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Der Wiener Kongress und sein europäisches Friedenssystem

The Congress of Vienna and the European Peace System

Reinhard Stauber (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P21177
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2009
  • Projektende 31.03.2013
  • Bewilligungssumme 280.264 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Congress of Vienna, Metternich Clemens Prince of, European Conference System 1814/15-1825, International relations, European Concert of Powers

Abstract Endbericht

Die große historische Leistung des Wiener Kongresses war die Schaffung eines Systems zwischenstaatlicher Friedenswahrung und Konfliktregelung in Europa, das nach den territorial-politischen Erschütterungen der napoleonischen Zeit für mehrere Jahrzehnte Bestand hatte. Damit verbunden war ein fundamentaler, qualitativer Wechsel im Stil der internationalen Politik, zu dem sich alle "Player" bekannten: die Überwindung der Fixierung rein auf einzelstaatliche Interessen zugunsten der Verpflichtung auf eine funktionierende europäische Sicherheitsordnung mit planbaren Spielregeln für Mediation und Konfliktmanagement. Die Botschafterkonferenzen und Kongresse seit 1814 waren erste konkrete Bausteine für eine solche Sicherheitsordnung. Im "Europäischen Mächtekonzert" des 19. Jahrhunderts mit seiner kompliziert ausbalancierten Mechanik von Einflusssphären nahm der österreichische Kaiserstaat unter der diplomatischen Regie Metternichs aufgrund seiner territorialen Interessen in Richtung deutscher Staatenwelt, Italien sowie Balkan eine zentrale Rolle ein. Während die Entwicklung der europäischen Staatenordnung vom Krimkrieg bis zum Ausbruch der großen Balkankrise 1875, an deren Ende der letzte europäische Mächte-Kongress in Berlin 1878 steht, gut erforscht ist, fehlt nach wie vor eine moderne, angemessene und leicht zugängliche Dokumentation für die europapolitisch zentral wichtige "Wiener Ordnung" von 1815 und für ihre Entfaltung in der "Kongresspolitik" der 1820er-Jahre, die der systematischen, internationalen und gesamteuropäischen Dimension dieser Ordnung Rechnung tragen würde. Es scheint also überfällig und lohnend zugleich, sich mit einem neuen Editionsprojekt dem Funktionieren der europäischen Mächtepolitik 1814/15 - 1825 zuzuwenden, und zwar zunächst aus der bislang ganz unterbelichteten Perspektive des Wiener Hofs heraus. Dies sichert gleichzeitig einen praktikablen und im beantragten Zeitrahmen abzuarbeitenden Auftakt für ein mögliches Langfrist-Projekts zum Thema "Das Europäische System des Wiener Kongresses". Konkretes Ziel ist ein substantieller Dokumentationsband, der auf der Basis archivalischer Originale in Wien Schlüsseldokumente zum Inhalt wie zu den Verfahrensweisen des europäischen Systems im Zeichen der "Wiener Ordnung" zugänglich macht und durch die Beigabe deutschsprachiger Regesten weitum konsultierbar sowie im akademischen Unterricht einsetzbar ist. Ausgewertet sollen dafür im Österreichischen Staatsarchiv - Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien aus der Bestandsgruppe "Staatskanzlei" die "Kongressakten" (46 Faszikel) und "Vorträge" (37 Kartons) werden. Damit soll vor allem ein konkreter, weithin sichtbarer Schritt getan werden, um in Hinblick auf die 200jährige Wiederkehr des Wiener Kongresses 2014/15 österreichische und von Österreich aus initiierte Forschungen einzubringen in das neue Interesse an einer systematisch erforschten "Internationalen Geschichte" des "langen" 19. Jahrhunderts.

Die große historische Leistung des Wiener Kongresses war die Schaffung eines Systems zwischenstaatlicher Friedenswahrung und Konfliktregelung in Europa, das nach den Kriegen und territorialen Veränderungen im Zeichen der Hegemonie Napoleons für mehrere Jahrzehnte Bestand hatte. Damit verbunden war ein fundamentaler Wechsel im Stil der internationalen Politik, der sich in der Formierung des Europäischen Konzertes der fünf Großmächte England, Russland, Österreich, Preußen und Frankreich niederschlug. In regelmäßigen, multilateralen Gesprächen wurde an der Überwindung der Fixierung auf einzelstaatliche Interessen, an der Verpflichtung auf eine funktionierende europäische Sicherheitsordnung und an planbaren Spielregeln für Mediation und den Umgang mit Konflikten gearbeitet. Institutionell formte sich diese neuartige Friedensarchitektur in Botschafterkonferenzen und Kongressen aus, die zwischen 1814 und 1825 als Plattform für den diplomatischen Austausch der europäischen Großmächte dienten und innerhalb derer der österreichische Kaiserstaat unter der diplomatischen Regie Metternichs eine wichtige Rolle spielte.Im Rahmen des am Institut für Geschichte der Universität Klagenfurt zwischen 2009 und 2013 durchgeführten FWF-Projekts Der Wiener Kongress und sein europäisches Friedenssystem wurden die im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv seit 1815 aufbewahrten Original-Dokumente des Wiener Kongresses und der sich zwischen 1818 und 1822 anschließenden europäischen Gipfelkonferenzen gesichtet, erschlossen und transkribiert. Durch die Beigabe von deutschsprachigen Zusammenfassungen zu den größtenteils in Französisch abgefassten Protokollen und Denkschriften werden diese weitum zugänglich sowie im akademischen Unterricht einsetzbar gemacht. Ausgewählte Schlüsseldokumente, zunächst zu den Verhandlungen des wichtigsten Mächte-Gremiums des Wiener Kongresses, der Kommission der Fünf, werden über die permanent installierte Homepage http://www.wiener-kongress.at online konsultierbar sein.Zur Publikation vorbereitet sind drei große monographische Werke: eine Überblicksdarstellung zum Wiener Kongress, ein Editionsband zu den Konferenzen 1818-1822 und ein Sammelband mit neuen Forschungsergebnissen. Zusammen mit weiteren Präsentationen, Publikationen und Kooperationen und der Vorbereitung einer großen internationalen Tagung in Wien (Sommer 2015) wird durch die Projektarbeit ein wesentlicher Beitrag zu einer zeitgemäßen Sicht auf das Regelwerk des politischen Systems Europas, auf seine finanzpolitischen Dimensionen und seine globale Verflechtung zu Beginn des 19. Jahrhunderts geleistet. Der Forschungsstandort Österreich ist damit beim Thema 200 Jahre europäische Friedensordnung 2015 für die Fachleute einer systematisch erforschten Internationalen Geschichte des 19. Jahrhunderts, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit präsent.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%

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