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Simulation von oxidativen Veränderungen von Nukleinsäuren

Simulation of redox processing involving nucleic acids

Herbert Oberacher (ORCID: 0000-0002-0963-8268)
  • Grant-DOI 10.55776/P22526
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 03.05.2010
  • Projektende 02.07.2013
  • Bewilligungssumme 271.908 €

Wissenschaftsdisziplinen

Chemie (70%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (10%); Physik, Astronomie (20%)

Keywords

    Electrochemistry, Mass spectrometry, Liquid chromatography, DNA adduct, DNA oxidation

Abstract Endbericht

Eine Vielzahl von Erkrankungen inklusive Krebserkrankungen geht auf die Schädigungen der Erbinformation (DNS) zurück. Sowohl bei der Mutagenese, der Genotoxizität und der Cancerogenese spielen Oxidationsreaktionen eine zentrale Rolle. Durch Oxidation werden reaktive Elektrophile erzeugt, die sich mit Nukleinsäuremolekülen verbinden können. Eine Klasse an reaktiven Elektrophilen sind reaktive Sauerstoffspezies (ROS); eine weitere Gruppe stellen (bio)aktivierte kleine Moleküle dar. Es gibt eine Reihe von In-vitro-Tests an Bakterien- und Säugetierzelllinien als auch In-vivo-Tests vor allem an Nagetieren, die zur Identifizierung von potentiell mutagenen Substanzen Verwendung finden. Trotz eines beachtlichen Erfolges wird immer wieder von Problemen hinsichtlich der Sensitivität berichtet. Dabei werden mangelnde metabolische Aktivierung, Nebenreaktionen mit biologischem Material (z.B. Proteine), ineffiziente Transporteffekte bzw. das Vorhandensein von Schutzmechanismen als Ursachen für das unzureichende Erkennen von potentiell mutagenen Substanzen angegeben. Aufgrund der damit verbundenen Schwierigkeiten wollen wir all diese biologischen Einflussfaktoren vollkommen ausschließen und ein rein instrumentelles Verfahren zum Studium der Reaktivität von synthetischen Nukleinsäuremolekülen mit potentiell mutagenen Substanzen inklusive ROS entwickeln. Die von uns konzipierte Technologie wird als online Elektrochemie (EC) - Flüssigkeitschromatographie (LC) - Massenspektrometrie (MS) bezeichnet. Dabei wird die EC zur Simulation von Oxidationsprozessen verwendet. Die LC dient zur Trennung der Oxidationsprodukte, was die anschließende massenspektrometrische Detektion und Charakterisierung vereinfacht. Ein großer Vorteil von EC/LC/MS ist der erzielbare Probendurchsatz. Analysenzeiten werden im Bereich von wenigen Minuten liegen. Darüber hinaus kann die Methode vollautomatisiert werden, was zusätzlich noch den Arbeitsaufwand erniedrigt. Im Rahmen dieses Projektes wollen wir mit Hilfe von EC/LC/MS Veränderungen auf Ebene der Nukleoside, Nukleotide und kurzen Oligomeren untersuchen. Durch letzteres werden wir in der Lage sein, auch die Sequenzspezifität von Veränderungen der DNS erkennen zu können. Identifizierte DNS-Modifikationen können als Biomarker fungieren, um in weiterführenden Studien unter anderem den Zusammenhang zwischen Exposition und Erkrankung untersuchen zu können. Die Ergebnisse unserer Studien werden helfen, die grundlegenden mechanistischen Prinzipien aufzuklären, die die Reaktivität zwischen Nukleinsäuren und aktivierten Molekülen steuern. Die fundierte Kenntnis der Mechanismen ist von zentraler Bedeutung in medizinischer, pharmazeutischer und toxikologischer Forschung zur Risikobewertung und Prävention, kann aber auch zur Entwicklung von neuartigen, noch wirksameren Medikamenten führen (z.B. Zytostatika, Chemopräventiva).

