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Alpine Skiläufer und die Umgestaltung alpiner Täler im 20. Jahrhundert

How skiers´ sensations shaped Alpine valleys during the 20th century

Verena Winiwarter (ORCID: 0000-0002-6033-4219)
  • Grant-DOI 10.55776/P24278
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2012
  • Projektende 31.12.2015
  • Bewilligungssumme 119.028 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (30%); Andere Technische Wissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (40%)

Keywords

    Environmental History, Vorarlberg, Socio-Ecological Studies, Tourism, Winter Sport, Alps

Abstract Endbericht

Die Umweltgeschichte des Wintertourismus in den österreichischen Alpen ist bislang ungeschrieben. Mit einer Studie zur langfristigen Entwicklung des alpinen Wintertourismus ab den 1920er Jahren bis in die Gegenwart im westlichsten österreichischen Bundesland Vorarlberg werden erste Schritte gesetzt, um diese Lücke zu füllen. Wintertourismus hat tiefgreifende Auswirkungen auf alpine Landschaften sowie auf soziale und wirtschaftliche Strukturen in abgelegenen Tälern. Die Arbeit basiert auf unveröffentlichten Archivalien, insbesondere auf Karten, auf zeitgenössischen Zeitungen, auf Fachliteratur zur Tourismus-Infrastruktur, auf Werbematerial und auf Interviews mit Zeitzeugen. Ein geographisches Informationssystem (GIS) wird verwendet, um diese Materialien zu integrieren und mit Daten zu ökologischen Gegebenheiten wie Boden, Vegetation, Topografie, Höhenlage zu verschneiden, um eine ortsbasierte interdisziplinäre Analyse zu ermöglichen. Mit Fallstudien zu Lech, Damüls und Schruns/Montafon werden regionale Unterschiede in der Entwicklung untersucht. Der Winterfremdenverkehr veränderte gesellschaftliche Strukturen in alpinen Dörfern tief greifend; insbesondere Machtstrukturen in den Dörfern veränderten sich beim Wechsel von Landwirtschaft zu Tourismus und dem Wachstum technologischer Systeme von kleinen zu großtechnologischen Systemen. In diesem Prozess veränderte sich auch die Wahrnehmung der Touristen für jene Landschaft, die für den Wintersport verändert worden war. Ökologische Auswirkungen und Wechselwirkungen zwischen menschlichen Körpern und der technisierten Natur sind zentral für eine Umweltgeschichte des Alpenraums, politische, soziale und wirtschaftliche Konsequenzen sind zu berücksichtigen. Die Studie beruht auf dem neuen Konzept der sozialökologischen Nische, das in einer früheren Arbeit zum alpinen Tourismus (Groß 2010) entwickelt wurde. Das Projekt ergibt eine Monographie zur langfristigen Entwicklung des alpinen Ski- Tourismus in Vorarlberg, dazu mehrere Journal-Publikationen und Konferenzbeiträge. Die Monographie gliedert sich gemäß dem Projektaufbau in drei Teile. Der erste Teil diskutiert die Veränderungen der kulturellen Konzeption der alpinen Winterlandschaften, sowie die damit verbundenen Tourismuspraxen und die Körperwahrnehmung der Skiläufer während des 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt des zweiten Kapitels steht das Eindringen des 1950er Jahre Syndroms in den Alpentäler. Hier wird gezeigt, wie Material- und Energie- Verfügbarkeit Landschaften, Infrastrukturen sowie Natur-, und Umweltschutzdiskurse beeinflusste. Im dritten Kapitel werden drei Fallstudien (Lech, Damüls, Schruns) zeigen, wie die Entwicklung des Tourismus lokale sozialökologische Systeme langfristig betrifft. Das Projekt ist für 36 Monate geplant und umfasst im Anschluss an die Erarbeitung der theoretischen Grundlagen des Projekts während der ersten neun Monate Feldforschung in den Dörfern sowie eine Reihe von Archivaufenthalten in Bregenz, Lech, Schruns, Innsbruck und München.

