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Roemisches Recht und Moderne Kodifikationen

Roman Law and Modern Codifications

Johannes Michael Rainer (ORCID: 0000-0001-7742-2082)
  • Grant-DOI 10.55776/P20452
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2008
  • Projektende 28.02.2013
  • Bewilligungssumme 217.046 €

Wissenschaftsdisziplinen

Rechtswissenschaften (100%)

Keywords

    Rezeption, Moderne Kodifikationen, ABGB, Römisches Recht, Code Civil, Privatrecht

Abstract Endbericht

Im Jänner 2011 wird sich zum 200. Male die Geburt des österreichischen Zivilgesetzbuches, des ABGB, jähren. Im März des Jahres 2004 jährte sich zum 200. Jahrestag die Geburt des französischen Zivilgesetzbuches, des Code Civil. Weltweit fanden aus diesem Anlass hunderte Veranstaltungen statt. Auch dem Bereich der Genealogien der verschiedenen europäischen Gesetzbücher und den Beziehungen der einzelnen Rechtskulturen untereinander wurde gebührend Raum eingeräumt. Sehr häufig fiel in diesem Zusammenhang die Behauptung, dass in den wichtigsten Kernbereichen des Zivilrechtes, dem Sachenrecht und dem Schuldrecht sowie teilweise auch im Bereiche des Erbrechts das Römische Recht dominieren würde. Betrachtet man nun die einschlägige wissenschaftliche Literatur, so wird man bald feststellen, dass es sehr wohl Einzeluntersuchungen zur Existenz des Römischen Rechtes in bestimmten modernen Gesetzbüchern gibt. Das Ziel des Projektes ist aufzuzeigen, ob trotz der Differenzen, die sich zweifellos auch heute noch in den Kodifikationen finden lassen - bewusst oder unbewusst - ein veritabels ius commune europaeum auf römisch- rechtlicher Basis existiert Im Rahmen dieser historischen Rechtsvergleichung sollen der Code Civil Frankreichs, das ABGB Österreichs, der Cdigo Civil Spaniens, das BGB Deutschlands, der Codice Civile Italiens Berücksichtigung finden. Es soll die Unverzichtbarkeit des Römischen Rechtes für das Verständnis der modernen Bürgerlichen Rechte unterstreichen und gleichermaßen die weitgehende Einheit des Bürgerlichen Rechtes unter Wahrung einer komplexen Vielfalt aufzeigen. Damit soll die Notwendigkeit von Forschung und Lehre des Römischen Rechtes als grundlegendes und verbindendes Element europäischer Rechtskultur verdeutlicht werden. Geradezu als "Nebenprodukt" soll anlässlich der 200-Jahr Feier des ABGB ein solider Beitrag zu den Wurzeln des österreichischen Rechtes geliefert werden, derart dass das Römische Recht im ABGB erhellt werden soll und zu erklären ist, um welches Römische Recht es sich dabei handelt und warum es in die Zeillersche Kodifikation in dieser Form aufgenommen wurde. Damit soll auch ein Beitrag zur Sinnhaftigkeit des Römischen Rechtes im modernen österreichischen akademischen Leben geleistet werden.

