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Leibliche Kommunikation im Schulunterricht.

Corporal Communication.

Bernd Hackl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P22781
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2011
  • Projektende 31.01.2016
  • Bewilligungssumme 129.511 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Erziehungswissenschaften (80%); Soziologie (20%)

Keywords

    Nonverbal Communication, Explicit And Implicit Meanings, Embodiment, Hidden Curriculum

Abstract Endbericht

Schulsituationen werden grundlegend von der leiblichen Präsenz der UnterrichtsteilnehmerInnen geprägt. Jegliches pädagogische Geschehen erfolgt über den Körper (sprechen, schreiben, sich bewegen etc.), und die Art und Weise, wie sich Handlungen leiblich vollziehen, ist bedeutungsvoll: Die Intensität des Blickes, die Haltung, ob und wie sehr man sich jemandem zu- oder abwendet, wie man etwas sagt - all diese Variationen pädagogischen Handelns bergen Bedeutungen in sich (z. B. (fehlender) Respekt, Sympathie/Antipathie, Machtverhältnisse etc.) und werden vom Gegenüber wahrgenommen und interpretiert. Diese leibliche Dimension wurde bis jetzt in theoretischen Abhandlungen über Unterricht wenig beachtet, weshalb wir auch nur wenig darüber wissen und nonverbale Kommunikation bei der Planung, Abhaltung und Evaluation von Unterricht kaum berücksichtigen können. Das Ziel des geplanten Forschungsprojektes besteht nun darin, Bedeutungen leiblichen Ausdrucks zu rekonstruieren, um auf diese Weise einen differenzierteren Einblick in die pädagogische Realität zu erlangen. Dabei interessieren wir uns insbesondere für: " die Art und Weise, wie Bedeutungen in der Schule leiblich ausgedrückt werden, " die Bedeutung leiblichen Ausdrucks für pädagogische Situationen, " das Zusammenspiel von verbal und nonverbal vermittelten Bedeutungen in pädagogischen Kontexten (Ergänzungen im Ausdruck, Akzentuierung, Widersprüche etc.). Anders als bei Untersuchungen verbaler unterrichtlicher Kommunikation, die gezwungenermaßen ausschließlich jene Unterrichtssequenzen berücksichtigen, in denen gesprochen wird, erlaubt die Rekonstruktion leiblicher Kommunikation es uns auch jene Phasen zu analysieren, in denen Bedeutungen vorwiegend nonverbal ausgedrückt werden (z. B. "Initiationsphasen" von Unterricht - ab dem Zeitpunkt, an dem die Lehrperson das Klassenzimmer betritt). Eine besondere Herausforderung stellt dabei der methodologische und methodische Zugang zu leiblicher Kommunikation dar. In den Vorarbeiten zu diesem Projekt wurden phänomenologische Überlegungen, etwa von Schmitz oder Peirce, für eine objektiv-hermeneutischer Rekonstruktion fruchtbar gemacht, die den Erfordernissen der Körpersprachenanalyse angepasst wurde. Mit diesem Projekt wollen wir eine Grundlagenforschung zur leiblichen Ausdrucksdimension in Unterrichtssituationen durchführen. Diese soll einen Zugang zu nonverbal vermittelten Bedeutungen ermöglichen und darlegen, wie diese Meinungen, Einstellungen, Konzepte oder Dispositionen und somit auch Motivationen, zwischenmenschliche Beziehungen, hierarchische Konstellationen etc. zum Ausdruck bringen. Kenntnisse über Bedeutungen und Auswirkungen nonverbaler Kommunikation auf den Schulunterricht ist für Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung von Interesse. Außerdem spielt die Rekonstruktion leiblicher Kommunikation für unterschiedliche Forschungsinteressen eine große Rolle, da sie es erlaubt, Einblicke in implizite Dimensionen von Lehren und Lernen zu erlangen. Um die Ergebnisse unserer Untersuchungen anderen ForscherInnen zugänglich zu machen, werden wir diese in einer Monographie publizieren und eine Zusammenfassung der Resultate auf unserer Projektwebsite präsentieren. Zudem soll der Projektverlauf auf der Website dokumentiert, Artikel publiziert und eine internationale Konferenz an unserem Institut abgehalten werden.

