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Postsowjetische Kunstmuseen im Zeitalter der Globalisierung

Post-Soviet Art Museums in the Era of Globalization

Waltraud Maria Bayer (ORCID: 0000-0002-4242-3306)
  • Grant-DOI 10.55776/P20474
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2008
  • Projektende 31.10.2011
  • Bewilligungssumme 228.910 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Geschichte, Archäologie (75%)

Keywords

    Post-Soviet Studies, Museum Studies, Cultural Transformation, Soviet successor states, Globalization, 1990/91 - present

Abstract Endbericht

Das Forschungsvorhaben "Postsowjetische Kunstmuseen im Zeitalter der Globalisierung" untersucht den fundamentalen und komplexen Transformationsprozess, den Kunstinstitutionen in der ehemaligen UdSSR seit dem Ende des Kommunismus durchlaufen haben. Während Museen im Westen seit den neunziger Jahren sich kontinuierlich an geänderte ökonomische und kulturpolitische Bedingungen anpassen konnten, sahen sich ihre Pendants im postsowjetischen Raum einer fast unlösbaren Aufgabe gegenüber: Nach 1990/91, als Folge des abrupten Endes der kommunistischen Kulturpolitik, hatten sie mit lähmenden Finanzproblemen, erdrückenden Anforderungen der abrupt eingeführten Marktwirtschaft und der dringlichen Aufgabe zu kämpfen, sich als Institutionen neu zu positionieren. Die katastrophale ökonomische Lage wurde durch eine Reihe positiver Errungenschaften gemildert - durch ein ungeahntes Ausmaß an künstle-risch-intellektueller Freiheit, offene Grenzen, ungehinderten Zugang zu bis dahin zen-sierten bzw. unerwünschten Informationen und direkten Kontakt zur westlichen Kunstwelt. Mit dem Ende der von der Partei verordneten Richtlinien konnten neue Kontexte, neue Ordnungen, neue Gebiete erforscht werden. Museen orientierten sich an globalen Trends. Die neuen Anforderungen verwandelten Direktoren in unermüdliche Fundraising-Experten und Lobbyisten; sie suchten (inter)nationale Sponsoren und Partner. Unterstützt wurden sie zunächst von internationalen Organisationen (EU, Weltbank, UNESCO), von einzelnen Sponsoren und Firmen (IBM, Soros, Interros) und ausländischen Regierungen. Mit dieser Unterstützung gingen sie daran, ihre Institutionen umzustrukturieren und zu modernisieren, ihre Sammlungen neu aufzustellen und den internationalen Austausch zu intensivieren. Um die Jahrtausendwende war die erste Phase der Umorientierung abgeschlossen; einige Museen waren zum Global Player (z. B. Eremitage) aufgestiegen. Die Entwicklung seither verläuft noch dynamischer. Der rasante Anstieg von Museumsneugründungen und Zu-/Umbauten ebenso wie der allgemeine Transformationsprozess sind bislang von der internationalen Forschung bestenfalls am Rande rezipiert worden. Dieses Desiderat möchte das Projekt aufgreifen und thematisch wie methodisch innovativ - mit einem internationalen (Konferenz-)Team - aufarbeiten; es orientiert sich an ambitionierten Forschungsarbeiten (IFK, Wien; ZKM, Karlsruhe). In geographischer Hinsicht wird die Studie sowohl Museen im Baltikum als auch in der Russischen Föderation in komparativer Perspektive einbeziehen. Das verwendete publizierte wie Archivmaterial stammt aus den kulturellen Zentren der ehemaligen Sowjetunion. Die vorhandene Fachliteratur, fast durchweg in Russisch, Englisch und den baltischen Sprachen, ist primär deskriptiv und auf einige Fallbeispiele beschränkt. Im Gegensatz dazu wird mit diesem Projekt eine analytische Auseinandersetzung unter kultur- und museumswissenschaftlichen Gesichtspunkten angestrebt, die auf der internationalen historischen Gedächtnisforschung und Kultursoziologie aufbaut. Von Relevanz sind ferner theoretische Ansätze, die von diversen Disziplinen zum Themenkomplex Kultur und Globalisierung entwickelt wurden.

