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Die Rolle der Bewegung bei der Einschätzung von PolitikerInnen

The role of body motion in judgments of politicians

Markus Koppensteiner (ORCID: 0000-0003-4653-908X)
  • Grant-DOI 10.55776/P25262
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2013
  • Projektende 30.11.2015
  • Bewilligungssumme 170.604 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (50%); Psychologie (50%)

Keywords

    Body Motion, Personality, Nonverbal Communication, Impression Formation, Politics, Social Cognition

Abstract Endbericht

Welches Bild wir uns von einer Person machen, hängt in erster Linie von ihrer äußeren Erscheinung und ihrem Verhalten ab. Für die Protagonisten des öffentlichen Lebens hat dies besondere Bedeutung, da das freundlichere Gesicht oder der talentiertere Selbstdarsteller einen tiefgreifenderen Eindruck hinterlassen und Wahlen für sich entscheiden. Politiker und andere Führungspersönlichkeiten werden daher nicht nur nach dem Inhalt ihren öffentlichen Reden, sondern auch nach dem darauf abgestimmten Verhalten beurteilt. In einer kürzlich durchgeführten Studie habe ich die Bewegungen von Rednern in animierte Strichfiguren übersetzt, diese als Videoclips Versuchspersonen vorgeführt und mit neuen Methoden nachgewiesen, dass den Variationen im Bewegungsfluss und der Aktivität bestimmter Körperpartien Persönlichkeitseigenschaften zugeordnet werden. Die erzielten Ergebnisse sind allerdings durch weitere Untersuchungen zu untermauern. Außerdem ist unklar, wie die Bewegungen der Strichfiguren bewertet werden, wenn Information aus anderen Kommunikationskanälen hinzutritt. Daher werde ich Versuchspersonen Reden von Politikern zeigen und Beobachterurteile über verschiedene Merkmalskombinationen (z.B. Filme mit Ton und Bild, Filme ohne Ton, Strichfiguren etc.) einholen. Auf diese Weise soll abgeschätzt werden, wie sehr unterschiedliche Stimuli und Inkonsistenzen zwischen den ausgewählten Kommunikationskanälen die Eindrucksbildung und das Wahlverhalten beeinflussen. Außerdem werde ich Kenngrößen zur Analyse des Verhaltensstroms berechnen und deren Beziehung zu den Persönlichkeitszuschreibungen untersuchen. Des Weiteren werden Aussagen über Geschlechtsunterschiede in den Bewegungen und die Rolle von Geschlechterstereotypen möglich sein. Im zweiten Teil des Projekts beabsichtige ich die Strichfigur-Animationen so zu verändern, dass sie bestimmte Bewegungsmuster in besonders auffälliger Weise präsentieren. Dies soll bereits gefundene Zusammenhänge stützen und Aufschluss darüber geben wie stabil und dominant diese Muster als Bedeutungsträger sind. Im Unterschied zu anderen Studien greife ich nicht auf Schauspieler zurück, um bestimmte Verhaltensweisen darzustellen. Die Stimuli sind Politiker, die sich im Parlament vor ihren Kollegen präsentieren. Aus diesem Grund sollte die ökologische Validität hoch sein. Außerdem verwende ich zur Verhaltensbeschreibung mathematische Methoden, was die Reproduzierbarkeit der Resultate erhöht. Dass nonverbale Stimuli die Eindrucksbildung beeinflussen, ist experimentell gut untermauert. In diesem Projekt dehne ich das methodische Repertoire aber auf die Analyse von Körperbewegungen und deren Beziehung zu anderen Kommunikationskanälen aus. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten Wissenschaftsdisziplinen befruchten, die sich mit Körperbewegungen, sozialer Kognition, Führungsqualitäten, Politik, Persönlichkeit und Mensch-Maschine Interaktionen beschäftigen.

