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Früher Notendruck in deutschsprachigen Ländern: Technik und Repertoireentwicklung

Early Music Printing in German-speaking Lands: Technical and Repertoire Development

Andrea Lindmayr-Brandl (ORCID: 0000-0003-4438-7158)
  • Grant-DOI 10.55776/P24075
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2012
  • Projektende 29.02.2016
  • Bewilligungssumme 311.220 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (20%); Kunstwissenschaften (40%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (20%); Soziologie (20%)

Keywords

    Music History, Cultural History, Music Printing, 16th century, Germany, Reformation

Abstract Endbericht

Das Projekt konzentriert sich auf gedruckte Musik nördlich der Alpen als ein allgemeines Phänomen in den ersten vier Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, deren Druckgeschichte bereits gut aufgearbeitet ist, ist die Situation in den deutschsprachigen Ländern aufgrund der spezifischen kulturellen und politischen Gegebenheiten noch wenig erforscht. Die Besonderheit des Projekts besteht in der Tatsache, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Studien nicht an speziellen Musikgattungen interessiert ist, sondern von der technischen Herausforderung ausgeht, Notenköpfe und Notenlinien gemeinsam zu drucken. Aufgrund dieser Vorgabe ist jede Art von gedruckter Quelle mit jeglicher Notation von Interesse: Theoriebücher mit eingedruckten Musikbeispielen, Lehrbücher für die Schule, liturgische Musikdrucke mit Choral, Kirchenliederbücher, Tabulaturdrucke für die verschiedensten Instrumente, Drucke mit geistlicher und weltlicher mehrstimmiger Musik, Flugblätter mit Musik, Odendrucke, humanistische Dramen mit Musikeinlagen, etc. Diese breite Perspektivierung soll auch einen umfassenden Einblick in die musikalische Welt der Zeit gewähren und zu einem besseren Verständnis der kulturgeschichtlichen Bedeutung des frühen Musikdrucks führen. Im Zentrum steht eine Datenbank, in die zunächst die bestehenden Basisinformationen über musikalische Druckprojekte aus verschiedensten Bibliographien eingearbeitet wird. Diese Datensammlung wird im Verlauf des Projekts beträchtlich erweitert, indem in persönlichen Bibliotheksrecherchen und mithilfe von Reproduktionen spezifisch drucktechnische Fakten und genauere Beschreibungen von einzelnen Exemplaren aufgenommen werden. Schließlich soll diese erweiterte Datenbank möglichst rasch öffentlich zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig arbeiten die Projektmitarbeiter an ihren individuellen Forschungsfragen, die die technische Entwicklung des frühen Musikdrucks, bzw. die Entwicklung des Repertoires betreffen. An der technischen Entwicklung interessiert vor allem der Wechsel zwischen verschiedenen Drucktechniken und seine Konsequenzen daraus; das Thema Repertoireentwicklung ist eng mit dem Aufkommen der Reformation verbunden und will unter anderem die musikalischen Beziehungen und Interaktionen zwischen den verschiedenen sozialen Gruppierungen dieses typisch deutschen Phänomens untersuchen. Ein Beratergremium evaluiert und unterstützt die Arbeit der Projektmitarbeiter, eine Schlusskonferenz garantiert den internationalen Austausch mit Fachkollegen. Die online gestellte Datenbank mit Detailinformationen zu jedem einzelnen Musikdruck, der zwischen 1501 und 1540 in deutschsprachigen Ländern publiziert wurde, wird als zentraler Ausgangspunkt für zukünftige Forschung im Gebiet des frühen Notendrucks dienen.

