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Papyrologischer Kommentar zu den ntl. Passionsberichten

Papyrological Commentary on New Testament Passion Stories

Peter Arzt-Grabner (ORCID: 0000-0001-9998-3120)
  • Grant-DOI 10.55776/P20946
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2008
  • Projektende 30.09.2013
  • Bewilligungssumme 182.209 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Passion Stories, Gospels, Papyri, Roman Lawsuits, Jesus, Crucifixion

Abstract Endbericht

Das Forschungsprojekt "Papyrologischer Kommentar zu den neutestamentlichen Passionsberichten" hat sich zur Aufgabe gestellt, weltweit veröffentlichte Papyri und Ostraka nach ihrem Vergleichswert für die Passionsberichte der vier kanonischen Evangelien zu prüfen und auszuwerten. Mit dem Vorhaben wird insofern wissenschaftliches Neuland betreten, als dokumentarische Papyri und Ostraka im Hinblick auf die Passionsberichte umfassend gesichtet, ausgewertet und kommentiert werden sollen, um so auf dem Hintergrund der Papyri die Sprache, die Themen sowie die zeitgeschichtliche, rechtliche und soziale Situation eingehend zu beleuchten und - teilweise neu - zu kommentieren. Der Papyrologische Kommentar stellt somit eine wichtige Ergänzung zu traditionellen bibelwissenschaftlichen Kommentaren dar. Um jenes dokumentarische Material darzubieten und zu kommentieren, das zu den Berichten über Gefangennahme, Anklage, Prozess, Verurteilung und Hinrichtung des Jesus von Nazaret als paralleles Material angesehen werden kann, ist es nötig, die verschiedenen Dokumenttypen und ihre inhaltlichen und rhetorischen Aspekte zu analysieren. Das Ziel dieses Projektes ist ein fortlaufender und vollständiger Kommentar zu den neutestamentlichen Passionsberichten vor diesem Hintergrund. Im Speziellen soll die römische Gerichtsbarkeit, der Judäa zum Zeitpunkt der Kreuzigung Jesu unterstand, beleuchtet werden. Dies inkludiert unter anderem Untersuchungen zu widerrechtlichem Verhalten von Seiten der Justiz, zu Gründen für Todesurteile sowie zum römischen Begnadigungsrecht. Die dokumentarischen Quellen sind jenes Textmaterial, das in diesen Fragen auch einen direkten Zugang zur Praxis des Alltags bietet. Weiters soll ein Exkurs zu judenfeindlichen und römerfreundlichen Darstellungsweisen erfolgen.

