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Arabisch im Mittleren Atlas (Marokko)

Arabic in the Middle Atlas Mountains (Morocco)

Utz Maas (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P21722
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2009
  • Projektende 31.12.2013
  • Bewilligungssumme 216.304 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Linguistics, Arabic, Dialectology, Morocco, Berber

Abstract Endbericht

Mit dem Projekt soll eine Fallstudie zur Entwicklung einer "nationalen" Sprache unternommen werden, die sich gewissermaßen hinter dem Rücken der sprachpolitischen Instanzen (darunter insbesondere das Bildungssystem) ausbildet und stabilisiert: das marokkanische Arabische. Dazu soll vor allem das Sprachverhalten der Bevölkerungsgruppe untersucht werden, bei der die Familiensprache nicht arabisch ist: im berberophonen "Hinterland", aus dem sich zunehmend die Sprecher auch der wachsenden Großstädte rekrutieren. Grundlage des Projektes ist ein bereits vorliegendes umfangreiches Corpus gesprochener Sprache, vor allem auch informeller Gespräche, sowohl aus der Region des Mittleren Atlas wie aus den städtischen Ballungsgebieten, das im Projekt allerdings noch durch Daten aus ergänzenden Feldforschungen für die aktuelle Situation kontrolliert werden soll. Vor dem Hintergrund der jüngeren Forschungen vor allem auch zu Sprachkontaktverhältnissen liegt dem Projekt die Hypothese zugrunde, daß bei der Herausbildung einer solchen überregionalen Sprachform (Koiné) sich vor allem Strukturzwänge geltend machen, die die strukturellen Entwicklungspotentiale gewissermaßen optimieren, zulasten vor allem idiosynkratischer Strukturen traditionaler Dialekte. Diese Hypothese soll im Vergleich des Sprachverhaltens der "neuen Sprecher" und den "alten Sprechern" des marokkanischen Arabischen überprüft werden. Das setzt eine detaillierte Kontrolle der erhobenen Daten einerseits an den diachron zu extrapolierenden Entwicklungstendenzen des Arabischen (vor allem auch im überregionalen Vergleich des arabophonen Raumes) voraus, andererseits an den dialektalen Verhältnissen im "altsprachigen" arabophonen Raum Marokkos, wie eben auch an den (dialektal unterschiedlichen) Entwicklungen im Berberischen. Dadurch erklärt sich die Anlage des Projektes als gemeinsames Vorhaben der Allgemeinen Sprachwissenschaft und der Arabistik. Die Analyse spontaner sprechsprachlicher Daten ist auch in der Allgemeinen Sprachwissenschaft noch ein junges Forschungsgebiet, bei dem bisher vor allem deutlich geworden ist, daß die Kategorien der traditionellen Sprachanalyse, die auf monitorierte Texte ausgerichtet sind (vor allem schriftsprachlich edierte Texte, in der Syntax mit der letztlich schulgrammatisch verankerten Grundkategorie des Satzes), hier nicht zugrundegelegt werden können. Insofern betritt das Projekt mit der zugrundegelegten umfassenden Auswertung eines großen Corpus sprechsprachlicher Tonbandaufnahmen hier Neuland. Andererseits kann eine solche Analyse nur in Abklärung und in Auseinandersetzung mit dem differenzierten Kenntnisstand der Arabistik durchgeführt werden. Die enge Zusammenarbeit beider Disziplinen in einem gemeinsamen Projekt (nicht nur der Assoziation zweiter Teilprojekte) betritt hier ebenfalls Neuland, ist aber die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens.