In dem Projekt wurde die Frage verfolgt, welche Rolle der körperliche Ausdruck von Lehrperson en im Schulunterricht spielt. Dazu wurden Unterrichtseinheiten videografisch aufgezeichnet und an- schließend in einer Forschungsgruppe interpretiert und als Fallstudien aufbereitet. Dabei zeigte sich, dass die körperlichen Ausdrucksgestalten hauptsächlich der Rahmung, Verstärkung und Differenzierung der verbalen Mitteilungen dienen und in ihnen die Spannungsfelder des schulischen Unterrichts zum Ausdruck kommen und zugleich bewältigt werden sollen:1. signalisieren sie eine entspannte Lernsituation, in der die Lernenden ohne übermäßigen Erfolgsdruck beobachten, nachdenken, experimentieren, ausprobieren und üben können, 2. unter- stützen sie die Ausbildung einer intakten Lerngruppe (die auch die Lehrenden einschließt), in der wechselseitig motiviert, unterstützt, befragt, instruiert und imitiert werden kann, 3. wirken sie auf eine Irritation des bereits bestehenden Wissens und Könnens hin, durch welche deutlich wird, dass die Notwendigkeit eines Lernens besteht und 4. bilden sie einen Teil der Demonstration jenes Wissens und Könnens, das im Lernen erworben werden soll.Diese pädagogischen Funktionen sind dem Aufbau der Autonomie der Heranwachsenden verpflichtet. Sie sind nicht widerspruchsfrei vereinbar mit dem - ebenfalls in der Schule realisierten - Zugriff der Gesellschaft auf die Heranwachsenden. Das Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Aufgaben der Schule bewirkt, dass das Handeln der Lehrpersonen zwischen unterschiedlichen Handlungsweisen hin und her pendelt: Neben den pädagogischen zeigen sich auch solche, die auf ein opportunistisches Arrangement mit den Heranwachsenden orientiert sind, die deren Leistungen als ökonomische Tauschgeschäfte oder administrative Weisungsbefolgungen inszenieren oder durch die Mobilisierung von moralischem Druck zu erreichen versuchen.In den körperlichen Ausdrucksphänomenen schlagen sich diese Aufgaben in besonderer Weise nieder: Einerseits werden körperliche Signale absichtlich eingesetzt, um die Unterrichtssituationen trotz ihrer Widersprüchlichkeit in ein ausreichend stabiles Gleichgewicht zu bringen, andererseits ist körperlicher Ausdruck nur schwer zu kontrollieren und daher 'verrät' er meistens, was seine Inszenierung überspielen soll, indem er spürbar unauthentisch wird. Zu den besonders anspruchs- vollen Phasen des Unterrichts zählen alle krisenhaften Entwicklungsereignisse wie etwa auftreten- de Verstehensprobleme, Regelverstöße oder Momente des Übergangs (von Pause zu Unterricht, von einem Thema zu einem anderen etc.) und hier haben körperliche Ausdrucksphänomene eine besonders wichtige Bedeutung für das Gelingen oder Misslingen des Unterrichtsverlaufs.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

Research Output

  • 5 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Vielsagende Räume. Die Sprache der Schulgebäude und ihre pädagogischen Implikationen.
    Typ Book Chapter
    Autor Hackl B
  • 2012
    Titel Easter Holidays. Corporal Communication and What is Learned in School.
    Typ Book Chapter
    Autor Bergstedt
  • 2012
    Titel Velikonocn przdniny: co se lze ve skole naucit z reci tela.
    Typ Journal Article
    Autor Hackl B
  • 2012
    Titel Hermeneutische Rekonstruktion und theoretisches Vorverständnis. Anmerkungen zur Funktion von 'Theorie' im Forschungsprozess und ein Fallbeispiel.
    Typ Journal Article
    Autor Hackl B
    Journal Paedagogische Korrespondenz: Zeitschrift fuer kritische Zeitdiagnostik in Paedagogik und Gesellschaft.
  • 2014
    Titel Körper, Ausdruck, Sinn. Methodologische Überlegungen zur hermeneutischen Rekonstruktion nonverbaler Kommunikation.
    Typ Journal Article
    Autor Hackl B
    Journal Journal für LehrerInnenbildung.
  • 2014
    Titel Federball und Kartenhaus. Die Ordnung der Geschlechter und was zwei Gemälde über ihre Aneignung zu zeigen wissen.
    Typ Book Chapter
    Autor Hackl B
  • 2015
    Titel Zimmer mit Aussicht. Räumlichkeiten als Medium von Bildungsprozessen
    DOI 10.5771/9783845277349-129
    Typ Book Chapter
    Autor Hackl B
    Verlag Nomos Verlag
    Seiten 129-158
  • 2010
    Titel Corporal Expression in Teaching. Impact and Investigation of a Tacit Influence on what is Learned in School.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Hackl B
    Konferenz Shoniregun, Charles / Akmayeva, Galyna (Hg.): CICE - 2010 Proceedings. Toronto.

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