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Entstehung und Erhalt von Zytotypenvariation in Populationen

Origin and maintenance of intrapopulation cytotype mixture

Gerald Matthias Schneeweiss (ORCID: 0000-0003-2811-3317)
  • Grant-DOI 10.55776/P20736
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2008
  • Projektende 30.06.2012
  • Bewilligungssumme 362.200 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    Evolution, Reproductive Isolation, Polyploidy, Ecological Displacement, Cytotype mixture, Alpine Plants

Abstract Endbericht

Polyploidie, also der Besitz von mehr als zwei Chromosomen-Sätzen, ist bei Angiospermen weit verbreitet. Die Zytotypen polyploider Arten können auf engem Raum koexistieren. Die resultierende Zytotypen-Mischung kann von temporärer Natur sein, wobei ein Zytotyp schließlich den anderen verdrängt. Durch reproduktive Trennung können aber auch permanente Koexistenzen entstehen, die sogar zu Artbildung führen können. Hybridzonen, die von Polyploiden und ihren niedriger-ploiden Vorfahren gebildet werden, eröffnen die Möglichkeit, jene Mechanismen zu identifizieren und zu untersuchen, die für die Entstehung und den Erhalt von Polyploiden verantwortlich sind. Abhängig von ihrer Entstehung können primäre und sekundäre Hybridzonen unterschieden werden. Primäre Hybridzonen bilden sich als direkte Konsequenz der Entstehung eines Polyploiden innerhalb einer diploiden Population, während sekundäre Hybridzonen durch das Wieder-Aufeinandertreffen von Zytotypen nach Phasen von Isolation, z. B. in verschiedenen Glazialrefugien, entstehen. Die langfristige Koexistenz von Polyploiden mit ihren diploiden Vorfahren kann nur durch reproduktive Isolation der Zytotypen erklärt werden. Diese entsteht entweder durch Separierung entlang eines Umweltgradienten, oder durch Inkompatibilität zwischen Zytotypen und Selektion gegen Hybriden. Das vorgeschlagene Untersuchungsobjekt ist die Gebirgspflanze Senecio carniolicus (Asteraceae). Eine rezente Studie zeigte, daß S. carniolicus innerhalb seines Verbreitungsgebietes in den Ostalpen mit drei Haupt-Zytotypen (diploid, tetraploid und hexaploid) vertreten ist. Außerdem wurden in zahlreichen Populationen mehrere Zytotypn entdeckt. Unter Verwendung einer breiten Auswahl interagierender methodischer Zugänge wird das vorgeschlagene Projekt zwei komplementäre Ziele verfolgen. Erstens werden Ursprung und evolutionäre Beziehungen zwischen verschiedenen Zytotypen über einen phylogenetischen und phylogeographischen Zugang, unterstützt durch molekular-zytogenetische Analysen und Daten zu Genomgrößen, rekonstruiert. Dabei werden die folgenden Aspekte werden untersucht: (1) Ursprung von Polyploiden und Zytotypen-Mischungen, (2) phylogeographische Muster innerhalb und zwischen den Zytotypen, (3) chromosomale Reorganisation im Zuge der Polyploidisierung. Zweitens werden Mechanismen zur Erhaltung der Zytotypen-Mischungen in Populationen in Hinblick auf die mögliche Rolle von prä- und postzygotischen Isolationsmechanismen untersucht. Standortsanalyse (Analyse der umgebenden Vegetation), phänologische Beobachtungen in Verbindung mit reziproken Transplantationen, Bestäubungs- und Keimexperimente werden herangezogen, um die folgenden Aspekte zu beleuchten: (4) Habitat-Segregation und Ecological Displacement, (5) Unterschiede in der Blütezeit und Blütezeit-Displacement, und (6) postzygotische Isolation.