Dieses Projekt ermöglicht erstmals einen differenzierten Überblick über alle Druckwerke mit Noten, die in den ersten vier Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum entstanden sind. Ausgehend von ca. 300 Titel, die in den Standardbibliographien erfasst sind, konnten aufgrund von intensiven Recherchen die Zahl der bekannten Editionen mit Musik mehr als verdoppelt werden. Alle Titel sind in einer komplex vernetzten Datenbank verzeichnet und stehen der Öffentlichkeit frei zur Verfügung (vdm16.sbg.ac.at). Von den meisten der dort aufgenommenen Editionen wurde mindestens ein Exemplar in situ studiert, so dass die bereits bekannten Angaben gegebenenfalls korrigiert und wesentlich erweitert werden konnten. Eine differenzierte Suchfunktion ermöglicht die Sortierung der Daten nach verschiedensten Parametern, wie etwa Drucker, Druckort, Format, Drucktechnik oder Notation. Methodisch ist das Forschungsprojekt den Grundlagen der Material Studies verpflichtet. Im Zentrum standen daher nicht bestimmte musikalische Repertoires oder Komponisten, sondern die einzelnen Drucke selbst, die in ihrer Materialität erfasst wurden, darunter Korrekturen, Gebrauchsspuren und Provenienz. Zentral war auch das Verständnis der drucktechnischen Schwierigkeiten und die Herausforderungen, die speziell mit dem frühen Notendruck verbunden waren. Durch diesen Zugang konnten völlig neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dazu zählt die bislang überschätzte Rolle des Musikdrucks in der Zeit der Reformation, die unerwartet geringe Zahl von polyphonen Musikdrucken sowie der große Anteil von liturgischen Drucken, die nicht nur am Anfang des Musikdrucks im Vordergrund stehen, sondern auch noch zu Beginn des 16. Jahrhunderts den Markt dominierten. Eine Tagung am Ende des Projekts mit dem Titel Good impressions. The First Century of Music Printing and Publishing führte siebzehn internationale Experten zusammen. Das Ergebnis der Tagung wird in der Serie Music and Material Studies bei Ashgate/Routledge publiziert werden. Neben den zahlreichen Vorträgen und Publikationen, die das Projektteam bereits veröffentlichen konnte, ist die Datenbank das wichtigste Ergebnis des Forschungsprojekts. Sie dient bereits jetzt als zentraler Ausgangspunkt für zukünftige Forschung im Gebiet des frühen Notendrucks und wird in einem Folgeprojekt noch weiter ausgebaut.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

Research Output

  • 37 Zitationen
  • 13 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel The Singing of the Strasbourg Protestants, 1523–1541 . By Daniel Trocmé-Latter
    DOI 10.1093/ml/gcv112
    Typ Journal Article
    Autor Giselbrecht E
    Journal Music and Letters
    Seiten 148-149
  • 2015
    Titel Printing Hofhaimer: A Case Study
    DOI 10.1484/j.jaf.5.103805
    Typ Journal Article
    Autor Mcdonald G
    Journal Journal of the Alamire Foundation
    Seiten 67-79
  • 2015
    Titel Melanchthon’s theory of spirit as a bridge between Galen, Ficino and Luther
    DOI 10.14220/9783737004237.111
    Typ Book Chapter
    Autor Mcdonald G
    Verlag Brill Deutschland
    Seiten 111-128
  • 2015
    Titel 'Musica transalpina'. Venezianische Musikdrucke im Salzburg der Fruehen Neuzeit.
    Typ Book Chapter
    Autor Giselbrecht E
  • 2018
    Titel Early Music Printing in German-Speaking Lands
    DOI 10.4324/9781315281452
    Typ Book
    Autor Giselbrecht E
    Verlag Taylor & Francis
    Link Publikation
  • 2012
    Titel The metrical harmoniae of Wolfgang Gräfinger and Ludwig Senfl in the context of Humanism, Neoplatonism and Nicodemism.
    Typ Book Chapter
    Autor Mcdonald G
  • 2013
    Titel Notes on the sources and reception of Senfl's harmoniae.
    Typ Book Chapter
    Autor Mcdonald G
  • 2013
    Titel THE MODERN INVENTION OF THE ‘TENORLIED’: A HISTORIOGRAPHY OF THE EARLY GERMAN LIED SETTING
    DOI 10.1017/s026112791300003x
    Typ Journal Article
    Autor Lindmayr-Brandl A
    Journal Early Music History
    Seiten 119-177
  • 2014
    Titel Paul Hofhaimer. Harmoniae poeticae (1539).
    Typ Book
    Autor Mcdonald G
  • 2014
    Titel Die musikalischen Quellen. I. Die Produktion von musikalischen Quellen, Quellentypen und Funktion von Quellen, III. Streuung der Quellen und Quellengruppen.
    Typ Book Chapter
    Autor Lindmayr-Brandl A
  • 2013
    Titel The life and trials of Lutheran musicians at the courts of Wilhelm IV and Ludwig X of Bavaria.
    Typ Book Chapter
    Autor Mcdonald G
  • 2013
    Titel Zum Singen und Spielen. Eine kurze Geschichte der Edition und Aufführungspraxis von Senfls deutschen Liedsätzen.
    Typ Book Chapter
    Autor In: Senfl-Studien Ii
  • 2014
    Titel Bildmotetten.
    Typ Journal Article
    Autor Giselbrecht E

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