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Die Transformation des römischen Dalmatien: Macht, Kommunikation, Identitäten

The Transformation of Roman Dalmatia: Power, Communication and Identity

Francesco Borri (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P24823
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2012
  • Projektende 31.08.2016
  • Bewilligungssumme 214.440 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Dalmatia, Early Middle Ages, Identities, Communication, Elites

Abstract Endbericht

Zwischen 400 und 1000 unterlagen die verschiedenen Regionen auf dem Boden der römischen Provinz Dalmatien einem tiefgehenden Wandel. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, diese Transformationen zu untersuchen. Der geplante Zeitrahmen bietet die Möglichkeit, den Rückzug der römischen Herrschaft, die erste Manifestation von slawischer Identität in Dalmatien und den Kampf zwischen Franken und Byzanz in und um diese Regionen zu untersuchen. Ebenso wird die Geburt einer neuen Gesellschaft im 10. Jh. behandelt, als mächtige neue Eliten wie Kroaten und später Venezianer sich die Herrschaft über das Gebiet teilten. Während die großen Städte an der Adria starke Verbindungen mit dem östlichen Mittelmeer und Byzanz zeigten, sahen einige Küstengebiete und das Inland die Formierung von neuen politischen Einheiten, die nach ethnischen Gruppen benannt wurden, etwa Kroatien, Narentanien und Serbien. Genau zu diesem Zeitraum begann der Name "Dalmatien", wie heute, nur die Adriaküste zu bezeichnen, ein semantischer Wechsel, der die größeren Transformationen wiederspiegelt, die in diesem Projekt untersucht werden sollen. Diese Umwandlungen wurden traditionell mit dem Muster von Migration, Zerstörung und Widerstand erklärt. Der hier vorliegende Antrag will einen neuen Ansatz vorschlagen. Daher werden fünf Forschungsschwerpunkte geplant: (1) Die territoriale Transformation der Provinz und ihr Hintergrund. (2) Städtische Diskontinuität und Zerstörungsmythen (Die Erklärungen der mittelalterlichen Chroniken, warum die römischen Städte zerstört wurden und die mittelalterlichen entstanden). (3) De- Romanisierung und der Aufstieg neuer Eliten (4) Konstantin Porphyrogenitus und die Begründung der dalmatischen Ethnographie (Eine Analyse der Kapitel 28/9-36 von De administrando imperio) (5) Christianisierung. Zentrale Aspekte dieses Antrages wird nicht die Wiederholung des Paradigmas eines Bevölkerungswechsels sein, sondern die Veränderungen der politischen Strukturen und die Formierung von Identitäten. Es ist wichtig, diese Aspekte innerhalb der Debatte über die Transformation der römischen Welt zu platzieren. Darüber hinaus wird Dalmatien innerhalb der wachsenden Diskussion über die Transformation der karolingischen Welt diskutiert werden, die ihr Zentrum unter Anderem in Wien hat. Der Diskurs über Identitäten und politischen Strukturen wird mit der Rolle der Kommunikationsnetzwerke (über Land und Wasser) in einem Kontext gestellt werden. Daneben werden die größeren Zusammenhänge der Geschichte Europas und des mediterranen Raums ständig bedacht werden und die benachbarten Regionen als Vergleich genutzt werden. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die Rolle von Dalmatien in den laufenden Debatten der Geschichtsforschung zu vergrößern.

