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Grammatik Verstehen und Missverstehen

Understanding and misunderstanding grammar

Norbert Cyffer (ORCID: 0000-0001-9003-9491)
  • Grant-DOI 10.55776/P24412
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2012
  • Projektende 30.11.2017
  • Bewilligungssumme 173.355 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    African languages, Language contact, Grammar, Language change, Language typology

Abstract Endbericht

In diesem Projekt wollen wir einerseits die Ursachen unterschiedlicher Interpretationen von Grammatik feststellen und im nächsten Schritt die Frage behandeln, ob wir überhaupt in der Lage sind, eine Sprache adäquat zu beschreiben. Das Untersuchungsthema Zunächst wird untersucht, wie die innovativen Kategorien bezüglich ihrer grammatikalischen Zuordnung wahrgenommen werden. Dann wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich die neu entstandenen Kategorien auf die Kontaktsprachen in der Region ausgewirkt haben. Misinterpretationen von grammatischen Kategorien Waren noch im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Beschreibungen stark an den Grammatiken der europäischen Sprachen ausgerichtet, Obwohl später auch "objektivere" Grammatikmethoden angewandt wurden, kam es zu Fehlurteilen über die Sprachen Afrikas. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Sprachen mit dem Etikett "primitiv" versehen. In einem ersten Schritt werden die Ursachen dieser unterschiedlichen Interpretationen untersucht. Es sei nur auf die unwissenschaftlichen Urteile Anfang des 20. Jahrhunderts hingewiesen. "Wissenschaftlich" untermauert wurde die so-genannte Primitivität durch die "Hamitentheorie". Abweichungen in modernen Sprachbeschreibungen Auch moderne Grammatiken weichen in den Beschreibungen von einander ab. Grammatikalische Regeln werden von den individuellen Sprechern unterschiedlich konzipiert oder sie werden von den Linguisten unterschiedlich interpretiert. Grammatikalisierungsprozesse tragen zu den andauernden Wandelsprozessen bei. Sprecher können diese neuen Kategorien unterschiedlich wahrnehmen, abhängig von deren Alter, soziolinguistischer Umgebung, mehrsprachigen Kompetenz, etc. Die Forschungsregion In der Region westlich des Tschadsees in Nigeria hat sich in der Vergangenheit eine enorme Dynamik von Sprachwandel abgespielt. Die politischen Umbrüche sowie die wachsende Ausbreitung der Hausa trugen zu diesen Veränderungen bei. So wurde das Kanuri als Language of wider communication seit dem 20. Jahrhundert durch das Hausa abgelöst. In enger Zusammenarbeit mit Sprachwissenschaftlern der University of Maiduguri wird zunächst untersucht, wie in den Sprachen der Region, v.a. Kanuri und Hausa, die Grammatik verändert wurde. Da es teilweise bis zu 400 Jahre alte Textdokumentationen gibt, ist es möglich, den zurückliegenden Wande zu dokumentieren. Da offensichtlich die Prozesse des Wandels in den Verbreitungsregionen unterschiedlich abliefen, können möglicherweise auch Aussagen über die Wege der Veränderungen gemacht werden. Erwartete Ergebnisse -Chronologischer Ablauf der Grammatikalisierungsprozesse im Kanuri -Wahrnehmung der neuen Grammatikkategorien durch die Sprecher -Übernahme aus dem Hausa bzw. Kanuri in den Kontaktsprachen -Intensität der Übernahme -Neuformulierung von Grammatikkategorien - Erkenntnisse zur Sprachtypologie, Sprachkontaktforschung, Sprachuniversalienforschung

Die Ergebnisse des Projekts haben gezeigt, dass in unserem Untersuchungsgebiet sprachliches Verhalten und sprachliche Veränderungen unterschiedliche Ursachen besitzen. Diese sind abhängig von den historischen, politischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungen. Wir konnten zum Beispiel zeigen, dass in den untersuchten Sprachen Spuren der jeweiligen frühen Einflüsse bis heute erkennbar sind, obwohl diese nicht mehr aktiv sein müssen. Wir kamen zu dem - nicht unerwarteten - Ergebnis, dass sprachliche Strukturen mehr offenbaren als nur grammatikalische Regeln, die für die jeweiligen Sprachen gültig sind.Wir sind davon überzeugt, dass unsere Forschung einen wissenschaftlichen Beitrag zu einer besseren Kenntnis afrikanischer Sprachen geleistet hat. Interessante Daten ergeben sich auch für die allgemeine Sprachwissenschaft. Das Interesse an der Sprachtypologie sollte ebenfalls erwähnt werden. In einigen Fällen kann es spezielle afrikanische typologische Merkmale geben. Die Sprachen haben jedoch auch ähnliche Merkmale in den grammatischen Strukturen. Im Bereich der Areallinguistik konnten wir feststellen, dass der Kontakt von Kanuri zu den umgebenden Sprachen bestand. Auf der anderen Seite hat auch das Kanuri Merkmale übernommen, z.B. das Tense-Aspect-Mood-System oder die Nebenatzstrukturen.Die linguistischen Studien afrikanischer Sprachen gehen über linguistische Analysen hinaus. Die Ergebnisse sind auch wichtig, um unsere Ergebnisse anderen Disziplinen zur Verfügung zu stellen. Linguistische Ergebnisse leisten wichtige Beiträge zum Verständnis von Entwicklungen, z.B. Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur. Darüber hinaus haben viele linguistische Arbeiten auch praktische Ziele. Im aktuellen Fall werden beispielsweise Forschungsergebnisse in Bildungsmaterialien integriert.Die Zusammenarbeit mit Linguisten der Universität Maiduguri hat sich als äußerst produktiv und sinnvoll im beiderseitigen Interesse erwiesen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Andrew Haruna, University of Maiduguri - Nigeria
  • Umara Bulakarima, University of Maiduguri - Nigeria

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