Musikalische Quellen des Mittelalters in Wien (ÖNB)
Musical Sources of the Middle Ages in Vienna (A-Wn)
Wissenschaftsdisziplinen
Geschichte, Archäologie (30%); Kunstwissenschaften (60%); Philosophie, Ethik, Religion (10%)
Keywords
-
Handschriften,
Fragmente,
Mittelalter,
Musik,
Liturgie
Die Quellen zur älteren Musikgeschichte Österreichs sind bis heute von der Forschung nicht hinreichend aufgearbeitet. Trotz verdienstvoller Detailstudien bedarf es nach wie vor einer systematischen Erschließung der musikalischen Überlieferung in österreichischen Bibliotheken vom 9. bis zum frühen 16. Jahrhundert. Die an mittelalterlichen Musikalien reiche Klosterlandschaft Österreichs birgt noch viel Unbekanntes, eine Katalogisierung erscheint nur langfristig in Form einer Datenbank realistisch. Jedoch sind die Desiderata bei der größten Sammlung unseres Landes, der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), am deutlichsten. Das dringendste Forschungsanliegen besteht in der Erfassung und Auswertung sämtlicher Quellen mit musikalischer Notation, die sich in der Handschriftensammlung, zum Teil auch in der Musiksammlung der ÖNB befinden. Naturgemäß überwiegen hier die lateinischen Codices, doch wären auch deutsche oder tschechische Texte zu berücksichtigen. Aus historischen Gründen handelt es sich um einen äußerst inhomogenen Bestand. Eine vorläufige Liste der relevanten Quellen (derzeit ca. 200 Signaturen) wird die Basis für einen musikwissenschaftlich ausgerichteten Gesamtkatalog darstellen, der über ein Kurzinventar hinausgeht und die Forschungsgeschichte einbezieht. Neben den kodikologischen Angaben und der Präsentation des Inhalts (bei Liturgica anhand von Standardtexten) wird auf die Beschreibung der musikalischen Notationen großer Wert gelegt. Die Ergebnisse des Projekts sollen in Form einer Datenbank mit digitalisierten Aufnahmen auch im Internet zugänglich gemacht werden.
Die Quellen zur älteren Musikgeschichte Österreichs sind bis heute von der Forschung nicht hinreichend aufgearbeitet. Trotz verdienstvoller Detailstudien bedarf es nach wie vor einer systematischen Erschließung der musikalischen Überlieferung in österreichischen Bibliotheken vom 9. bis zum frühen 16. Jahrhundert. Die an mittelalterlichen Musikalien reiche Klosterlandschaft Österreichs birgt noch viel Unbekanntes, eine Katalogisierung erscheint nur langfristig in Form einer Datenbank realistisch. Jedoch sind die Desiderata bei der größten Sammlung unseres Landes, der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), am deutlichsten. Das dringendste Forschungsanliegen besteht in der Erfassung und Auswertung sämtlicher Quellen mit musikalischer Notation, die sich in der Handschriftensammlung, zum Teil auch in der Musiksammlung der ÖNB befinden. Naturgemäß überwiegen hier die lateinischen Codices, doch wären auch deutsche oder tschechische Texte zu berücksichtigen. Aus historischen Gründen handelt es sich um einen äußerst inhomogenen Bestand. Eine vorläufige Liste der relevanten Quellen (derzeit ca. 200 Signaturen) wird die Basis für einen musikwissenschaftlich ausgerichteten Gesamtkatalog darstellen, der über ein Kurzinventar hinausgeht und die Forschungsgeschichte einbezieht. Neben den kodikologischen Angaben und der Präsentation des Inhalts (bei Liturgica anhand von Standardtexten) wird auf die Beschreibung der musikalischen Notationen großer Wert gelegt. Die Ergebnisse des Projekts sollen in Form einer Datenbank mit digitalisierten Aufnahmen auch im Internet zugänglich gemacht werden.