Das Projekt Papyrologischer Kommentar zu den neutestamentlichen Passionsberichten untersuchte rund 60.000 antike Alltagstexte auf Papyri, Tonscherben und Holztäfelchen im Vergleich mit den biblischen Erzählungen der Passion Jesu. Diese Vorgehensweise dient dazu, historische Möglichkeiten des Prozesses Jesu nachzuvollziehen. Darüber hinaus lassen die antiken Vergleichstexte Rückschlüsse darüber zu, wie die Menschen damals die Ereignisse rund um die Verurteilung und den Kreuzestod Jesu verstanden und interpretiert haben könnten.Die Ergebnisse werfen zum einen neues Licht auf die sprachlichen Verhältnisse im Osten des Römischen Reichs. Der Prozess Jesu vor Pilatus hat historisch gesehen eindeutig auf Griechisch stattgefunden. Zahlreiche Verhörprotokolle lassen erkennen, dass die Kommunikation zwischen der lokalen Bevölkerung und der offiziellen Rechtssprechung durchaus problematisch sein konnte. Da im Prozess Jesu nirgends ein Dolmetscher erwähnt wird, könnte das Schweigen Jesu vor Pilatus, wie es im Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium berichtet wird, auf sprachliche Schwierigkeiten von Seiten Jesu hinweisen.Mehrsprachigkeit spielt auch bei der Kreuzesaufschrift König der Juden als Verurteilungsgrund Jesu im Johannesevangelium eine Rolle. Die dort erwähnte Kombination der drei Sprachen Aramäisch, Latein und Griechisch ist ohne Parallelen in den Papyri, die für das in den Evangelien erwähnte geographische Gebiet dreisprachige Texte auf Aramäisch, Nabatäisch und Griechisch beinhalten. Dabei zeigt sich deutlich, dass Griechisch Verwaltungssprache im Osten des römischen Reiches war. Dort finden sich sogar im römischen Heer eindeutige Hinweise auf griechische Kommunikation. Latein hat im Osten im Alltagsleben keine Rolle gespielt.Die papyrologischen Vergleichstexte eröffnen Einblicke in rechtliche Hintergründe des antiken Prozesswesens. Sie liefern etwa eindeutige Belege dafür, dass es sich beim Senden Jesu zu Herodes Antipas im 23. Kapitel des Lukasevangeliums um eine rechtlich relevante Überstellung handelt. Ziel derartiger Überstellungen waren weitere Untersuchungen zur Anklage des Beschuldigten. Diese Beobachtung lässt Rückschlüsse auf den Autor des Lukasevangeliums und seine guten Kenntnisse rechtlicher Ausdrücke und Vorgehensweisen seiner Zeit zu.Die Vergleichstexte erlauben eine geschichtliche Einschätzung der unterschiedlichen Darstellungen in den Evangelien. Sozialgeschichtlich relevante Einsichten konnten v.a. bei der Darstellung der Grablegung Jesu und der Erwähnung von Emotionalität der Jünger in der Nacht vor der Kreuzigung Jesu getroffen werden. Der Wert der papyrologischen Untersuchungen und Kommentierungen der Passionsberichte liegt in den zeitgeschichtlichen Einsichten, die das Vergleichsmaterial sowohl für die historischen Möglichkeiten als auch für bibelwissenschaftlich-exegetische Auslegungen bietet.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

Research Output

  • 11 Zitationen
  • 12 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Emotions in Documentary Papyri: Joy and Sorrow in Everyday Life
    DOI 10.1515/dcly.2012.2011.1.451
    Typ Journal Article
    Autor Kreinecker C
    Journal Deuterocanonical and Cognate Literature Yearbook
    Seiten 451-472
  • 2013
    Titel Art.: Von Herodes I. zur römischen Provinz.
    Typ Book Chapter
    Autor Kreinecker Cm
  • 2012
    Titel Art. Latin language, Roman Empire (east).
    Typ Book Chapter
    Autor Bagnall Rs
  • 2012
    Titel We ask you to send - A Remark on Summonses and Petitions for Summonses.
    Typ Book Chapter
    Autor Kreinecker Cm
  • 2011
    Titel Der "Herr Jesus Christus" und "Caesar, der Herr" - über die Anfänge einer Konfrontation.
    Typ Book Chapter
    Autor Arzt-Grabner P
  • 2013
    Titel Art. Greek Language in the Roman Empire
    Typ Book Chapter
    Autor Arzt-Grabner P
  • 2010
    Titel Light from the East - 15 Years "Papyrological Commentaries on the New Testament". A Report on the International Symposium (Salzburg, December 3-4, 2009).
    Typ Journal Article
    Autor Kreinecker Cm
  • 2010
    Titel Papyrologie und Neutestamentliche Wissenschaft: Einige Beispiele aus neueren Papyruseditionen.
    Typ Book Chapter
    Autor Arzt-Grabner P
  • 2010
    Titel Light from the East. Papyrologische Kommentare zum Neuen Testament.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Arzt-Grabner P
    Konferenz Light from the East - 15 Jahre Paprologische Kommentare zum Neuen Testament
  • 2010
    Titel How Power and Province Communicate: Some Remarks on the Language of the (Non-)Conversation between Pilate and Jesus.
    Typ Book Chapter
    Autor Arzt-Grabner P
  • 2008
    Titel Christlicher Alltag anhand der Papyri aus dem 2. Jahrhundert.
    Typ Book Chapter
    Autor Arzt-Grabner P
  • 0
    Titel Light from the East. Papyrologische Kommentare zum Neuen Testament.
    Typ Other
    Autor Arzt-Grabner P

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