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Nahrungsökologie des Kormorans

The feeding ecology of the Great Cormorant

Michael Traugott (ORCID: 0000-0001-9719-5059)
  • Grant-DOI 10.55776/P24059
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2012
  • Projektende 31.12.2015
  • Bewilligungssumme 346.168 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (15%); Biologie (85%)

Keywords

    Trophic ecology, Freshwater Fish, Cormorant, Chemical Provenancing, Molecular ecology

Abstract Endbericht

Kormorane kommen sowohl in Küstengebieten als auch an Seen und Flüssen vor, aus denen sie sich vornehmlich von Fischen ernähren. Ursprünglich kamen diese Vögel nur zum Überwintern ins Alpenvorland, heutzutage haben sich hier auch Brutkolonien etabliert. Obwohl die Nahrungsökologie des Kormorans schon untersucht wurde sind, aufgrund methodischer Limitierungen, viele wichtige Fragen wie zum Beispiel nach dem genauen Beutespektrum, zeitlichen und räumlichen Veränderungen im Jagdverhalten sowie geschlechtspezifischen Aspekten der Nahrungsökologie noch unbeantwortet. Das vorliegende Projekt soll diese Wissenslücken für Kormorane im Alpenvorland schließen. Es hat drei primäre Zielsetzungen: Die Untersuchung der zeitlichen und räumlichen Variation in der Nahrungsbeziehung zwischen Kormoranen und Fischen für die Überwinterungs- und Brutperiode. Die Charakterisierung von bevorzugten Jagdgewässern im Alpenvorland. Die Erforschung von geschlechtsspezifischen, nahrungsökologischen Unterschieden. Zur Erreichung dieser Ziele werden im vorliegenden Projekt fünf Ansätze verfolgt: (i) die Entwicklung eines molekularen Identifikationssystems für Fisch-DNA in Kot und Speiballen von Kormoranen und ein Vergleich dieses Ansatzes mit herkömmlichen Methoden der Nahrungsanalyse, (ii) die Bestimmung des Nahrungsspektrums von überwinternden und brütenden Vögeln sowie der Zusammenhang zwischen zeitlichen Änderungen in der Nahrungszusammensetzung und der Fischphänologie, (iii) die Herkunftsbestimmung der Beutefische mittels mikrochemischer Analyse von Fischgehörsteinchen (Otolithen) und die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Nahrungsgewässerwechsel und Fischphänologie, (iv) die Bestimmung der Charakteristika von bevorzugten und gemiedenen Jagdgewässern, und (v) die Untersuchung von geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Nahrungsökologie von Kormoranen durch molekulare Geschlechtsbestimmung an Kot und Speiballen. Die Kombination von nicht-invasiven Methoden, Fütterungsexperimenten und einer zweijährigen Feldstudie wird es ermöglichen, ein detailliertes Bild der Nahrungsökologie von Kormoranen im Alpenvorland zu zeichnen. Neben ihrer ökologischen Bedeutung werden die in diesem Projekt generierten Ergebnisse auch wichtige Beiträge zu neuen Managementstrategien für Kormorane in Mitteleuropa liefern. Die hier entwickelten Methoden zur Nahrungsanalyse können zudem auch für das Studium der Nahrungsökologie von anderen Fischfressern (z.B. Fischotter, Haubentaucher ...) verwendet werden.