Das Projekt konzentrierte sich auf die Transformationen in der römischen Provinz Dalmatien zwischen dem fünften und elften Jahrhundert. Diese Jahre erlebten den Zusammenbruch des römischen Verwaltungsapparates und den Beginn des Mittelalters. In diesem Prozess wurde die Struktur der Gesellschaft tief verändert. Diese Veränderung war begleitet von einem dramatischen Rückgang der literarischen Evidenz seit Beginn des siebten Jahrhunderts. Wenn Quellen die Region im frühen neunten Jahrhundert beschreiben, begegnen wir einer Gesellschaft, die nach nicht-römischen Mustern organisiert ist. Der alte Provinzname Dalmatien wurde jetzt nur auf die Küste bezogen. Das Binnenland war stattdessen zu einer barbarischen Landschaft geworden, gebildet durch politische Einheiten mit slawischen Namen. Die Region wurde außerdem von Römern geprägt, die in Küstengemeinden leben. Anscheinend hatten diese Römer eine wichtige Position in den Knotenpunkten der Verkehrsrouten.Die ältere Historiographie erklärte diesen Wandel durch die klassische Erzählung von Migration, Zerstörung und Flucht. Nach dieser Denkweise wurde die Veränderung von neuen barbarischen Bevölkerungen aus dem Norden und von Flüchtlingen, die aus dem Inland zur Küste flohen, gebracht. Die Küste, so argumentierte sie, war ein Gebiet, das die Barbaren nicht kontrollieren konnten. Das ist eine Interpretation, die unzählige Irrtümer offenbart. Sie erschuf Mythen von romantischen Vaterländern, die aus dem Nebel einer (imaginären) Vergangenheit geholt wurden. Darüber hinaus wurde die Geschichte Dalmatiens oft isoliert gelesen. Dies brachte die Gelehrten dazu, die Elemente der Eigentümlichkeit anstatt der Gemeinsamkeiten für weitere Regionen Europas und des Mittelmeers hervorzuheben.In Gegensatz dazu hat ein Blick auf die Geschichte Dalmatiens aus einem komparativistischen Horizont zu einem differenzierteren Verständnis der Abstammung der Region geführt. Es hat dem Historiker erlaubt, Muster, die den Nachbargebieten gemeinsam sind, zu erfassen. Abgesehen von grimmigen Mythen von Migration und Nachkommen konnten wir vorschlagen, dass Gesellschaften sich durch ökonomische und politische Konjunkturen, Veränderung von Geschmack und Gewohnheiten, anstatt mutmaßliche Massenbewegungen der Völker, verwandelten. Das Verständnis von Veränderung und Kontinuität vor allem als soziale und kulturelle Prozesse konnte neue Sichtweise bieten. Dies konnte dem Historiker eine bessere Perspektive geben, um diese spannende Welt zu untersuchen. Dadurch konnte eine wichtige Region an der Adria in die umfassendere Debatte über die Transformation der römischen Welt und den Aufstieg und Abschwung des karolingischen Reiches integriert werden.Daneben erforschte der Projektleiter F. Borri die Gewohnheiten und Identitäten der menschlichen Gruppen Dalmatiens während der fraglichen Jahrhunderte. Er analysierte ihren Alltag, sowie, wenn es die wenigen Beweise dies zuließen, ihre Mythen und Kultur. Außerdem arbeitete er an der Rolle des Staates und an den mächtigen Nachbarn Dalmatiens wie dem karolingischen und dem byzantinischen Reich. Schließlich erforschte er die Rolle des Meeres und seine Auswirkungen auf die Form der menschlichen Gesellschaften unter verschiedenen Umständen. Die Projektergebnisse wurden in zahlreichen Publikationen und Vorträgen präsentiert.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 6 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel Arrivano i barbari a cavallo! Foundation Myths and Origines gentium in the Adriatic Arc
    DOI 10.1484/m.celama-eb.1.101666
    Typ Book Chapter
    Autor Borri F
    Verlag Brepols Publishers NV
    Seiten 215-270
  • 2016
    Titel Alboino. Frammenti di un racconto (secc. VI-XI).
    Typ Book
    Autor Borri F
  • 2014
    Titel Nightfall on Ravenna: Storms and Narrativity in the Work of Andreas Agnellus
    DOI 10.1353/mrw.2014.0005
    Typ Journal Article
    Autor Borri F
    Journal Magic, Ritual, and Witchcraft
    Seiten 33-61
  • 2012
    Titel L'Istria tra Bisanzio e i Franchi: Istituzioni, identità e potere.
    Typ Book Chapter
    Autor Borri F
  • 2014
    Titel Romans Growing Beards: Identity and Historiography in Seventh-Century Italy
    DOI 10.1484/j.viator.1.103782
    Typ Journal Article
    Autor Borri F
    Journal Viator
    Seiten 39-71
  • 2013
    Titel Arrivano i barbari a cavallo! Foundation Myths and 'Origines gentium' in the Adriatic Arc.
    Typ Book Chapter
    Autor Borri F
  • 2015
    Titel Towns and Identities in the Italian Eastland: 790-810
    DOI 10.1484/m.scisam-eb.5.109858
    Typ Book Chapter
    Autor Borri F
    Verlag Brepols Publishers NV
    Seiten 79-99

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