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Thun-Hohenstein´sche Bildungsreform in Österreich 1849-60

Education Reform in Austria under Count Leo Thun-Hohenstein

Brigitte Mazohl (ORCID: 0000-0003-2650-543X)
  • Grant-DOI 10.55776/P22554
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2010
  • Projektende 30.06.2015
  • Bewilligungssumme 326.624 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Education Reform, Count Leo Thun-Hohenstein, Austria 1849-1860, Higher Education, Universities

Abstract Endbericht

Die Reformen unter dem Minister für Kultus und Unterricht Graf Leo Thun-Hohenstein haben das österreichische höhere Bildungswesen maßgeblich verändert und modernisiert. Das Ziel der Reformen war eine Neuorientierung des Bildungssystems am Prinzip der Lern- und Lehrfreiheit unter katholischen Prämissen. Die Universitäten sollten dem wissenschaftlichen Fortschritt geöffnet und gleichzeitig zu staatsbejahenden Anstalten unter katholischen Vorzeichen umgeformt werden. Glaube und Wissenschaft sollten trotz, ja gerade auf Grund der nötigen Anforderungen an eine moderne kritische Wissenschaft verbunden und die Kräfte von "Volk" und "geistiger Elite" trotz, ja gerade wegen der scheinbar unlösbaren Konfliktlinien miteinander versöhnt werden. Damit legten die Reformen die Grundlagen der modernen Universität und des höheren Bildungssystems in Österreich, jedoch mit einer klaren Verankerung innerhalb der Glaubensgrundsätze und des Wertesystems der katholischen Kirche. Obwohl dieser Versuch der Verbindung von Wissenschaft und Glaube scheiterte, blieb das Thun`sche Reformwerk von grundlegender Bedeutung für die österreichische Bildungs- und Wissenschaftslandschaft bis in die Zeit der Massenuniversität des späten 20. Jahrhunderts. Zentrale Fragestellungen des Projekts sind das Verhältnis Kirche, Staat und Wissenschaft und der Problemkreis Gelehrtendiskurs und Berufungspolitik. Graf Leo Thun war ja nicht nur der Minister der Bildungsreform, sondern auch der Minister des Konkordats von 1855, womit der katholischen Kirche maßgeblicher Einfluss auf das primäre Bildungssystem der Volksschulen gewährt wurde. Die Quellengrundlage bilden der Nachlass Graf Thuns aus der Ministerzeit im tschechischen Staatsarchiv Decin/Tetschen, der unter anderem 420 Briefe an den Minister umfasst, sowie die Gegenbriefe in zahlreichen in- und ausländischen Archiven. Die europäische Dimension dieses Quellenkorpus und die zentralen Fragestellungen lassen entscheidende neue Erkenntnisse zur österreichischen Bildungspolitik im 19. Jahrhundert und ihre Einbettung in die internationale Entwicklung erwarten, wodurch entscheidende Forschungslücken geschlossen werden können. Die konkreten Ziele des Projekts sind: - Darstellung der Person und Tätigkeit Leo Graf Thuns als Unterrichtsminister und seiner Unterrichtsreform in monographischer Form auf der Basis der erschlossenen Quellen und eingebunden in den nationalen und internationalen Stand der Forschung zur Bildungs- und Universitätsreform im 19. Jahrhundert. - Auswahl-Edition der Korrespondenz des Grafen Thun aus der Ministerzeit in gedruckter Form, in der exemplarisch die zentralen Fragenkomplexe des Projekts dargestellt und verdeutlicht werden. - Volledition der gesamten Korrespondenz der Ministerzeit in elektronischer Form. Längerfristig - über die Laufzeit des Projekts hinaus - ist geplant, die Forschungen über Graf Leo Thun fortzusetzen und über seine Ministerjahre hinaus auszuweiten.

Das zentrale Ziel des Projektes war die Edition der Korrespondenz von Leo Thun- Hohenstein aus den Jahren 18491860 sowohl in digitaler als auch gedruckter Form. Neben dem Nachlass von Leo Thun, der vorwiegend Briefe an den Minister enthält, wurde dabei erstmals auch gezielt nach Briefen von Leo Thun gesucht und diese wurden ebenfalls ediert. Leo Thun-Hohenstein war von 1849 bis 1860 Minister für Kultus und Unterricht in der Habsburgermonarchie. Die mit seinem Namen verbundenen Reformen markieren eine wesentliche Zäsur in der österreichischen Bildungslandschaft. Insbesondere die Universitäten wurden damals tiefgreifend reformiert, wodurch ein wissenschaftlicher Aufschwung in den folgenden Jahrzehnten ermöglicht wurde. Obschon der wesentliche Einfluss Thun-Hohensteins für die Entwicklung des österreichischen Universitätssystems grundsätzlich anerkannt worden ist, so wurde seine Ministerschaft sowohl von Zeitgenossen als auch von HistorikerInnen stets unterschiedlich bewertet. Einen wesentlichen Grund hierfür bildete Leo Thuns konservative und streng katholische Haltung bzw. seine autoritäre Politik in Personalfragen, mit der er das durch die Reform gewährte Selbstverwaltungsrecht der Universitäten regelmäßig unterlief. Schon in den 1960er Jahren wurde daher von Hans Lentze, der bis heute die maßgeblichen Forschungen zu den Reformen vorgelegt hat, die Edition der Korrespondenz Thuns angeregt, um eine Neubewertung der Politik Thuns auf einer breiten Quellenbasis zu ermöglichen. Durch das nun abgeschlossene Projekt wird hierzu die nötige Grundlage geliefert. Die digitale Edition ermöglicht einen umfassenden Blick sowohl auf Thuns Universitäts- und Kirchenpolitik als auch auf dessen allgemeine politische Ansichten und erlaubt daher auch ein differenziertes Urteil zur Bewertung der neoabsolutistischen Ära. Außerdem verdeutlicht die Edition das große Netzwerk, das Thun für seine Personalpolitik benutzte und die ein zentrales Instrument zur Umsetzung seiner Reformen war. Die digitale Edition ermöglicht eine Recherche der Briefe anhand von verschiedenen Suchkriterien (Personen, Orte, Institutionen, Schlagworte, AbsenderInnen) und erlaubt daher unterschiedliche Zugänge zu den etwa 800 Dokumenten (etwa 8.200 handschriftliche Textseiten).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel The Reforms of the Austrian University System 1848–1860 and their Influence on the Process of Discipline Formation
    DOI 10.1007/978-94-017-9636-1_17
    Typ Book Chapter
    Autor Aichner C
    Verlag Springer Nature
    Seiten 293-309
  • 2015
    Titel Franz Exner. Professor für Philosophie, Mitschöpfer der Universitätsreform nach 18487.
    Typ Book Chapter
    Autor Aichner G
  • 2012
    Titel La riforma scolastica di Thun-Hohenstein 1849-1860.
    Typ Book Chapter
    Autor Aichner C
  • 2014
    Titel Aspekte der Thun-Hohensteinschen Bildungsreform - ein "Werkstattbericht".
    Typ Book Chapter
    Autor Aichner C

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