Die Vervielfachung von Chromosomensätzen (Polyploidisierung) ist als wichtiger Mechanismus der Artbildung bei Pflanzen weithin anerkannt. Trotzdem sind jene Faktoren, die zur Entstehung polyploider Arten führen und deren gemeinsames Vorkommen mit ihren diploiden Ausgangssippen ermöglichen, noch unzureichend erforscht. Im vorliegenden Projekt wurden solche Fragestellungen am Beispiel des ostalpischen Korbblütlers Senecio carniolicus untersucht. Dieser gliedert sich in drei Zytotypen (diploid, tetraploid, hexaploid), die in unterschiedlichen Kombinationen miteinander und auch allein vorkommen können. Unter Verwendung einer Vielzahl unterschiedlicher Methoden (DNS-Sequenzierung, AFLP Fingerprints, Habitatanalyse, Transplantations- und Kreuzungsexperimente) wurden die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Zytotypen aufgeklärt und der Einfluss jener Faktoren ermittelt, die deren gemeinsames Vorkommen erlauben. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchungen sind: (1) Diploide umfassen zwei longitudinal getrennte Linien, wobei die Polyploiden via Autopolyploidie aus der östlichen Linie entstanden sind. Die morphologische Differenzierung dieser Linien rechtfertigt auch eine taxonomische Unterscheidung, wodurch die (oftmals unterschätzte) Bedeutung von Autopolyploidie für die Entstehung neuer Arten unterstrichen wird. (2) Die Zytotypen zeigen unterschiedliche, wenngleich einander überlagernde Standortsbindungen. Dies bestätigt die ökologische Differenzierung als einen der Hauptfaktoren im Hinblick auf die erfolgreiche Etablierung von neuen Zytotypen und deren gemeinsames Vorkommen. Diese Differenzierung wird durch Standortsverschiebung (habitat displacement), darunter versteht man die stärkere Differenzierung ökologisch ähnlicher Arten in Gebieten gemeinsamen Vorkommens verglichen mit jener in Gebieten mit räumlich getrennten Vorkommen, noch verstärkt, womit zusätzliche Möglichkeiten für ein gemeinsames Vorkommen eröffnet werden. (3) Nach der Bestäubung auftretende reproduktive Isolationsmechanismen sind von jenen der unterschiedlichen Standortsbindung entkoppelt, da nur Kreuzungen zwischen Diploiden und Polyploiden stark reduzierten Samenansatz und hohe Keimlingssterblichkeit zeigen, während Kreuzungen zwischen Tetraploiden und Hexaploiden reichlich Hybriden produzieren. Unterschiedliche Dynamik in Kontaktzonen unterschiedlicher Zytotypen sowie die potentiell höhere Anpassungsfähigkeit von Polyploiden kann zu unterschiedlichen Entwicklungen im Hinblick auf Verbreitung und Häufigkeit der Zytotypen als Reaktion auf zukünftige Klimaveränderung führen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Ines Alvarez Fernandez, Spanish National Research Council - Spanien
  • Jan Suda, Charles University Prague - Tschechien

Research Output

  • 490 Zitationen
  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel Reciprocal transplantations reveal strong niche differentiation among ploidy-differentiated species of the Senecio carniolicus aggregate (Asteraceae) in the easternmost Alps
    DOI 10.1007/s00035-018-0209-2
    Typ Journal Article
    Autor Hülber K
    Journal Alpine Botany
    Seiten 107-119
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Underestimated diversity in one of the world’s best studied mountain ranges: The polyploid complex of Senecio carniolicus (Asteraceae) contains four species in the European Alps
    DOI 10.11646/phytotaxa.213.1.1
    Typ Journal Article
    Autor Flatscher R
    Journal Phytotaxa
    Seiten 1-21
    Link Publikation
  • 2017
    Titel A novel method to infer the origin of polyploids from Amplified Fragment Length Polymorphism data reveals that the alpine polyploid complex of Senecio carniolicus (Asteraceae) evolved mainly via autopolyploidy
    DOI 10.1111/1755-0998.12641
    Typ Journal Article
    Autor Winkler M
    Journal Molecular Ecology Resources
    Seiten 877-892
  • 2011
    Titel No evidence for a role of competitive capabilities of adults in causing habitat segregation of diploid and hexaploid Senecio carniolicus (Asteracaeae)
    DOI 10.1007/s00035-011-0091-7
    Typ Journal Article
    Autor Hülber K
    Journal Alpine Botany
    Seiten 123
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Ecological differentiation, lack of hybrids involving diploids, and asymmetric gene flow between polyploids in narrow contact zones of Senecio carniolicus (syn. Jacobaea carniolica, Asteraceae)
    DOI 10.1002/ece3.1430
    Typ Journal Article
    Autor Hülber K
    Journal Ecology and Evolution
    Seiten 1224-1234
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Ecological differentiation of diploid and polyploid cytotypes of Senecio carniolicus sensu lato (Asteraceae) is stronger in areas of sympatry
    DOI 10.1093/aob/mcv176
    Typ Journal Article
    Autor Sonnleitner M
    Journal Annals of Botany
    Seiten 269-276
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Extensive range persistence in peripheral and interior refugia characterizes Pleistocene range dynamics in a widespread Alpine plant species (Senecio carniolicus, Asteraceae)
    DOI 10.1111/j.1365-294x.2012.05456.x
    Typ Journal Article
    Autor García P
    Journal Molecular Ecology
    Seiten 1255-1270
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Distribution and habitat segregation on different spatial scales among diploid, tetraploid and hexaploid cytotypes of Senecio carniolicus (Asteraceae) in the Eastern Alps
    DOI 10.1093/aob/mcq192
    Typ Journal Article
    Autor Sonnleitner M
    Journal Annals of Botany
    Seiten 967-977
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Evolutionary Consequences, Constraints and Potential of Polyploidy in Plants
    DOI 10.1159/000351727
    Typ Journal Article
    Autor Weiss-Schneeweiss H
    Journal Cytogenetic and Genome Research
    Seiten 137-150
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Parental Ploidy Strongly Affects Offspring Fitness in Heteroploid Crosses among Three Cytotypes of Autopolyploid Jacobaea carniolica (Asteraceae)
    DOI 10.1371/journal.pone.0078959
    Typ Journal Article
    Autor Sonnleitner M
    Journal PLoS ONE
    Link Publikation

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