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Frühneuzeitliche osmanische Wissenskultur

Early Modern Ottoman Culture of Learning

Gisela Prochazka-Eisl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P23331
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2011
  • Projektende 30.06.2015
  • Bewilligungssumme 328.272 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Ottoman Empire, Ottoman text editions, Ottoman encyclopaedias, Ottoman collections (mecmua), Culture of Knowledge

Abstract Endbericht

In unserem Projekt wollen wir einige Aspekte der frühneuzeitlichen osmanischen Wissenskultur erforschen, und zwar speziell der Gebiete des Wissens, die außerhalb der offiziellen osmanischen Lehrinstitutionen, der medreses, gebraucht und kultiviert wurden. Unsere wichtigsten Quellen für diese Untersuchung werden die Enzyklopädie Neta`ic ül-fünun des Gelehrten und Dichters Nev`i (16. Jahrhundert), und eine Reihe von mecmu`as, die in der Österreichischen Nationalbibliothek und dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien aufbewahrt werden. Unser Projekt verfolgt vor allem zwei Ziele, von denen sich eines auf kulturgeschichtliche Fragen bezieht, das andere pragmatische philologische Anliegen betrifft: In kulturgeschichtlicher Hinsicht geht es uns darum, die Kultur des "Allgemeinwissen" gebildeter Osmanen im Rahmen ihres eigenen historischen Kontext und im Hinblick auf eigene, osmanischen Konzepte zu erforschen. Die Neta`ic soll im Vergleich zu anderen Enzyklopädien und wissenschaftlichen Werkten, vor allem solchen der Osmanen, analysiert werden. Neta`ic und mecmu`as werden außerdem hinsichtlich ihrer Quellen, des Hintergrunds der Autoren bzw. Kompilatoren, der Leser und Nutzer untersucht. Die Frage der "Popularisierung" des Wissens soll speziell im Zusammenhang mit der Frage erörtert werden, auf welche Weise die Autoren der genannten Werke ihre Quelle gebrauchten, wie sie Wissen präsentierten und wie ihre Arbeiten benutzt wurden. Unsere besondere Interesse wird dabei auch der Rolle gelten, die die Dichtung innerhalb der osmanischen Wissenskultur spielte, und der Art und Weise, wie dichterische Elemente in Neta`ic und mecmu`as eingesetzt wurden. Unsere philologischen Ziele sind eine vollständige kritische Edition und Übersetzung der Neta`ic und eine Edition und Übersetzung ausgewählter Passagen aus den mecmu`as. Die Überlieferungssituation der Neta`ic ist von besonderem Interesse für zukünftige osmanistische Editionsprojekte: Im Rahmen unserer Arbeit wollen wir uns mit den Schwierigkeiten, Chancen und Möglichkeiten der Edition eines Textes befassen, der uns heute in einer großen Zahl (ca. 60) von Manuskripten vorliegt, die z.T. erheblich voneinander abweichen - einer Situation also, die bei populären osmanischen Werken häufig anzutreffen ist. Weiters beabsichtigen wir die Erstellung einer open access Datenbank, die alle Verse, Themen, Motive, Autoren und Titel der in der Neta`ic und den mecmu`as zitierten und erwähnten Literatur enthalten soll. Diese Editionen, Übersetzungen sowie die Datenbank werden eine nützliche Grundlage für weitere Forschungen zur osmanischen Kultur- und Literaturgeschichte sein. Die Realisierung diese Projekts ist darum so besonders interessant und wünschenswert, weil unser Team über einen ungewöhnlich breiten "Kompetenzpool" verfügt (Literatur-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, reiche Erfahrung mit Handschriften und Archiven), und entsprechend vielseitige und wichtige Ergebnisse zu erwarten sind.

Das Projekt hatte zwei ungleich gewichtete, eng miteinander in Beziehung stehende Schwerpunkte: 1) Zum größten Teil war es ein Editionsprojekt mit einer ausgeprägten philologischen Zielsetzung: Eine für die Fragestellung populäres Wissen relevante, große Anzahl an Texten in wissenschaftlicher Transkription kritisch zu edieren und die signifikantesten in englischer Übersetzung vorzulegen. Insgesamt wurden ca. 950 Manuskriptseiten bearbeitet. Als Nebenprodukt dieser Beschäftigung mit Manuskripten konnte deren bis jetzt ungewisse Herkunft (Ungarn) mit großer Wahrscheinlichkeit geklärt werden. Bei den Texten handelt es sich zum Einen um ein beliebtes, alleine in österreichischen Sammlungen in sechs Manuskripten vorhandenes enzyklopädisches Werk aus dem 16. Jahrhundert, die Netaic el-Fünun (Ergebnisse der Wissenschaften), verfasst von Nevi, in dem 14 verschiedene Wissensgebiete behandelt werden. Zum Anderen um eine Anzahl von sechs Sammelschriften (mecmua) aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie enthalten zahlreiche Einträge, die uns ein aufschlussreiches Bild jenes Wissens vermitteln, das im Osmanischen Reich des 16. und 17. Jahrhunderts von Relevanz war. Ein wichtiges Ergebnis dieses Projekts ist der Aufbau einer open-access Datenbank mit der digitalen Edition sämtlicher Texte. In Zusammenarbeit mit dem Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der ÖAW wurden sämtliche Texte digitalisiert, mit umfangreichen Indices versehen und stehen unter http://www.acdh.ac.at/mecmua frei zur Verfügung. Dieses große digitale Corpus, das eine nützliche Grundlage für weitere Forschungen zur osmanischenKultur- und Literaturgeschichte, aber auch z. B. Botanik, Medizin und Astronomie bietet, befindet sich im europäischen CLARIN-Repositorium, was gewährleistet, daß es ohne zeitliche Einschränkung weiterhin zur Verfügung steht. 2) Ein weiteres Ziel des Projekts war, auf Basis dieser Texte das Allgemeinwissen bzw. angewandte Wissen gebildeter OsmanInnen zu erforschen. Das Ergebnis der detaillierten Erforschung der Netaic- Enzyklopädie sowie der Sammelschriften ist ein wichtiger Beitrag zu unserer Kenntnis jenes Wissens, das für das Alltagsleben der OsmanInnen von Relevanz war und daher schriftlicher Tradierung für Wert befunden wurde. Dazu gehören Bereiche wie Hemerologie (Tageszählerei), Rechenwesen, Gebete zur Anwendung im Bereich der Medizin, Landwirtschaft und im Haushalt, Beschwörungen, Orakel und Weissagungen. Ein weiteres Ergebnis sind Erkenntnisse zur Rolle der Religion, insbesondere der Volksreligion, für die osmanische Wissenskultur und das unerwartete Ausmaß der Durchdringung nahezu aller Wissensgebiete mit religiösen bzw. volksreligiösen Elementen.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichisches Staatsarchiv - 49%
  • Universität Wien - 51%
Nationale Projektbeteiligte
  • Ernst-Dieter Petritsch, Österreichisches Staatsarchiv , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Jan Schmidt, Universiteit Leiden - Niederlande

Research Output

  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Siirlerle Tarih Yazmak - 16nci yüzyilin sonlarinda yazilan bir mecmua örneginde (Writing History with Poems, using the example of a late 16th century miscellany).
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Procházka-Eisl G
    Konferenz Conference Manzum Tarihler (Tarih Edebiyat Iliskisi) (Rhymed History, the connection between History and Literature) in Ankara, 11-13 Dec. 2014
  • 2012
    Titel Viyana Mecmua Projesi: Erken Yeni ag'da Osmanli bilim Kültürü.
    Typ Book Chapter
    Autor Aynur

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