Das Projekt hat die sprachliche Dynamik in dem Schwellenland Marokko untersucht und dokumentiert. Die Wahrnehmung dieser Dynamik wird durch die offizielle Sprachpolitik dort verdeckt, die auf eine hocharabische Schriftsprache ausgerichtet ist, die ohne eine systematische und langjährige Schulausbildung, über die nur ein geringer Bevölkerungsteil verfügt, nicht zugänglich ist. Die von allen Menschen gesprochene Sprache ist das marokkanische Arabische, das im Erziehungswesen nicht aufgenommen wird und daher auch nicht den Status einer Schriftsprache hat. Das marokkanische Arabische ist auch die Umgangssprache der Menschen, die in der Familie noch eine Varietät des Berberischen sprechen. Die bisherige Forschung hat die sprachliche Dynamik weitgehend ausgeblendet, indem sie das marokkanische Arabische in seinen lokalen Dialektformen untersucht hat, ebenso beim Berberischen. Gegenstand des Projekts waren die sprachlichen Verhältnisse jenseits dieser traditionellen Abgrenzungen und unterhalb der sprachpolitischen Maßnahmen. Dazu wurde ein großes Corpus vor allem auch von spontanen Aufnahmen von Sprechern und Sprecherinnen, die eine berberische Familiensprache haben, aufgebaut. Die sprachlichen Besonderheiten wurden dann kontrastiv zu jenen von Personen mit einer traditionellen sprachlichen Bindung analysiert. Die Auswertung dieser Aufnahmen macht die Mechanismen deutlich, mit denen sich so eine neue Verkehrssprache in Marokko etabliert. Da in dem Corpus Aufnahmen in unterschiedlichen Registervarietäten zugänglich sind, war es möglich, die sich so stabilisierende Sprachform auf allen sprachlichen Ebenen, von der Phonologie bis zur Syntax und zum Lexikon zu charakterisieren und mit den Formen zu kontrastieren, die im engeren Sinne eine lokale dialektale Prägung haben. Im Fokus stand dabei die sprachliche Varietät im ländlichen Raum (Region Mittlerer Atlas), die mit den in dieser Hinsicht sehr viel diffuseren Verhältnissen in den städtischen Ballungsgebieten verglichen werden konnte.Über die Analysen hinaus war es wichtiges Ziel des Projektes, die erhobenen Materialien der weiteren Forschung zugänglich zu machen, und zwar einerseits durch eine online-Version vieler Aufnahme, andererseits auch in einer Auswahl in einem edierten Textband. Außer den direkten Forschungsaspekten sollten die Ergebnisse dieses Projekts vor allem auch im pädagogischen Kontext fruchtbar werden: beim Umgang mit der großen Gruppe von Zuwanderern aus Nordafrika in Westeuropa, aber auch in Marokko selbst, wo das Schulsystem angefangen hat, nach Wegen zu suchen, die das sprachliche Wissen der Schüler besser nutzen können, als es bisher der Fall ist, wo die Schule es weitgehend ignoriert. Mit Forschungen wie in diesem Projekt wird erst sichtbar, auf welches sprachliche Wissen hier zuzugreifen ist.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 40%
  • Universität Graz - 60%
Nationale Projektbeteiligte
  • Stephan Prochazka, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 10 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Moroccan Arabic in its wider linguistic and social contexts
    DOI 10.1524/stuf.2012.0021
    Typ Journal Article
    Autor Maas U
    Journal STUF - Language Typology and Universals
    Seiten 329-357
  • 2012
    Titel The main functions of theophoric formulae in Moroccan Arabic
    DOI 10.1524/stuf.2012.0024
    Typ Journal Article
    Autor Procházka S
    Journal STUF - Language Typology and Universals
    Seiten 383-397
  • 2014
    Titel A text about the cid l-kbir and some remarks about the Arabic dialect of Jbel Kandar (Morocco).
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Böhm G
    Konferenz Alf lahga wa lahga: Proceedings of the 9th AIDA Conference Ed. by Olivier Durand, Angela Daiana Langone, Giuliano Mion
  • 2013
    Titel Die marokkanische Akzentuierung.
    Typ Book Chapter
    Autor Maas U
  • 2012
    Titel Enunciatives in Moroccan Arabic
    DOI 10.1524/stuf.2012.0025
    Typ Journal Article
    Autor Maas U
    Journal STUF - Language Typology and Universals
    Seiten 398-411
  • 2011
    Titel Marokkanisches Arabisch. Die Grundstrukturen.
    Typ Book
    Autor Maas U
  • 2013
    Titel Marokkanisch arabische Texte.
    Typ Book
    Autor Assini A Et Al
  • 2012
    Titel Les mots turcs dans l'arabe marocain.
    Typ Book Chapter
    Autor A. Barontini

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