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Leibzeit

Bodytime - An interdisciplinary inquiry on regular body rhythm and its dysfunctions

Reinhold Esterbauer (ORCID: 0000-0003-2743-3626)
  • Grant-DOI 10.55776/P26110
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2013
  • Projektende 31.05.2018
  • Bewilligungssumme 295.348 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Erziehungswissenschaften (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Body, Time, Burnout, Body Rhythm, Phenomenology, Sport Pedagogy

Abstract Endbericht

Unter der Voraussetzung, dass der Mensch als verleiblichtes Ich (Dimension des Leibes) in den Blick genommen wird, kann der phänomenologische Zugang neue Aspekte des menschlichen Körpers aufdecken, die von den Lebenswissenschaften nicht gesehen werden. Vor allem der zusätzliche Wechsel von der vorherrschenden phänomenologischen Sicht des Leibes vor dem Hintergrund des Raumes zur weniger üblichen Sicht des Leibes vor dem Hintergrund der Zeit verspricht Phänomene sichtbar zu machen, die bislang nicht näher erforscht wurden. Den Körper im Modus seines Gegebenseins als Leib, als inkarniertes Ich und als Eigenleib zu untersuchen macht es möglich, zeitliche Phänomene zu erkennen, die für menschliche im Unterschied zu anderen Lebewesen spezifisch sind. Der phänomenologische Versuch, zeitliche Aspekte des Leibes zu erforschen, ist allerdings darauf angewiesen, trans- und interdisziplinär mit anderen Disziplinen wie mit Sportwissenschaften oder phänomenologisch orientierter Psychotherapie zusammenzuarbeiten. Von dieser Seite gemachte Versuche, neue Therapien in Bezug auf Burnout zu entwickeln, beziehen neuerdings die Leibzeit und ihre Störungen als einen wichtigen Schlüssel ein, um die Situation von Menschen mit dem Burnout Syndrom zu verbessern. Deshalb ist die Sportwissenschaft daran interessiert, mit phänomenologisch orientierter Philosophie interdisziplinär zu kooperieren. Die Zusammenarbeit dieser beiden Disziplinen lässt weitere Einsichten in das philosophische Problem der Zeit des Eigenleibes erwarten. Die Methoden, Körperbewegungen zu analysieren besonders gemäß der Tanztherapie , ermöglichen den Zugang zu den temporalen Bedingungen individueller und personaler Leiblichkeit. Die wichtigsten Ergebnisse, die von der interdisziplinären Forschungsarbeit zwischen Phänomenologie sowie Sportwissenschaft bzw. Sportpädagogik zu erwarten sind, bestehen darin, dass man mehr Wissen über die Relation von bewusster und vorbewusster personaler Zeit erlangt und neue temporale Aspekte menschlicher Leiblichkeit findet. Diesbezügliche Erkenntnisse sind wichtig für die weitere Theoriebildung in der philosophischen Anthropologie und helfen, die grundlegenden Prozesse des Burnout-Syndroms besser zu verstehen. Auf lange Sicht können Einsichten aus diesem Projekt sogar Prophylaxe und Therapie beeinflussen, die mit Burnout und anderen psychischen Krankheiten in Zusammenhang stehen, bei denen Zeit eine entscheidende Rolle spielt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Phänomenologie und Sportwissenschaft (Sportpädagogik) in Bezug auf die Leibzeit im Zusammenhang mit Burnout bringt Vorteile für beide Disziplinen. Phänomenologische Forschung profitiert von neuen Phänomenen leiblicher Selbsterfahrung, die Sportwissenschaft (Sportpädagogik) zugänglich macht; von der Differenzierung in passive (pathische) und pathologische Zeitschemata, die im Problem der Leibzeit unter Einschluss von Anderheit manifest werden; und vom sportwissenschaftlichen Fokus auf dysfunktionale vorbewusste Erinnerung, die im Leib situiert ist. Auf der anderen Seite profitiert die Sportwissenschaft (Sportpädagogik) von der Unterstützung durch die Phänomenologie bei der Bildung und Entwicklung anthropologischer Begriffe für die Theorie des Burnout Syndroms; von den phänomenologischen Differenzierungen zum Problem der Leibzeit; und vom begriffslogischen Support bei der Ausarbeitung von neuen Therapie-Ansätzen zu Burnout.

