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Religiöse Orientierungen von Muslimen im Generationenwandel

Muslims´ religious orientations and generational change

Hilde Weiss (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P21990
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2009
  • Projektende 30.06.2014
  • Bewilligungssumme 387.970 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    Migration, Religious Orientations, Integration, Second Generation, Generational Change, Gender Roles

Abstract Endbericht

Ziel dieser empirischen Studie ist es, Integrationsprozesse muslimischer MigrantInnen der ersten und zweiten Generation in Österreich unter der Perspektive religiöser Orientierungen zu untersuchen. Religiöse Selbstdefinitionen - im Spektrum von laizistischen bis zu orthodoxen, fundamentalen und extremen Orientierungen - werden im Kontext der jeweiligen Lebenslagen untersucht, vor allem spannungsgeladene Konfrontationen religiös begründeter Wertevorstellungen stehen im Blickpunkt. Die häufig gestellte Frage nach der Bedeutung des Islam für den Integrationsprozess wird daher aus verschiedenen Perspektiven untersucht. Welche Auswirkungen zeigen unterschiedliche religiöse Orientierungsmuster (religiöse Praxis und religionsbezogene Einstellungen) hinsichtlich sozialer und normativer Integration? Welche Milieus lassen sich in Österreich nach Religionsverständnis, ethnischer Identifikation, Wertorientierungen und Lebensstilen identifizieren? Indem die Studie zwei Generationen innerhalb von Familien vergleicht, werden nicht nur sozio- strukturelle Einflüsse auf den Integrationsprozess analysiert, sondern es wird auch der Einfluss der Familie (z.B. Autoritäts- und Rollenstrukturen) auf die Weitergabe von Werten und Lebensmustern untersucht. Die Forschung verbindet qualitative und quantitative Methoden. In der quantitativen Erhebung bilden Familien bzw. 400 Generationen-Paare (insgesamt 800 Personen) die Basis einer für Österreich repräsentativen Stichprobe; die junge Generation ist im Alter von 16 bis 26 und ist bereits in Österreich geboren oder hat von Beginn an die Schule in Österreich durchlaufen. Im Vergleich der Generationen wird gezeigt, wie sich ethnisch-religiöse Orientierungen und Lebensformen in Wechselwirkung mit den Lebensbedingungen der einzelnen verändern. Die Bedeutung religiös-ethnischer Orientierungen im Integrationsprozess wird im Hinblick auf zentrale Dimensionen der Integration untersucht: - Soziale Lage und Kompetenzen: sozioökonomische Platzierung, soziale (innerfamiliäre) Mobilität, Sprachkenntnis und Sprachgebrauch - Interaktionen mit der Mehrheitsgesellschaft: soziale Öffnung resp. Schließung (soziale Netzwerke, Freundschaftskontakte, Mitgliedschaften etc) - Normen hinsichtlich der Geschlechtsrollen und Normen hinsichtlich der Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit (demokratische Basisregeln, Toleranz gegenüber Pluralismus).

Zuwanderung wird heute zunehmend unter dem Aspekt kultureller Konflikte thematisiert, besonders muslimische MigrantInnen stehen im Blickfeld. Die Auswirkungen von Formen religiösen Selbstverständnisses und religiöser Bindung im Spektrum von säkularen zu orthodoxen, fundamentalen und extremen Orientierungen wurden im Hinblick auf zentrale Dimensionen der Integration untersucht: auf soziale Mobilität und Bildungskarrieren, soziale Netzwerke, gesellschaftliche Normen und Werte, insbesondere Geschlechtsrollen und Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit. Das Forschungsdesign basierte auf einem Generationen-Ansatz: es wurden Paar-Befragungen in der Familie (400 Eltern-Kind-Paare) durchgeführt, um den Effekt familiärer Transmissionsprozesse in Relation zu anderen Faktoren zu prüfen. Die Mehrheit der Befragten stammt aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien bzw. Bosnien und Kosovo; die junge Generation ist im Alter von 16 bis 30 und ist bereits in Österreich geboren oder hat von Beginn an die Schule in Österreich durchlaufen. Der Wandel der Religiosität wird an der Erosion streng orthodoxer Verhaltensnormen manifest, während die Weitergabe und Kontinuität in den symbolischen Dimensionen des Religiösen stattfindet; die Verbindlichkeit strenger religiöser Normen ist besonders in lebensnahen Bereichen, wie den Geschlechterrollen, deutlich schwächer geworden. Der Wandel zwischen den Generationen ist markant. Im Generationenvergleich wird eine Polarisierung bei der jungen Generation sichtbar: zwischen den zahlenmäßig stark zugenommenen modernen Lebens- und Einstellungsmustern einerseits, und den traditionsgebundenen andererseits. Teils ist der Wandel bei Frauen deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern.Es zeigte sich, anders als in manchen europäischen Ländern, keine signifikante Tendenz zunehmender islamischer Identifikation in der 2. Generation im Vergleich mit den Eltern. Doch besteht ein starkes Gefühl von Ausgrenzung und negativer Stereotypisierung, das sich negativ auf das Zugehörigkeitsgefühl zur österreichischen Gesellschaft auswirkt. Die ideologischen Komponenten einer radikalen islamischen Einstellung (wie Befürwortung strenger körperlicher Bestrafung, Rechtfertigung von Gewalt gegen Feinde des Islams) sind hier nur bei einer sehr kleinen Zahl rudimentär feststellbar: Während der politische Hintergrund (Nahost-Konflikt) einigermaßen deutlich hervortritt, ist ein streng-religiöses Engagement weder in Form einer intensiven religiösen Praxis noch eines streng orthodoxen Religionsverständnisses erkennbar. Dagegen ist eine autoritäre, anti-demokratische Einstellung charakteristisch. Als wesentliche Hintergründe konnten Probleme des sozialen Milieus (kein sozialer Aufstieg und Leben in großstädtischer Umwelt) identifiziert werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Der Wandel religiöser Glaubensgrundsätze in muslimischen Familien - Säkularisierungstendenzen bei der zweiten Generation? (Changes in religious principles among Muslim families - Tendencies of secularization among the second generation?).
    Typ Book Chapter
    Autor Hilde Weiss
  • 2014
    Titel Transmission von Partnerpräferenzen bei muslimischen Familien in Österreich. (The transmission of partner preferences among Muslim families in Austria).
    Typ Book Chapter
    Autor Hilde Weiss
  • 2014
    Titel Religiöse Praktiken bei muslimischen Familien: Kontinuität und Wandel in Österreich. (Religious practices in Muslim families: Continuity and change in Austria).
    Typ Book Chapter
    Autor Ates G
  • 0
    Titel Zwischen den Generationen. Transmissionsprozesse in Familien mit Migrationshintergrund. (Between the Generations. Transmission Processes in Families with a Migrant Background).
    Typ Other
    Autor Ates G Et Al

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