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Vorwärtsmodelle bei motorischen Vorstellungen

Forward models in motor imagery

Martina Rieger (ORCID: 0000-0002-2421-296X)
  • Grant-DOI 10.55776/P24940
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2012
  • Projektende 30.04.2017
  • Bewilligungssumme 158.949 €

Wissenschaftsdisziplinen

Psychologie (100%)

Keywords

    Motor Imagery, Inhibition, Forward Models, Bimanual Coordination, Errors

Abstract Endbericht

Handlungen, die nicht tatsächlich ausgeführt werden, sondern die so vorgestellt werden als ob man sie ausführen würde, bezeichnet man als motorische Vorstellungen. Vorgestellte und ausgeführte Handlungen sind sich ähnlich: sie dauern ungefähr genauso lange, folgen den gleichen biomechanischen Prinzipien und weisen überlappende neuronale Aktivität auf. In der Simulationstheorie wird davon ausgegangen, dass motorische Vorstellungen Prozesse der Handlungsplanung beinhalten. Dies impliziert inverse Modelle, welche motorische Kommandos aufgrund intendierter Handlungsziele spezifizieren. Die Simulationstheorie kann die Sequenz von Ereignissen bei motorischen Vorstellungen nicht vollständig erklären. In der Emulationstheorie wird deswegen angenommen, dass während motorischen Vorstellungen auch Vorwärtsmodelle zur Anwendung kommen, welche die Konsequenzen von motorischen Kommandos für den eigenen Körper und die Umgebung vorhersagen. In dem beantragten Projekt sollen drei Experimentalserien durchgeführt werden mit dem Ziel, die Arbeitsweise und die Grenzen von Vorwärtsmodellen während motorischer Vorstellungen zu untersuchen. Im Fokus stehen dabei Vorhersagen über den gegenwärtigen Zustand des motorischen Systems und die Vorhersage von Effekten in der Umgebung. In der ersten Experimentalserie werden Handlungsfehler untersucht. Unter Verwendung einer Abtipp-Aufgabe werden das Auftreten verschiedener Arten von Tippfehlern bei motorischen Vorstellungen, die Rolle verschiedener Formen des Handlungsfeedbacks für die Fehlererkennung, und die Rolle von Tipp-Expertise untersucht. Unter Verwendung einer Dartwurf-Aufgabe wird untersucht, ob vorgestellte Abweichungen vom Ziel den gleichen Prinzipien folgen wie tatsächliche Abweichungen, ob Dart-Experten eine größere Ähnlichkeit zwischen vorgestellter und tatsächlicher Leistung aufweisen als Novizen und welche Rolle Handlungsfeedback für vorhergesagte Abweichungen spielt. In der zweiten Experimentalserie wird unter Verwendung der Stop-Signal-Aufgabe untersucht, ob es möglich ist, sich die Hemmung vorgestellter Handlungen akkurat vorzustellen, ob dies in Echtzeit geschieht, ob inhibitorische Nacheffekte nach vorgestellter Handlungshemmung auftreten und ob diese den gleichen Prinzipien folgen wie inhibitorische Nacheffekte nach tatsächlicher Handlungshemmung. In der dritten Experimentalserie wird untersucht, ob biomechanische Beschränkungen bimanueller Handlungen (bessere Leistung bei symmetrischen als bei parallelen Bewegungen) in motorischen Vorstellungen reflektiert sind, ob dies sowohl bei planungs- als auch bei ausführungsbezogenen Beschränkungen der Fall ist, und ob Beschränkungen bestehen bleiben, wenn die Bewegung der einen Hand ausgeführt und die der anderen Hand vorgestellt wird. Die Ergebnisse dieses Projektes werden das Verständnis der Mechanismen, die motorischen Vorstellungen zugrunde liegen, erweitern und zu einer theoretisch fundierten Anwendung motorischer Vorstellungen beim mentalen Training beitragen.

