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Die Steinfunde von Magdalensberg

The Stone Finds from Magdalensberg

Heimo Thomas Dolenz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P22294
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2010
  • Projektende 31.05.2013
  • Bewilligungssumme 123.451 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (5%); Geschichte, Archäologie (95%)

Keywords

    Magdalensberg, Noricum, Stone Finds, Stonemasonry, Geolocial analysis, Archaeological Interpretation

Abstract Endbericht

Das vorliegende Projekt befasst sich mit dem Steinmetzhandwerk in der römischen Siedlung am Magdalensberg und stellt einen Beitrag zur Grundlagenforschung dar. Als zeitlich und räumlich geschlossener Fundkomplex, mit einer Besiedlungsgeschichte von rund 70 bis 80 Jahren, bietet die Niederlassung am Magdalensberg optimale Vorraussetzungen für die Erfassung der Steinbearbeitung während der frühen Kaiserzeit im südlichen Noricum. Während der rund 60 jährigen Grabungstätigkeit lag das Hauptaugenmerk der archäologischen Steinforschung vorwiegend auf repräsentativen Einzelobjekten. Aus diesem Grund soll erstmals das breite Spektrum der Objekte und Fundgattungen aus Stein in der Siedlung am Magdalensberg katalogisiert und wissenschaftlich bearbeitet werden. Die rund 2000 Fundobjekte können typologisch vorerst grob in Architekturfragmente, Rundskulpturen, Inschriften/Reliefs und Alltagsgegenstände eingeteilt werden; hinzu kommt eine unbestimmte Menge an Baugesteinen. Die Grundlage der Untersuchungen bildet die Schaffung einer weit gefächerten und feintypologisch erfassten Materialbasis, die Zuweisung der Fundobjekte zu einzelnen Gebäudekomplexen und Bauphasen sowie die geologische Bestimmung der jeweils verwendeten Gesteinsmaterialien und die damit zusammenhängende Provenienz der Gesteine. Die interdisziplinären Ansätze erlauben hier einen breiteren Blickwinkel im Bezug auf die Fragestellungen. Es gilt, das antike Steinmetzhandwerk anhand des Fallbeispieles Magdalensberg vom Abbau der Gesteine bis zum fertigen Objekt zu beleuchten. So sind neben der Ermittlung der lokalen, regionalen und möglichen überregionalen Steinbrüche auch die Abbautechnik und der Transport von Interesse. Ein weiterer Punkt ist auch der Nachweis von einzelnen Bildhauer- und Steinmetzwerkstätten und deren Lokalisierung innerhalb der Siedlung. Stilistische und ikonographische Vergleiche mit dem italischen Raum, aber auch Analogien zur Marmor- und Steinausstattung zeitlich späterer Municipia in Noricum, besonders Virunum als Nachfolgesiedlung des Magdalensberges, sind ebenso von größter Wichtigkeit. Die Korrelation der unterschiedlichen Bereiche der Steinbearbeitung ermöglicht Rückschlüsse auf soziale, religiöse und wirtschaftliche Aspekte des Alltagslebens während der frühen Kaiserzeit in Noricum. Es wird zudem ein grundlegender Beitrag für die nationale aber auch internationale Forschungslandschaft über das provinzialrömische Steinmetzhandwerk geleistet.

Die Aufnahme und Auswertung der Steindenkmalfunde vom Magdalensberg (3600 Steinfunde der Grabungen 1948-2011), durch die Bündelung archäologischer Untersuchungen mit geologischen Gesteinsbestimmungen und bildhauerisch-praktischer sowie antiquarischer Expertise, ist die Basis für die monografische Vorlage der Magdalensberger Steinfunde. Sie beschließt nur vordergründig die monografische Fundgruppenedition dieser provinzialrömischen Forschungsstelle. Vielmehr wurden nicht nur neue methodische Maßstäbe für die Bearbeitung von Altgrabungsfunden gesetzt, sondern auch der in der Forschung bisher als unbedeutend eingeschätzter Stellenwert von nicht architektonischen Steinartefakten für die Beurteilung der urbanistischen Entwicklung zentralörtlicher provinzialer Siedlungen als kulturgeschichtlich bedeutend erkannt.So wurde erstmals, und sicher exemplarisch für weitere derartige Untersuchungen, das breite Spektrum der Objekte und Fundgattungen aus Stein in der Siedlung am Magdalensberg katalogisiert, klassifiziert und auch naturwissenschaftlich analysiert.Die Grundlage der Untersuchungen bildet die Schaffung einer weit gefächerten und feintypologisch erfassten Materialbasis, die Zuweisung der Fundobjekte zu einzelnen Gebäudekomplexen und Bauphasen sowie die geologische Bestimmung der jeweils verwendeten Gesteinsmaterialien und die damit zusammenhängende Provenienz der lokalen und importierten Gesteine.Das Projektergebnis definiert die Steinbearbeitung in der Stadt auf dem Magdalensberg als hellenistisch-römischen mediterranen Produktionszweig, beginnend mit der Erschließung der Rohstoffquellen über die zentralörtliche Fertigung in zumindest einem spezialisierten Betrieb, welcher qualitativ auf Stand jener in oberitalischen Metropolen war und das gesamte bekannte Spektrum frühkaiserzeitlicher Steinmetzprodukte umfasste. Eine autarke Versorgung der Stadt mit Steingegenständen von der Schminkpalette bis zum Grabstein konnte somit nachgewiesen werden. Lediglich Großbauarchitekturbestandteile werden dafür spezialisierten, nur temporär in der Stadt arbeitenden Werkstätten/Bauhütten zuzuschreiben sein. Insgesamt wurde nicht nur ein grundlegender Beitrag für die nationale aber auch internationale Forschungslandschaft über das provinzialrömische Steinmetzhandwerk geleistet. Die wissenschaftliche interdisziplinäre Bearbeitung der Steinfunde der Stadt auf dem Magdalensberg lieferte, und dies exemplarisch wie auch zeitlich klar abgrenzbar, erstmals umfassendes Wissen über eine julisch-claudische Steinmetzwerkstatt im oberitalisch urbanen Gefüge.

Forschungsstätte(n)
  • Privat Kärnten - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Walter Prochaska, Montanuniversität Leoben , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Die Steinfunde vom Magdalensberg.
    Typ Journal Article
    Autor Steiner A
    Journal Rudolfinum 2011
  • 2011
    Titel Die Steinfunde vom Magdalensberg.
    Typ Journal Article
    Autor Steiner A
    Journal Rudolfinum 2009-2010

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