Das Projekt konnte einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der modernen Rechtsordnungen in Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich liefern. In allen 4 Ländern gibt es berühmte Zivilgesetzbücher, ABGB in Österreich, BGB in Deutschland, Codice Civile in Italien und Code Civile in Frankreich. Das Projekt hat die Entstehungsgeschichte dieser Rechtsordnungen und Zivilgesetzbücher offen gelegt und damit die historisch rechtsvergleichende Methode zur Anwendung gebracht. Diese Methode hat es ermöglicht, die Bedeutung des römischen Rechts in allen 4 Rechtsordnungen in sehr unterschiedlicher Weise hervorzukehren. Man sagen, dass der jeweilige Gesetzgeber die neuen Gesetzbücher aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum römischen Recht der betreffenden Epochen tätigte. Ein besonders interessanter Sonderfall ist Italien, dessen Rechtsordnung sowohl von Österreich, Deutschland wie auch Italien wesentlich geprägt wurde, dass aber durch eine Symbiose dieser drei Rechtsordnungen eine völlig eigenständige schaffen konnte. Die Bedeutung des römischen Rechts an der Wurzel des österreichischen ABGB wird insbesondere klar, wenn man die Lebensläufe der beiden Gründungsväter des Gesetzes näher beleuchtet. Karl Anton von Martini und Franz von Zeiller. Entgegen einer weitläufigen Ansicht, dass sich Martini und Zeiller in erster Linie mit dem Naturrecht beschäftigt hätten, muss auf der Grundlage der Studien dieses Projekts, betont werden, dass sowohl Martini wie auch Zeiler in vieler Hinsicht exzellente Lehrer und Forscher des römischen Rechts waren und gerade daher auf der Grundlage ihrer, ohne Zweifel naturrechtlichen Philosophie, ein derart kompaktes und bis heute gültiges Rechtsgesetzbuch schaffen konnten. Die Rolle des Romanisten kommt auch dem Vater des französischen Gesetzbuches Jean-Étienne Portalis zu. Als in Aix ausgebildeter Spitzenanwalt hat er sich Zeit Lebens mit der Dimension des römischen Rechts beschäftigt, das Projekt konnte insbesondere durch eine erneute und genaue Analyse des berühmten discours préliminaire zeigen, wie tief Portalis den römisch-rechtlichen Quellen verbunden war und wie sehr er von zwei unmittelbaren Vorgängern, die beide als bedeutende Experten des römischen Rechts gelten können, nämlich Domat und Poitier, geprägt worden war. Diese Prägung wird zwar regelmäßig angenommen, konnte aber bislang nicht zufriedenstellend geklärt werden. Was das deutsche BGB angelangt, so ist zu Recht tradiertes Wissen, dass dieses Gesetz die Quintessenz der römisch-rechtlichen Pandektenwissenschaft ist. Wichtigstes Ergebnis des Projektes ist, dass gezeigt werden konnte, dass sich alle bearbeiteten Rechtsordnungen im hohen Maße auf Inhalt, Struktur, Methode und Geist des römischen Rechts stützen und dass, die jeweiligen Begründer des modernen Zivilrechts in den untersuchten Rechtsordnungen das römische Recht als Grundlage ihres Schaffens unter Berücksichtigung zu ihrer Zeit herrschenden Kenntnisstandes der Materie übernahmen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Martin Schermaier, Universität Bonn - Deutschland
  • Marie France Renoux-Zagame, Université Paris 1 - Panthéon Sorbonne - Frankreich
  • Luigi Garofalo, University of Padua - Italien
  • Emanuele Conte, Universitá degli Studi Roma Tre - Italien
  • Eltjo J.H. Schrage - Niederlande
  • Javier De Los Mozos-Touya, Universidad de Valladolid - Spanien

Research Output

  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel The origins of the ABGB.
    Typ Book Chapter
    Autor Izrocilo Obcnega Drzavljanskega Zakonika (Tradition Of The Civil Code In Austria)
  • 2011
    Titel Zur Entstehung des ABGB.
    Typ Book Chapter
    Autor Rainer Jm
  • 2011
    Titel Franz von Zeiller und der Code Civil.
    Typ Book Chapter
    Autor Festschrift 200 Jahre Abgb
  • 2010
    Titel La nozione del contratto nel diritto austriaco.
    Typ Book Chapter
    Autor Cherti S. La Nozione Di Contratto Nella Prospettiva Storico-Comparatistica
  • 2010
    Titel Savigny und Portalis.
    Typ Book Chapter
    Autor Ius Romanum - Ius Commune - Ius Hodiernum
  • 2012
    Titel Die Rezeption des ABGB in Lombardo- Venetien
    DOI 10.1553/rhm53s293
    Typ Journal Article
    Autor Mattiangeli D
    Journal Römische Historische Mitteilungen
    Seiten 293-302
  • 2011
    Titel Die Umsetzung des ABGB in Nord-Italien und seine Ausstrahlungen.
    Typ Book Chapter
    Autor Geistlinger/Harrer/Mosler/Rainer
  • 2012
    Titel Die Anwendung des ABGB in Italien im 19. Jahrhundert und seine historischen Aspekte.
    Typ Book
    Autor Mattinageli D
  • 2012
    Titel Das Römische Recht in Europa.
    Typ Book
    Autor Rainer Jm
  • 2012
    Titel Die Entstehung des ABGB.
    Typ Book Chapter
    Autor Rainer Jm

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