Das Forschungsvorhaben "Postsowjetische Kunstmuseen im Zeitalter der Globalisierung" untersucht den fundamentalen und komplexen Transformationsprozess, den Kunstinstitutionen in der ehemaligen UdSSR seit dem Ende des Kommunismus durchlaufen haben. Während Museen im Westen seit den neunziger Jahren sich kontinuierlich an geänderte ökonomische und kulturpolitische Bedingungen anpassen konnten, sahen sich ihre Pendants im postsowjetischen Raum einer fast unlösbaren Aufgabe gegenüber: Nach 1990/91, als Folge des abrupten Endes der kommunistischen Kulturpolitik, hatten sie mit lähmenden Finanzproblemen, erdrückenden Anforderungen der abrupt eingeführten Marktwirtschaft und der dringlichen Aufgabe zu kämpfen, sich als Institutionen neu zu positionieren. Die katastrophale ökonomische Lage wurde durch eine Reihe positiver Errungenschaften gemildert - durch ein ungeahntes Ausmaß an künstlerisch-intellektueller Freiheit, offene Grenzen, ungehinderten Zugang zu bis dahin zensierten bzw. unerwünschten Informationen und direkten Kontakt zur westlichen Kunstwelt. Mit dem Ende der von der Partei verordneten Richtlinien konnten neue Kontexte, neue Ordnungen, neue Gebiete erforscht werden. Museen orientierten sich an globalen Trends. Die neuen Anforderungen verwandelten Direktoren in unermüdliche Fundraising-Experten und Lobbyisten; sie suchten (inter)nationale Sponsoren und Partner. Unterstützt wurden sie zunächst von internationalen Organisationen (EU, Weltbank, UNESCO), von einzelnen Sponsoren und Firmen (IBM, Soros, Interros) und ausländischen Regierungen. Mit dieser Unterstützung gingen sie daran, ihre Institutionen umzustrukturieren und zu modernisieren, ihre Sammlungen neu aufzustellen und den internationalen Austausch zu intensivieren. Um die Jahrtausendwende war die erste Phase der Umorientierung abgeschlossen; einige Museen waren zum Global Player (z. B. Eremitage) aufgestiegen. Die Entwicklung seither verläuft noch dynamischer. Der rasante Anstieg von Museumsneugründungen und Zu-/Umbauten ebenso wie der allgemeine Transformationsprozess sind bislang von der internationalen Forschung bestenfalls am Rande rezipiert worden. Dieses Desiderat möchte das Projekt aufgreifen und thematisch wie methodisch innovativ - mit einem internationalen (Konferenz-)Team - aufarbeiten; es orientiert sich an ambitionierten Forschungsarbeiten (IFK, Wien; ZKM, Karlsruhe). In geographischer Hinsicht wird die Studie sowohl Museen im Baltikum als auch in der Russischen Föderation in komparativer Perspektive einbeziehen. Das verwendete publizierte wie Archivmaterial stammt aus den kulturellen Zentren der ehemaligen Sowjetunion. Die vorhandene Fachliteratur, fast durchweg in Russisch, Englisch und den baltischen Sprachen, ist primär deskriptiv und auf einige Fallbeispiele beschränkt. Im Gegensatz dazu wird mit diesem Projekt eine analytische Auseinandersetzung unter kultur- und museumswissenschaftlichen Gesichtspunkten angestrebt, die auf der internationalen historischen Gedächtnisforschung und Kultursoziologie aufbaut. Von Relevanz sind ferner theoretische Ansätze, die von diversen Disziplinen zum Themenkomplex Kultur und Globalisierung entwickelt wurden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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