karl Brunner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P20416
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2008
  • Projektende 30.11.2011
  • Bewilligungssumme 107.762 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Adel/Nobility, Österreich/Austria, Burg/Castle, Böhmen/Bohemia, Herrschaft/Lordship, Adelsnetzwerke/Noble Networks

Abstract Endbericht

Das Ziel des Projekts ist die Erforschung des Adels im Unteren Mühlviertel (Oberösterreich) im 11.-14. Jahrhundert. Das Hauptaugenmerk wird auf die Bestrebungen der großen Herren gelegt, das Land von ihren Machtbasen in Bayern, Österreich und Böhmen aus zu kolonisieren und den Raum zu beherrschen. Das war nur mit Hilfe ihrer niederadeligen Klientelen möglich, die sie im Gebiet ansetzten. Diese sind in schriftlichen Quellen, vorwiegend Urkunden, fassbar, und sie haben mit ihren "Burgen" (feste Sitze, Türme, Erdwerke) materielle Spuren in der Landschaft hinterlassen. Der Prozess der Besiedelung und Herrschaftsbildung im Rodungsgebiet ist nur über die Beobachtung der Bildung und Verteilung adeliger Netzwerke nachzuvollziehen, die vertikal über Ministerialität und Vasallität zu den Herrenfamilien, horizontal durch Konnubien, Verwandtschaftsbeziehungen und Nachbarschaft bestimmt sind. Die Untersuchung der Rolle des Niederadels im Kolonisationsprozess und, umgekehrt, die Auswirkungen dieses Prozesses auf die adelige Gesellschaft und ihr Bild in den Quellen wird einen Beitrag zur internationalen Erforschung des Adels liefern, die sich auf dessen soziale und rechtliche Struktur, Vasallität, Klientel und Patronage, die wirtschaftlichen Grundlagen und, als materielle und symbolische "Orte der Macht", die Burgen konzentriert. Sie kann sich nicht an heutigen Grenzen orientieren, sondern muss die zeitgenössischen Verhältnisse beachten. Daher ist es ein Hauptanliegen des Projekts, besonders die Verbindungen und Verflechtungen mit dem Adel in Südböhmen, und zwar den großen Herren ebenso wie dem Niederadel, aufzuklären und mit der tschechischen Forschung in Kontakt zu treten. Die Sammlung und Analyse umfangreichen prosopographischen Materials und die Interpretation der "personenbezogenen" Terminologie ermöglichen die Identifizierung der Personen, Verwandtenkreise und Netzwerke und deren Wandel. Das erlaubt Aussagen über die Bedingungen, Möglichkeiten und Risken sozialen Auf- und Abstiegs. Der Niederadel wird in den Rahmen herrschaftlicher und kirchlicher Strukturen gestellt, wobei die Frage nach der Formierung des Landes als Gemeinschaft landbesitzender Adeliger zu stellen ist. Die Lage des Untersuchungsgebietes in der Zone überlappender Einflüsse verschiedener Herrschaftsbereiche (Hochstift Passau, Fürstentümer Österreich, Bayern und Böhmen; Fürsten, adelige Herren, Klöster) eröffnet die hochinteressante Möglichkeit, die politische Orientierung der Gegend und ihrer Bewohner und Art und Zeit der Entstehung der Grenzen zu erforschen. Großer Wert wird auf die interdisziplinäre Diskussion gelegt, vorrangig mit jenen Archäologen, die auf Basis topographischer Lokalstudien und einer umfangreichen Sammlung von Bodenfunden ("Sammlung Höllhuber") die adelige Sachkultur und Burgenarchäologie des Unteren Mühlviertels bearbeiten. Angesichts der Schwierigkeit, schriftliche und dingliche Quellen zu den Burgen zur Deckung zu bringen, kann nur eine offene Diskussion zwischen Historikern und Archäologen, die jeweils ihr Material mit ihren eigenen Methoden bearbeiten und einbringen, die Möglichkeiten und Grenzen der Disziplinen bei der Beantwortung gemeinsamer Fragestellungen erweisen. Jüngere Zugänge der Umweltgeschichte, die sich mit den zeitspezifischen Vorstellungen über das Land und seine Kolonisierung und der Transformierung natürlicher in kulturell geformte Landschaften befassen, sollen, mit den Burgen als Angelpunkt, ebenfalls einbezogen werden. Die interdisziplinäre Diskussion, die grenzüberschreitende Zugriff und die Erforschung der Adelsgesellschaft "von unten" enthalten ein hohes Innovationspotential.