Kormorane sind Vögel, die sich von Fischen ernähren. In Europa sind die Bestandszahlen der Kormorane in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Dadurch hat der Prädationsdruck auf Fische zugenommen, weshalb es immer wieder zu Diskussionen über die Rolle der Kormorane gekommen ist. Der Schlüsselfaktor zum Verständnis, wie Kormorane Fischpopulationen beeinflussen, ist ihr Ernährungsverhalten. Zwar wurden bereits bisher Studien zur Nahrung der Kormorane durchgeführt; wichtige Aspekte wie etwa das tatsächliche Beutespektrum und die zeitlichen, örtlichen und geschlechtsspezifischen Unterschiede im Nahrungsverhalten blieben jedoch weitgehend unberücksichtigt. Dies ist in erster Linie auf das Fehlen adäquater Methoden zurückzuführen, welche die Bestimmung der einzelnen Arten der Beutefische und deren Herkunftsgewässer erlaubt. Dieses Projekt setzte bei diesen Wissenslücken über Kormorane im Alpenvorland an. Wir entwickelten ein neues und hochempfindliches molekulares Beutebestimmungssystem, das uns erlaubt, die Fisch-DNA aus den Speiballen und dem Kot der Kormorane sowie anderer fischfressender Tiere wie etwa Fischottern artspezifisch zu identifizieren. Dieser molekulare Ansatz enthüllte, dass der Speiseplan der Kormorane eine viel größere Anzahl an Fischarten enthält, als man durch konventionelle Analyse der harten Beutereste entdecken kann. Indem Kormoran- Speiballen molekular auf das Geschlecht des Vogels bestimmt wurden, konnten wir feststellen, dass Weibchen signifikant kleinere Fische konsumierten als die Männchen, die außerdem ein größeres Nahrungsspektrum besitzen als die weiblichen Tiere. Aus diesem Grund ist anzunehmen, dass die Weibchen und Männchen unterschiedliche Auswirkungen auf die Fischpopulationen im Alpenvorland haben. Indem wir etwa 2.900 Kormoran- Speiballen analysierten, die vierzehntägig während zweier Jahre in einer Kormoran-Kolonie am Chiemsee gesammelt wurden, fanden wir starke Hinweise, dass Kormorane direkt auf jahreszeitlich bedingte Ereignisse wie Laichen reagieren. Zu dieser Zeit werden Fische mit Vorliebe erbeutet. Die meisten der konsumierten Fische waren klein bis mittelgroß, und nur20% der Beute befand sich im erwachsenen, reproduzierfähigen Alter. Obwohl der Speiseplan der Kormorane in erster Linie aus Fischarten besteht, die von geringem kommerziellen Wert sind, werden auch die wirtschaftlich bedeutenden Reinanken erbeutet, und zwar vor allem im Erwachsenenstadium während der Laichperiode. Unterschiede in der Wasserchemie von Flüssen und Seen manifestieren sich in den Otholithen jener Fische, die in diesen Gewässern leben. Durch mikrochemische Untersuchungen von Fischotholithen, die in den Kormoran-Speiballen gefunden wurden, konnten wir Gruppen jener Gewässer definieren, in denen die Kormorane auf die Jagd gingen. Die meisten der durch die Chiemsee-Kormorane verzehrten Fische stammten aus dem See selbst, und nur gelegentlich machten sich die Vögel in anderen Gewässern wie Flüssen auf Nahrungssuche.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 86%
  • Universität für Bodenkultur Wien - 14%
Nationale Projektbeteiligte
  • Andreas Zitek, Universität für Bodenkultur Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 179 Zitationen
  • 9 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel Sex-specific prey partitioning in breeding piscivorous birds examined via a novel, noninvasive approach
    DOI 10.1002/ece3.4421
    Typ Journal Article
    Autor Thalinger B
    Journal Ecology and Evolution
    Seiten 8985-8998
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Evaluating 87Sr/86Sr isotope ratios and Sr mass fractions in otoliths of different European freshwater fish species as fishery management tool in an Alpine foreland with limited geological variability
    DOI 10.1101/2021.07.23.453494
    Typ Preprint
    Autor Zitek A
    Seiten 2021.07.23.453494
  • 2015
    Titel Maximizing dietary information retrievable from carcasses of Great Cormorants Phalacrocorax carbo using a combined morphological and molecular analytical approach
    DOI 10.1111/ibi.12337
    Typ Journal Article
    Autor Oehm J
    Journal Ibis
    Seiten 51-60
    Link Publikation
  • 2017
    Titel The influence of meal size on prey DNA detectability in piscivorous birds
    DOI 10.1111/1755-0998.12706
    Typ Journal Article
    Autor Thalinger B
    Journal Molecular Ecology Resources
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Diet analysis in piscivorous birds: What can the addition of molecular tools offer?
    DOI 10.1002/ece3.2790
    Typ Journal Article
    Autor Oehm J
    Journal Ecology and Evolution
    Seiten 1984-1995
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Microchemical provenancing of prey remains in cormorant pellets reveals the use of diverse foraging grounds
    DOI 10.1002/jwmg.22248
    Typ Journal Article
    Autor Oehm J
    Journal The Journal of Wildlife Management
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Molecular Methods to Study Great Cormorant Feeding Ecology
    DOI 10.5253/arde.v109i2.a22
    Typ Journal Article
    Autor Thalinger B
    Journal Ardea
    Seiten 537-547
  • 2015
    Titel Molecular prey identification in Central European piscivores
    DOI 10.1111/1755-0998.12436
    Typ Journal Article
    Autor Thalinger B
    Journal Molecular Ecology Resources
    Seiten 123-137
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Fish as predators and prey: DNA-based assessment of their role in food webs
    DOI 10.1111/jfb.14400
    Typ Journal Article
    Autor Traugott M
    Journal Journal of Fish Biology
    Seiten 367-382
    Link Publikation

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