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Oskar Pastior - "Unterschiedenes ist gut". Bausteine einer Biographie

Oskar Pastior - ´The distinctive is good´. Components of a Biography

Wilhelm Wolfgang Hemecker (ORCID: 0000-0002-1240-1253)
  • Grant-DOI 10.55776/P26061
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2013
  • Projektende 31.01.2017
  • Bewilligungssumme 126.031 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    Oskar Pastior, Biography, Securitate, Poetry, Communism, German minority

Abstract Endbericht

Oskar Pastior, einer der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts, gilt in vielerlei Hinsicht als Grenzgänger. Seine Zugehörigkeit zur deutschen Minderheit in Rumänien, seine lange Zeit heimlich gelebte Homosexualität, die Zwangsarbeit in der Sowjetunion und das spätere Germanistikstudium in Bukarest, die Tätigkeit als Redakteur beim rumänischen Staatsrundfunk und die 1968 geglückte Flucht über Österreich in die Bundesrepublik Deutschland sowie seine Tätigkeit als Informant für die Securitate werfen die Frage auf, welchen Einfluss diese biographischen Wendungen auf sein Werk, dessen Rezeption und die öffentliche Wahrnehmung seiner Person genommen haben. Diese Lebenseinschnitte sind Bausteine nicht nur zur individuellen Biographie eines deutschsprachigen Dichters aus Rumänien, sondern auch Konfliktlinien, anhand derer sich auch die Selbstwahrnehmung Deutschlands, Österreichs sowie Rumäniens neu bestimmen lassen. Zu Pastiors experimenteller Lyrik existieren bereits zahlreiche unselbstständige Publikationen. Eine systematische Auseinandersetzung mit seinem Leben, die die zentralen Einschnitte seines Lebens historisch kontextualisiert und sein schriftstellerisches Werk reflektiert, liegt bislang nicht vor. Eine wissenschaftliche Beschäftigung mit diesen Lebensabschnitten stellt daher ein dringendes Forschungsdesiderat dar, dem ausgehend von den bereits geleisteten Vorarbeiten entsprochen werden soll. Mit dem Projektvorhaben wird erstmals eine umfangreiche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Biographie Oskar Pastiors stattfinden. Mit Hilfe historischer und gesellschaftlicher Kontextualisierung wird eine bislang ausstehende systematische Monographie zu einem der zentralen deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts angestrebt. Ein weiteres Ziel ist die Erforschung der literarischen und medialen Rezeption seiner Person und seines Werkes. Dabei wird besonders auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Rezeption im deutschsprachigen Raum und in Rumänien komparativ eingegangen werden. Von besonderem Interesse ist dabei Herta Müllers Nobelpreis-gekrönter Roman Die Atemschaukel, der Oskar Pastiors Gefangenschaft im sowjetischen Arbeitslager verarbeitet. Die posthume Entdeckung von Oskar Pastiors Tätigkeit für die Securitate im Herbst 2010 führte zu Veränderungen der bisher in der deutschen Öffentlichkeit vorgenommenen Opfer-Täter-Unterscheidung und zu einem Bruch in der wissenschaftlichen und medialen Auseinandersetzung. Daher bildet die Erforschung dieses Themas und die daraus resultierenden Veränderung in der Rezeption einen besonderen Schwerpunkt des Forschungsprojekts. Ziel des Projektvorhabens ist ein Grundlagenwerk zu Oskar Pastior und zugleich eine erste größere interdisziplinär ausgerichtete Auseinandersetzung mit Leben und Werk in breitem Kontext an, das die Basis und Voraussetzung für weiterführende Forschungsvorhaben und Diskussionen bildet.

In diesem Projekt wurden zentrale Aspekte der Biographie des rumäniendeutschen Lyrikers Oskar Pastior aufgearbeitet und für eine Monographie aufbereitet. Dafür wurden bisher unbekannte Quellen in Deutschland (u.a. Literaturarchiv Marbach), Österreich (u.a. Österreichische Gesellschaft für Literatur) und Rumänien (u.a. CNSAS) recherchiert, gesammelt, übersetzt und ausgewertet. Ebenso wurden Interviews mit WegbegleiterInnen und UnterstützerInnen geführt, die aufschlussreiche Perspektiven auf Pastiors Leben eröffnet haben. Auf diese Weise konnten jene Phasen in Oskar Pastiors Leben auf quellengestützter Ebene erarbeitet werden, die in der Rezeption seiner Biographie tonangebend, jedoch wenig bekannt waren.Ziel des Projektes war es daher, eine breite historiographische Kontextualisierung jener biographischen Aspekte vorzunehmen, so fokussiert die im Rahmen des Projekts entstandene Monographie folgende Lebensphasen und Momente: Kindheit und Jugend in Hermannstadt; Deportation in die Sowjetunion; Studium und Etablierung in Bukarest; Flucht in den Westen; Neuanfang in der BRD. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Pastiors ersten Karriereschritten in Bukarest, der Zusammenarbeit mit der Securitate und der Flucht 1968 in die BRD, die im Kontext der Ost-West-Systemkonkurrenz im Kalten Krieg analysiert wurde. In diesem Zusammenhang konnte nachgewiesen werden, dass ein internationales Netzwerk von österreichischen, bundesdeutschen und US-amerikanischen Kulturinstitutionen kooperierte, von dem Pastior nicht nur bereits in Rumänien profitieren konnte, sondern das seine Lesereise nach Wien und in die BRD ermöglichte und dadurch indirekt seine Fluchtmöglichkeit bestimmte.Die Forschungsergebnisse werden in einer Monographie zusammengeführt, die im Rahmen des Projekts entstand und die 2017/18 im Praesens Verlag erscheinen wird. Die Publikation versteht sich als Grundlagenwerk, das bisherige Forschungsansätze mit neuen Quellen über Pastiors Leben verbindet, um auf diese Weise neue Perspektiven für die Forschung zu rumäniendeutschen SchriftstellerInnen eröffnen zu können.

Forschungsstätte(n)
  • Ludwig Boltzmann Gesellschaft - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2017
    Titel Zwischen Staat, Nation und Kultur. Zur politischen Vereinnahmung der Rumäniendeutschen.
    Typ Book Chapter
    Autor Hutter R

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