Das Ziel des Projekts ist die Erforschung des Adels im Unteren Mühlviertel (Oberösterreich) im 11.-14. Jahrhundert. Das Hauptaugenmerk wird auf die Bestrebungen der großen Herren gelegt, das Land von ihren Machtbasen in Bayern, Österreich und Böhmen aus zu kolonisieren und den Raum zu beherrschen. Das war nur mit Hilfe ihrer niederadeligen Klientelen möglich, die sie im Gebiet ansetzten. Diese sind in schriftlichen Quellen, vorwiegend Urkunden, fassbar, und sie haben mit ihren "Burgen" (feste Sitze, Türme, Erdwerke) materielle Spuren in der Landschaft hinterlassen. Der Prozess der Besiedelung und Herrschaftsbildung im Rodungsgebiet ist nur über die Beobachtung der Bildung und Verteilung adeliger Netzwerke nachzuvollziehen, die vertikal über Ministerialität und Vasallität zu den Herrenfamilien, horizontal durch Konnubien, Verwandtschaftsbeziehungen und Nachbarschaft bestimmt sind. Die Untersuchung der Rolle des Niederadels im Kolonisationsprozess und, umgekehrt, die Auswirkungen dieses Prozesses auf die adelige Gesellschaft und ihr Bild in den Quellen wird einen Beitrag zur internationalen Erforschung des Adels liefern, die sich auf dessen soziale und rechtliche Struktur, Vasallität, Klientel und Patronage, die wirtschaftlichen Grundlagen und, als materielle und symbolische "Orte der Macht", die Burgen konzentriert. Sie kann sich nicht an heutigen Grenzen orientieren, sondern muss die zeitgenössischen Verhältnisse beachten. Daher ist es ein Hauptanliegen des Projekts, besonders die Verbindungen und Verflechtungen mit dem Adel in Südböhmen, und zwar den großen Herren ebenso wie dem Niederadel, aufzuklären und mit der tschechischen Forschung in Kontakt zu treten. Die Sammlung und Analyse umfangreichen prosopographischen Materials und die Interpretation der "personenbezogenen" Terminologie ermöglichen die Identifizierung der Personen, Verwandtenkreise und Netzwerke und deren Wandel. Das erlaubt Aussagen über die Bedingungen, Möglichkeiten und Risken sozialen Auf- und Abstiegs. Der Niederadel wird in den Rahmen herrschaftlicher und kirchlicher Strukturen gestellt, wobei die Frage nach der Formierung des Landes als Gemeinschaft landbesitzender Adeliger zu stellen ist. Die Lage des Untersuchungsgebietes in der Zone überlappender Einflüsse verschiedener Herrschaftsbereiche (Hochstift Passau, Fürstentümer Österreich, Bayern und Böhmen; Fürsten, adelige Herren, Klöster) eröffnet die hochinteressante Möglichkeit, die politische Orientierung der Gegend und ihrer Bewohner und Art und Zeit der Entstehung der Grenzen zu erforschen. Großer Wert wird auf die interdisziplinäre Diskussion gelegt, vorrangig mit jenen Archäologen, die auf Basis topographischer Lokalstudien und einer umfangreichen Sammlung von Bodenfunden ("Sammlung Höllhuber") die adelige Sachkultur und Burgenarchäologie des Unteren Mühlviertels bearbeiten. Angesichts der Schwierigkeit, schriftliche und dingliche Quellen zu den Burgen zur Deckung zu bringen, kann nur eine offene Diskussion zwischen Historikern und Archäologen, die jeweils ihr Material mit ihren eigenen Methoden bearbeiten und einbringen, die Möglichkeiten und Grenzen der Disziplinen bei der Beantwortung gemeinsamer Fragestellungen erweisen. Jüngere Zugänge der Umweltgeschichte, die sich mit den zeitspezifischen Vorstellungen über das Land und seine Kolonisierung und der Transformierung natürlicher in kulturell geformte Landschaften befassen, sollen, mit den Burgen als Angelpunkt, ebenfalls einbezogen werden. Die interdisziplinäre Diskussion, die grenzüberschreitende Zugriff und die Erforschung der Adelsgesellschaft "von unten" enthalten ein hohes Innovationspotential.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) - 100%

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