Eine Vielzahl von Erkrankungen inklusive Krebserkrankungen geht auf die Schädigungen der Erbinformation (DNA) zurück. Sowohl bei der Mutagenese, der Genotoxizität und der Cancerogenese spielen Oxidationsreaktionen eine zentrale Rolle. Durch oxidativen Stress werden reaktive Elektrophile erzeugt, die sich mit Nukleinsäuremolekülen verbinden und dadurch schädigen können. Eine Klasse an solchen reaktiven Molekülen sind reaktive Sauerstoffspezies; eine weitere Gruppe stellen (bio)aktivierte kleine Moleküle dar. Im Rahmen dieses Projektes haben wir neue Techniken entwickelt, die eine schnelle, einfache und zuverlässige Untersuchung des Einflusses von oxidativen Stress auf Nukleinsäuremoleküle erlauben. Nukleobasen, Nukleoside, Nukleotide und kurze Oligomeren wurden als Probenmaterial verwendet. Elektrochemische Methoden wurden zur Erzeugung oxidierender Bedingungen verwendet. Die Zusammensetzung der Reaktionsgemische wurde in der Regel nach chromatographischer Trennung mit der Massenspektrometrie charakterisiert. Die durchgeführten Experimente führten zu einer Reihe von neuen Erkenntnissen hinsichtlich der Reaktivität der einzelnen Bausteine der genetischen Information und des Einflusses von Modifikationen (z.B. Methylierung) auf die oxidative Stabilität von DNA und RNA. Diese fundierte Kenntnis der Reaktionsmechanismen ist von zentraler Bedeutung in medizinischer und toxikologischer Forschung und wird in der Folge neue Ansätze zur Risikobewertung und Prävention liefern können. Zum Schutz des genetischen Materials könnten z.B. Antioxidantien Verwendung finden. Unter dem Sammelbegriff Antioxidans wird eine Vielzahl von chemischen Verbindungen zusammengefasst, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen verhindern können. Wir konnten in einem weiteren Teil dieses Projektes zeigen, dass elektrochemische Methoden hervorragend zur schnellen und effizienten Charakterisierung von Antioxidantien geeignet sind. Speziell die Kombination aus Elektrochemie und Massenspektrometrie ermöglicht die simultane Identifizierung und Bewertung von antioxidative wirkenden Substanzen in komplexen Mischungen, was wir anhand der Analytik von Rot- und Weißweinproben demonstrieren konnten.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Helga Stopper, Julius-Maximilians-Universität Würzburg - Deutschland
  • Sebastian Böcker, Universität Jena - Deutschland
  • Peter Oefner, Universität Regensburg - Deutschland
  • Uwe Karst, Westfälische Wilhelms-Universität - Deutschland
  • Jean-Pierre Chervet, Antec - Niederlande

Research Output

  • 200 Zitationen
  • 12 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel An optimized electrochemistry-liquid chromatography-mass spectrometry method for studying guanosine oxidation
    DOI 10.1002/elps.201100406
    Typ Journal Article
    Autor Erb R
    Journal ELECTROPHORESIS
    Seiten 614-621
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Biophysical characterization of CaV1.4 L-type calcium channel mutants causing congenital stationary night blindness type 2 in humans
    DOI 10.1186/2050-6511-13-s1-a69
    Typ Journal Article
    Autor Schicker K
    Journal BMC Pharmacology and Toxicology
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Ascorbic acid for homogenous redox buffering in electrospray ionization–mass spectrometry
    DOI 10.1007/s00216-012-6196-z
    Typ Journal Article
    Autor Plattner S
    Journal Analytical and Bioanalytical Chemistry
    Seiten 1571-1579
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Life Science Applications of Electrochemistry Coupled to (Liquid Chromatography-)Mass Spectrometry.
    Typ Journal Article
    Autor Oberacher H
    Journal Current Trends in Mass Spectrometry - a Supplement to LCGC and Spectroscopy
  • 2012
    Titel Phosphorothioate Oligonucleotide Quantification by µ-Liquid Chromatography-Mass Spectrometry
    DOI 10.1208/s12248-012-9381-2
    Typ Journal Article
    Autor Erb R
    Journal The AAPS Journal
    Seiten 728-737
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Electrochemical Simulation of Covalent DNA Adduct Formation Monitored with Liquid Chromatography/Mass Spectrometry.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Erb R
    Konferenz Proceedings of the 59th ASMS Conference on Mass Spectrometry, Denver, USA, June 5-9, 2011
  • 2011
    Titel Formation and characterization of covalent guanosine adducts with electrochemistry—liquid chromatography–mass spectrometry
    DOI 10.1016/j.jchromb.2011.09.050
    Typ Journal Article
    Autor Plattner S
    Journal Journal of Chromatography B
    Seiten 198-204
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Comparison of mobile-phase systems commonly applied in liquid chromatography-mass spectrometry of nucleic acids
    DOI 10.1002/elps.201300269
    Typ Journal Article
    Autor Erb R
    Journal ELECTROPHORESIS
    Seiten 1226-1235
  • 2013
    Titel Studying the reducing potencies of antioxidants with the electrochemistry inherently present in electrospray ionization-mass spectrometry
    DOI 10.1007/s00216-013-7445-5
    Typ Journal Article
    Autor Plattner S
    Journal Analytical and Bioanalytical Chemistry
    Seiten 213-224
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Mass spectrometric methods for monitoring redox processes in electrochemical cells
    DOI 10.1002/mas.21409
    Typ Journal Article
    Autor Oberacher H
    Journal Mass Spectrometry Reviews
    Seiten 64-92
    Link Publikation
  • 2010
    Titel Insights into DNA Damage by Electrochemistry/Liquid Chromatography/Mass Spectrometry.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Oberacher H Et Al
    Konferenz Proceedings of the 58th ASMS Conference on Mass Spectrometry, Salt Lake City, USA, May 23-27
  • 2015
    Titel Mechanistic aspects of nucleic-acid oxidation studied with electrochemistry-mass spectrometry
    DOI 10.1016/j.trac.2014.12.010
    Typ Journal Article
    Autor Oberacher H
    Journal TrAC Trends in Analytical Chemistry
    Seiten 100-111

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