Menschen beurteilen andere Menschen nach ihrem Aussehen, nach ihrer Mimik, danach wie sie sprechen, sich bewegen und anderen Äußerlichkeiten. Vor allem für jene, die mit Auftritten auf der öffentlichen Bühne überzeugen wollen, ist dies von großer Bedeutung. PolitikerInnen machen nicht nur Eindruck mit dem, was sie sagen, sondern auch damit, wie sie es sagen und sich selbst präsentieren. Um eine Antwort darauf zu geben, wie verschiedene Kommunikationskanäle die Beurteilung von RednerInnen beeinflussen, haben wir kurze Videoclips von PolitikerInnen ausgewählt und diese in verschiedene Anteile aus nonverbaler und verbaler Information zerlegt (z.B. Inhalt, Tonspur, Strichfigur-Animationen, welche die Körperbewegungen nachzeichnen). Unser Hauptaugenmerk galt der Körperbewegung, quantifizierbaren Bewegungsparametern (z.B. Amplitude, Geschwindigkeit) und deren relativer Rolle bei der Eindrucksbildung. Es zeigte sich, dass Menschen Informationen aus verschiedenen Kommunikationskanälen nutzen, wenn sie sich ein Bild von einer Person machen. Das Erscheinungsbild von RednerInnen, wie und was sie sprechen und wie sie sich bewegen, all das hat seinen Anteil bei der Eindrucksbildung. Von allen untersuchten Kommunikationskanälen hatte die Stimme den stärksten Einfluss auf die Eindrucksbildung. Der Einfluss der Körperbewegungen war stark bei der Zuschreibung von Persönlichkeitsmerkmalen, die als wichtig für die Anbahnung und den Verlauf einer Interaktion gelten (z.B. Dominanz, Freundlichkeit). Für diese Persönlichkeitsmerkmale ergab sich zudem eine Kopplung von Bewegung und Stimme, was frühere Studie stützt, die einen Zusammenhang von Sprache und Gestik belegen. Darüber hinaus scheinen sich Beobachter bei ihren Einschätzungen von einfachen und auffälligen Bewegungsmustern leiten zu lassen. Eine große Anzahl von ausladenden Heb- und Senkbewegungen der Arme vermitteln beispielweise den Eindruck einer dominanten, aber wenig freundlichen und wenig vertrauenswürdigen Person. Des Weiteren waren für die Betrachter Eigenschaften wie Eckigkeit oder Rundheit in den Bewegungen erkennbar. Dass derart einfache Muster eine Rolle spielen, mag zum Teil erklären, warum Eindrücke so schnell gebildet werden. Der erste Eindruck beruht möglicherweise auf simplen Mustern, die aus verschiedenen Modalitäten ablesbar sind (z.B. weiche Stimme und weiche Bewegung) und interkulturell ähnlich interpretiert werden. Alles in allem zeigen wir, dass menschliche Kommunikation und Selbstdarstellung über viele Kommunikationskanäle läuft, Beobachter Informationen aus all diesen Kanäle nutzen, um sich ein Bild zu machen, und darüber eine Art Interaktion zwischen Redner und Publikum entsteht (z.B., Strichfiguren, die als dominant eingeschätzt werden, bekommen mehr Applaus und sind vorwiegend Männer aus der Opposition). Außerdem haben wir das methodische Repertoire zur Verhaltensbeschreibung und -kodierung erweitert und untermauern die Nützlichkeit computergestützter Methoden im Forschungsfeld der nonverbalen Kommunikation.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 215 Zitationen
  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Moving speeches: Dominance, trustworthiness and competence in body motion
    DOI 10.1016/j.paid.2016.01.013
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal Personality and Individual Differences
    Seiten 101-106
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Shaking Takete and Flowing Maluma. Non-Sense Words Are Associated with Motion Patterns
    DOI 10.1371/journal.pone.0150610
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2015
    Titel From body motion to cheers: Speakers’ body movements as predictors of applause
    DOI 10.1016/j.paid.2014.10.019
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal Personality and Individual Differences
    Seiten 182-185
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Speaking through the body
    DOI 10.1017/pls.2017.23
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal Politics and the Life Sciences
    Seiten 104-113
  • 2017
    Titel Create your own stimulus: Manipulating movements according to social categories
    DOI 10.1371/journal.pone.0174422
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Macroscopic fluorescence-lifetime imaging of NADH and protoporphyrin IX improves the detection and grading of 5-aminolevulinic acid-stained brain tumors
    DOI 10.1038/s41598-020-77268-8
    Typ Journal Article
    Autor Erkkilä M
    Journal Scientific Reports
    Seiten 20492
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Voting for a personality: Do first impressions and self-evaluations affect voting decisions?
    DOI 10.1016/j.jrp.2014.04.011
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal Journal of Research in Personality
    Seiten 62-68
    Link Publikation
  • 2015
    Titel More than words: Judgments of politicians and the role of different communication channels
    DOI 10.1016/j.jrp.2015.05.006
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal Journal of Research in Personality
    Seiten 21-30
    Link Publikation
  • 2013
    Titel Motion cues that make an impression Predicting perceived personality by minimal motion information
    DOI 10.1016/j.jesp.2013.08.002
    Typ Journal Article
    Autor Koppensteiner M
    Journal Journal of Experimental Social Psychology
    Seiten 1137-1143
    Link Publikation
  • 2020
    Titel High-resolution metabolic imaging of high-grade gliomas using 7T-CRT-FID-MRSI
    DOI 10.1016/j.nicl.2020.102433
    Typ Journal Article
    Autor Hangel G
    Journal NeuroImage: Clinical
    Seiten 102433
    Link Publikation

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