Handlungen, die nicht tatsächlich ausgeführt werden, sondern die so vorgestellt werden als ob man sie ausführen würde, bezeichnet man als motorische Vorstellungen oder Handlungsvorstellungen. Vorgestellte und ausgeführte Handlungen sind sich ähnlich: sie dauern ungefähr genauso lange, folgen den gleichen Bewegungsprinzipien und weisen überlappende neuronale Aktivität auf. In dem Projekt wurde der Frage nachgegangen, inwieweit bei vorgestellten Handlungen die Effekte auf den Körper und auf die Umgebung adäquat vorhergesagt werden. Hierfür wurden drei Experimentalserien durchgeführt. In der ersten Experimentalserie wurde das Auftreten von Handlungsfehlern untersucht, zum einen unter Verwendung einer Abtipp-Aufgabe zum andere unter Verwendung einer Dartwurf-Aufgabe. Es konnte gezeigt werden, dass Handlungsfehler in der bei motorischen Vorstellungen repräsentiert sind, sie jedoch in geringerem Ausmaß auftreten als bei ausgeführten Handlungen. Dies zeigt, dass Handlungsfehler während der Vorstellung intern vorhergesagt werden, wenn auch nicht sehr präzise. Teilweise ist dies auf einen Mangel an Feedback von der Bewegung während der Vorstellung zurückzuführen. In der zweiten Experimentalserie wurde untersucht, ob es möglich ist, sich die Hemmung vorgestellter Handlungen akkurat vorzustellen. Die Experimente zeigen, dass dies möglich ist und dass dies annähernd in Echtzeit geschieht. Die Vorstellung von Handlungshemmung folgt dabei ähnlichen Prinzipien wie die Hemmung ausgeführter Handlungen. In der dritten Experimentalserie wurde untersucht, ob Grenzen der Koordination bimanueller Handlungen (bessere Leistung bei symmetrischen als bei parallelen Bewegungen) in der motorischen Vorstellung reflektiert sind. Es zeigt sich, dass sowohl kognitive als auch motorische Begrenzungen in der Vorstellung repräsentiert sind, und dass Begrenzungen sowohl in der Handlungsplanungs- als auch in der Handlungsausführungsphase Handlungsvorstellungen beeinflussen. Die Resultate vertiefen das Verständnis der Ähnlichkeiten und Unterschiede von vorgestellten Handlungen und das Verständnis der Mechanismen, die Handlungsvorstellungen zugrunde liegen. Insbesondere zeigen sie, dass Vorhersagen von Bewegungseffekten auf den Körper und auf die Umgebung während Handlungsvorstellungen stattfinden, auch wenn die Vorhersagen nicht immer präzise sind. Die Resultate sind wichtig für die Anwendung von Handlungsvorstellungen im mentalen Training, das im Sport und in der Rehabilitation eingesetzt wird. Aus dem Projekt ergeben sich weitere Forschungsfragen, z.B. wie die Hemmung einer vorgestellten Handlung stattfindet und welche Art von Repräsentationen beim mentalen Training erworben werden.

Forschungsstätte(n)
  • Priv.-Univ. für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik - 100%

Research Output

  • 236 Zitationen
  • 11 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Identification of Protease Specificity by Combining Proteome-Derived Peptide Libraries and Quantitative Proteomics*
    DOI 10.1074/mcp.o115.056671
    Typ Journal Article
    Autor Biniossek M
    Journal Molecular & Cellular Proteomics
    Seiten 2515-2524
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Cognitive constraints on motor imagery
    DOI 10.1007/s00426-015-0656-y
    Typ Journal Article
    Autor Dahm S
    Journal Psychological Research
    Seiten 235-247
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Inhibition in motor imagery: a novel action mode switching paradigm
    DOI 10.18154/rwth-2017-03967
    Typ Other
    Autor Dahm S
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Inhibition in motor imagery: a novel action mode switching paradigm
    DOI 10.18154/rwth-2016-04297
    Typ Other
    Autor Dahm S
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Is imagery better than reality? Performance in imagined dart throwing
    DOI 10.1016/j.humov.2019.03.005
    Typ Journal Article
    Autor Dahm S
    Journal Human Movement Science
    Seiten 38-52
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Development of an Indirect Quantitation Method to Assess Ichthyotoxic B-Type Prymnesins from Prymnesium parvum
    DOI 10.3390/toxins11050251
    Typ Journal Article
    Autor Svenssen D
    Journal Toxins
    Seiten 251
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Deutsche Übersetzung und Validierung des VMIQ-2 zur Erfassung der Lebhaftigkeit von Handlungsvorstellungen
    DOI 10.1026/1612-5010/a000273
    Typ Journal Article
    Autor Dahm S
    Journal Zeitschrift fur sportpsychologie
    Seiten 151-158
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Errors in Imagined and Executed Typing
    DOI 10.3390/vision3040066
    Typ Journal Article
    Autor Dahm S
    Journal Vision
    Seiten 66
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Gedanken in Bewegung: Über Handlungsvorstellungen.
    Typ Journal Article
    Autor Dahm S
    Journal Das In Mind Magazin
  • 2016
    Titel Inhibition in motor imagery: a novel action mode switching paradigm
    DOI 10.3758/s13423-016-1095-5
    Typ Journal Article
    Autor Rieger M
    Journal Psychonomic Bulletin & Review
    Seiten 459-466
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Is there symmetry in motor imagery? Exploring different versions of the mental chronometry paradigm
    DOI 10.3758/s13414-016-1112-9
    Typ Journal Article
    Autor Dahm S
    Journal Attention, Perception, & Psychophysics
    Seiten 1794-1805
    Link Publikation

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