Wie wurden aus nur auf Saumpfaden erreichbaren, alpinen Dörfern, die durch Abwanderung vom Untergang bedroht waren, Orte des internationalen Skitourismus? Was geschah in diesem Transformationsprozess mit den alpinen Landschaften? Am Beginn stand die Skitour. Nach stundenlangem Aufstieg konnte eine einzige Abfahrt absolviert werden. Ein Vergnügen für wenige. Die Bereitstellung von mechanischen Aufstiegshilfen veränderte den Sport völlig. Auch Ungeübte zog es in die winterlichen Alpen. Um sie zu unterstützen, wurden Pistenraupen unumgänglich. Eine Spirale von Modernisierung, Ausweitung und Intensivierung begann sich zu drehen, an deren vorläufigem Ende gänzlich verwandelte Peripheren stehen. Natur und Kultur der Dörfer sind dank einer Kombination aus ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen, technischen Eingriffen immer größerer Tragweite und erfolgreichem Marketing völlig verwandelt. Das Projekt Alpine Skiläufer und die Umgestaltung alpiner Täler stellt die erste Umweltgeschichte der Transformation agrarischer Kulturlandschaften in Vorarlberg durch den Wintertourismus von 1920 bis 2010 dar. Die Rekonstruktion der historischen Wintersportlandschaft, von Siedlungsstrukturen und Landnutzung erfolgte auf der Basis einer im Projekt erstellten GIS-Skipistendatenbank, die auf historischen Karten, Archivmaterial, Luftbildern und Informationen pensionierter Pistenraupenfahrer basiert. Quantitative Informationen zur räumlichen Entwicklung von Skipisten wurden mit Transportstatistiken und meteorologischen Daten verknüpft, um eine integrierte Sicht auf Wintersportlandschaften als sozionaturale Hybride zu erarbeiten. Ergänzt wurde die Datenbank durch die qualitative Analyse zeitgenössischer Fachliteratur, die sich den Innovationen der Seilbahnindustrie, dem Skipistenbau und der Beschneiungsanlagen widmet. Die Analyse politischer und nationalökonomischer Interessen am Wintertourismus erfolgte durch die Auswertung amtlicher Aufzeichnungen, sowie durch eine Reihe von Interviews mit Akteuren wie z.B. NGOs, der öffentlichen Verwaltung, Landwirten und Skiliftbetreibern. Das Projekt erbrachte neue Einsichten in den Wandel der Konflikte und Problemlösungsstrategien von Landwirten und Tourismustreibenden. Teilergebnisse wurden in zwei Fachzeitschriftenartikeln sowie fünf weiteren Artikeln und Buchkapiteln veröffentlicht. Das wichtigste Projektergebnis stellt die (noch laufende) Erarbeitung einer Monographie dar. Projektergebnisse wurden in insgesamt 20 Vorträgen bei nationalen und internationalen wissenschaftlichen Konferenzen, Workshops und Seminaren präsentiert. Die Projektergebnisse wurden auch im Rahmen von science to public-Aktivitäten aufbereitet. Der breiten Öffentlichkeit wurden sie durch Artikel und Interviews in Zeitungen, Zeitschriften und die Mitarbeit an TV-Dokumentationen kommuniziert.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Bo Poulsen, University Roskilde - Dänemark

Research Output

  • 10 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel Zwischen Kruckenkreuz und Hakenkreuz: Tourismuslandschaften während der 1000-Reichsmark-Sperre.
    Typ Journal Article
    Autor Groß R
    Journal Montfort. Zeitschrift für Geschichte Vorarlbergs
  • 2013
    Titel Wie das ERP (European Recovery Program) die Entwicklung des alpinen, ländlichen Raumes in Vorarlberg prägte.
    Typ Journal Article
    Autor Groß R
    Journal Social Ecology Working Paper
  • 2013
    Titel Damüls im Strom der Modernisierung.
    Typ Book Chapter
    Autor Groß R
  • 2015
    Titel How Winter Tourism Transformed Agrarian Livelihoods in an Alpine Village. The Case of Damüls in Vorarlberg/Austria.
    Typ Journal Article
    Autor Groß R
    Journal Special Issue History and Sustainability
  • 2015
    Titel Commodifying snow, taming the waters. Socio-ecological niche construction in an Alpine village
    DOI 10.1007/s12685-015-0123-0
    Typ Journal Article
    Autor Gross R
    Journal Water History
    Seiten 489-509
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Damüls, Vorarlberg: 100 years of Transformation from Meadows to Ski-Routes in an Alpine Environment.
    Typ Book Chapter
    Autor Groß R

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