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Dialektkulturen

Dialect cultures

Christian Neuhuber (ORCID: 0000-0002-6280-7374)
  • Grant-DOI 10.55776/P21692
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2010
  • Projektende 31.10.2013
  • Bewilligungssumme 423.118 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (80%)

Keywords

    Dialect In Literature, Music And Theatre, Baroque Culture In Bavaria And Austria, Austro-Bavarian dialect area, Dialect Anthology, Aesthetics, Handbook Of Dialect Culture

Abstract Endbericht

Noch vor wenigen Jahren gab man dem Dialekt auf längere Sicht kaum eine Überlebenschance. Doch die neue Kommunikationstechnologie verhalf ihm zu einem überraschenden Comeback, das ihn auch für die Forschung wieder interessant machte. Dialektliteratur dagegen führt nach wie vor ein wissenschaftlich ungeliebtes Dasein. Zu stark prägt offenbar die idyllische, rückwärtsgewandte Heimatdichtung, wie sie sich im 19. Jahrhundert ausbildete, das Bild. Die Mundartverwendung als künstlerisches Phänomen ist jedoch weitaus vielgestaltiger und weist eine beeindruckende funktionale Spannbreite auf. Einen frühen Höhepunkt erreichte Dialektkunst bereits im 18. Jahrhundert, als sie im bairisch-österreichischen Sprachgebiet erstmals eine vollwertige Eigenständigkeit innerhalb der Elitekul-tur` entfalten konnte. Mit erbitterten Gegnern und deklarierten Liebhabern selbst in den höchsten Bildungsschichten polarisierte diese Dialektkunst wie keine andere Gattung das zeitgenössische Werturteil. Sie wurde von Kaisern geliebt und von Kritikern verachtet, war im Alltag wie auf der Bühne in aller Munde, wurde von den großen Meistern ebenso gepflegt wie vom ungebildeten Laien. Vor allem aber war das Zusammenspiel von Mundart, Mimus und Musik genuiner Ausdruck eines äußerst produktiven Kulturraums. Ihre spätere Marginalisierung zur heimatverklärenden, autochtonen Kunst des einfachen Menschen vom Lande und die erfolgreiche Desavouierung des Dialekts machte jedoch diese frühe Blütezeit beinah völlig vergessen. Das vorliegende Projekt möchte nun ein umfassendes Bild der ästhetischen und funktionalen Möglichkeiten der Dialektkunst im 17. und 18. Jahrhundert geben. Es will Quellen erschließen und das imposante Spektrum der Erscheinungsformen vergegenwärtigen, es will Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenführen, um auf philologisch gesicherter Basis die historische Bedeutung des künstlerischen Mundartgebrauchs sichtbar zu machen. Zugleich aber soll es auch die Grundlagen damals sich entwickelnder, noch heute wirksamer Bewertungsmuster und Stereotypen zum Phänomen Dialektkunst freilegen und hinterfragen.

Der Dialektgebrauch als künstlerisches Phänomen ist vielgestaltig und weist eine beeindruckende funktionale Spannbreite auf. Ziel des Projekts Dialect Cultures I war es, ein umfassendes Bild der ästhetischen und funktionalen Möglichkeiten der bairisch-österreichischen Mundartkunst im 17. und 18. Jahrhundert zu geben, um ihre längst vergessene historische Bedeutung wieder sichtbar zu machen. Durch die Neuausrichtung des Projekts hin zu einer elektronischen Erfassung und Präsentation (entsprechend der Open Access-Strategie des FWF) wurde der Schwerpunkt auf die philologische Erfassung und Aufarbeitung des Materials sowie auf die kritische Darstellung ihrer historischen Erscheinungsformen gelegt. Gezielte Recherchen brachten bislang gut 4000 dialektale bzw. dialektnahe Texte aus diesem Zeitraum zu Tage. Gut die Hälfte davon wurde nach diversen Auswahlverfahren in unsere Arbeitsdatenbank aufgenommen, die zurzeit etwa 1300 Werke in über 1900 Varianten aus zwei Jahrhunderten umfasst, aufgelistet in den (Behelfs-)Kategorien Lyrik, Drama, Prosa und differenziert nach rein textueller bzw. mit Musiknotation kombinierter Quellenlage. Die Vorteile dieser Präsentationsform liegen auf der Hand: Nach dem für Ende 2014 geplanten Internetauftritt der Datenbank werden nun (im idealen Fall) alle Materialien und Informationen von der Quelle bis zur Forschungsliteratur auf einer Plattform verfügbar sein. Die Transkription kann am Digitalisat überprüft, die Analyse mit dem Forschungsstand abgeglichen, das Werk biographisch und kontextuell verortet werden. Diese jetzt schon einzigartige Materialsammlung zur Dialektkunst umfasst hunderte Ersteditionen; dazu wurden bislang über 120 Autoren und Komponisten biobibliographisch erfasst.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

Research Output

  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel OSB: Placidus Fixlmillners Dialektsingspiel Astrologus (1746).
    Typ Book Chapter
    Autor Klaus Petermayr / Andreas Lindner (Hg.): Streifzüge Iii. Beiträge Zur Oberösterreichischen Musikgeschichte. Linz: Oö. Volksliedwerk
  • 2014
    Titel Die vergessene Kunst. Prolegomena zu einer Ästhetik der österreichischen Dialektliteratur vor 1800.
    Typ Book Chapter
    Autor Jahrbuch Der Österreichischen Gesellschaft Zur Erforschung Des 18. Jahrhunderts 28
  • 2012
    Titel Dialektale Heimatkonstrukte. Karl Bachers Gedichte in südmährischer Mundart.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Neuhuber C
    Konferenz Milan Hornacek / Sabine Voda Eschgfäller (Hg.): Regionalforschung zur Literatur der Moderne. Tagungsband zum Olmützer Symposion 2011. Olomouc: Univerzita Palackého
  • 2012
    Titel Ih bin halt schon ä so. Zum Leben und Werk des Stadelschreibers Peter Gottlieb Lindemayr.
    Typ Book Chapter
    Autor Klaus Landa / Christoph Stöttinger / Jakob Wührer (Hg.): Stift Lambach In Der Frühen Neuzeit. Frömmigkeit
  • 2012
    Titel Maurus Lindemayr.
    Typ Book Chapter
    Autor Neuhuber C
  • 2011
    Titel Mein Gott, warum hast das Rabm Vieh erschafen ... Lindemayriana et al. in den Liederhandschriften HL 379a und HL 379b des Oberösterreichischen Volksliedwerks.
    Typ Book Chapter
    Autor Klaus Petermayr (Hg.): Streifzüge Ii. Beiträge Zur Oberösterreichischen Musikgeschichte. Hg. Vom Oberösterreichischen Volksliedwerk/Volksliedarchiv. Linz: Oö. Volksliedwerk
  • 2013
    Titel I kimm m grad für, s wir tragd Bm. Der talentierte Josef Theodor Fischer.
    Typ Book Chapter
    Autor Kurt Druckenthaler / Stephan Gaisbauer / Klaus Petermayr (Hg.): Seegang. Ergebnisse Einer Feld-

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