Die Ausgangsthese des Projektes bestand darin, dass eine eigene Zeit des Leibes beschrieben werden kann, die über die Zeit des Bewusstseins hinausgeht. Im Rahmen leibphänomenologischer Zugänge wurden im Lauf des Projekts einige Ansätze für eine solche Leibzeit herausgearbeitet und innerhalb der phänomenologischen Leib- und Körpertheorien verortet. Damit wurde sichtbar, dass eine Philosophie des Leibes nicht anders kann, als über die Aspekte des Raumes hinaus auch die Eigenzeit des Leibes zu berücksichtigen. In einzelnen Phänomenanalysen zu Erschöpfung, Müdigkeit, Erwachen, Berührung, Scham oder Altern konnten die allgemeinen Aussagen philosophisch konkretisiert und belegt werden. Darüber hinaus war es notwendig, von diesen philosophischen Vorgaben die Brücke in die Burnout-Forschung zu schlagen, indem begriffliche und methodische Folgerungen gezogen und wissenschaftstheoretische Grundlagen für konkrete empirische Forschungen gelegt wurden. Dieses Unterfangen wurde durch interdisziplinäre Kooperationen mit medizinischen und bewegungstherapeutischen Kolleginnen und Kollegen an zwei Burnout-Kliniken durchgeführt. Auf diese Weise konnten Ausgangpunkte für die empirische Forschung gelegt werden, die im Wesentlichen von den sportwissenschaftlichen Partnerinnen und Partnern in der Kooperation mit Bewegungstherapeutinnen an den beiden Burnout-Kliniken durchgeführt wurden. Folgende Ergebnisse können festgehalten werden: Einer der wesentlichen Grundparameter zur Orientierung und Selbstorganisation von Menschen sind die Zeiterfahrung bzw. die Ausprägung eines Eigenrhythmus, und zwar sowohl auf biologischer Ebene (z.B. Herzrhythmus, Schlafrhythmus) und auf der Verhaltensebene (z.B. Rhythmik von Aktivität und Regeneration) als auch auf der Ebene der Körpererfahrung, des Körperausdrucks und derBewegung (z.B. ruhiger/hektischer Körperausdruck,langsames/schnelles Bewegungstempo). Ziel des Projekts war die Analyse der Entgleisung dieser Ebenen bei Menschen, die an Burnout leiden, im Vergleich zu gesunden Personen. Mittels einer Videoanalyse ihres Bewegungsverhaltens, eines 4-wöchigen Tagebuchs und eines Körperbildtests zeigte sich bei den Patientinnen und Patienten z.B. ein Mangel an Rhythmusvariabilität und -flexibilität sowie an Bewegungsantrieb. Dazu kommen fahrige, abgebremste oder lethargische Bewegungen, ein vordringlich negativ besetzter Körperbezug, ein dysreguliertes Körperbild und die Neigung, sich an anderen zu orientieren. Diese Ergebnisse lassen sich als Defizit an Körperwahrnehmung sowie an einem selbstorganisiertenBewegungsverhalten deuten.Umgekehrtversprechen bewegungstherapeutische Interventionen, die auf Zeit und Rhythmus basieren, nicht nur Erfolge in der Heilung, sondern auch in der Prävention des Burnout-Syndroms. Daher wurde neben den wissenschaftlichen Veröffentlichungen auch ein Übungsband mit präventiven und rehabilitativen Maßnahmen durch Bewegung entwickelt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Stephan Grätzel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Deutschland
  • Michael Klein, Philipps-Universität Marburg - Deutschland
  • Robert Gugutzer, Universität Frankfurt - Deutschland

Research Output

  • 340 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel CDR-H3 loop ensemble in solution – conformational selection upon antibody binding
    DOI 10.1080/19420862.2019.1618676
    Typ Journal Article
    Autor Fernández-Quintero M
    Journal mAbs
    Seiten 1077-1088
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Correcting the R165K substitution in the first voltage-sensor of CaV1.1 right-shifts the voltage-dependence of skeletal muscle calcium channel activation
    DOI 10.1080/19336950.2019.1568825
    Typ Journal Article
    Autor Ghaleb Y
    Journal Channels
    Seiten 62-71
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Meiotic chromosome movement: what’s lamin got to do with it?
    DOI 10.1080/19491034.2019.1572413
    Typ Journal Article
    Autor Paouneskou D
    Journal Nucleus
    Seiten 1-6
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Analysis of Tonguing and Blowing Actions During Clarinet Performance
    DOI 10.3389/fpsyg.2018.00617
    Typ Journal Article
    Autor Pàmies-Vilà M
    Journal Frontiers in Psychology
    Seiten 617
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Big Earth data: disruptive changes in Earth observation data management and analysis?
    DOI 10.1080/17538947.2019.1585976
    Typ Journal Article
    Autor Sudmanns M
    Journal International Journal of Digital Earth
    Seiten 832-850
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Galactosaminogalactan (GAG) and its multiple roles in Aspergillus pathogenesis
    DOI 10.1080/21505594.2019.1568174
    Typ Journal Article
    Autor Speth C
    Journal Virulence
    Seiten 976-983
    Link Publikation
  • 2018
    Titel New Perspectives on Burnout: A Controlled Study on Movement Analysis of Burnout Patients
    DOI 10.3389/fpsyg.2018.01150
    Typ Journal Article
    Autor Pfeffer M
    Journal Frontiers in Psychology
    Seiten 1150
    Link Publikation
  • 2018
    Titel The Relevance of Explanatory First-Person Approaches (EFPA) for Understanding Psychopathological Phenomena. The Role of Phenomenology
    DOI 10.3389/fpsyg.2018.00694
    Typ Journal Article
    Autor Schmidt P
    Journal Frontiers in Psychology
    Seiten 694
    Link Publikation

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