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Monografie Reinhard Priessnitz: "vierundvierzig gedichte"

Monograph Reinhard Priessnitz: "vierundvierzig gedichte"

Klaus Amann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P26137
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2014
  • Projektende 31.12.2017
  • Bewilligungssumme 197.536 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (15%); Sprach- und Literaturwissenschaften (85%)

Keywords

    Post-war Avantgarde, New Concept of text, Self-Reflexivity Of Modernism

Abstract Endbericht

Reinhard Priessnitz` 1978 zuerst erschienener Gedichtband vierundvierzig gedichte ist ein Schlüsselwerk der literarischen Moderne, von legendärem Ruf, einzigartig reich und komplex in der Reflexion auf Tradition und Avantgarden gleichermaßen. Für Priessnitz hieß, einen poetischen Text zu produzieren nicht mehr, eine Gattung, eine Tradition, einen persönlichen Stil oder eine Auffassung des poetischen Sprechens zu individualisieren, sondern etwas viel Fundamentaleres: Jeder Text sucht und erprobt ein jeweils eigenes Konzept von Text; die Vorstellungen davon, was überhaupt Sprache, Material, Bewusstsein, Dichten, Phänomen ist, werden jedes Mal neu aufs Spiel gesetzt. Paradoxerweise kann dabei wortlose Dimension unserer Sprachverarbeitung zum Teil des Textes werden. Priessnitz ließ entfernte, oft sich auszuschließen scheinende Ideale, Kompositionsformen, Konzepte und Sprechweisen verschiedener Epochen und Milieus aufeinanderprallen: Konkrete Poesie und Hoher Stil; Stanze und hypermoderne Erkenntniskritik; filmartige Schnitt- und Überblendungstechnik und Erzählgedicht; Lautdichtung und Ballade; Zufallsprinzip und Schlager. Gegensätzliche Konzepte aus dem poetischen Gesamtkosmos sollten gleichsam miteinander kommunizieren, sich befehden, überlagern, verwandeln, um das Ganze der Dichtung noch einmal, in paradoxen Verschränkungen gegenwärtig zu machen. All das ist, ebenso wie die überaus differenzierte Rolle von Parodie, Zitat, Allusion in diesem Konzept bis heute analytisch und historisch unaufgearbeitet, obwohl es sich um eine der geheimnisvollsten und berühmtesten Positionen der radikalen literarischen Moderne ausmacht. Bevor diese Aufarbeitung geleistet ist, bleibt die Geschichte der literarischen Moderne und insbesondere der Nachkriegsavantgarde unvollständig, die Begriffe dessen, was Text sein kann, der literarischen Moderne unangemessen, und nicht zuletzt bleibt ein Schlüsselwerk für die dichterische Praxis von heute und morgen verschlossen. Die Erschließung soll vom beantragten, auf 36 Monate angesetzten Projekt geleistet werden. Ziel ist eine umfassende Werkmonographie, von der innovative Impulse für die Geschichte und Theorie des Textes wie der Avantgarde und der Moderne ausgehen sollen, die ein Schlüsselwerk der Moderne jedoch insbesondere auch für die Praxis des Schreibens erschließen soll. Methodisch wird die Monographie das Vorgehen der Werkmonographie weiterentwickeln, die der Antragsteller dem von Priessnitz entscheidend inspirierten Dichter Ferdinand Schmatz widmete . Die hierin begonnene Auswertung des Priessnitz-Nachlasses (ÖLA) wird fortgeführt. Als Kooperationspartner haben sich zur Verfügung gestellt: Hr. PD Dr. Klaus Kastberger vom Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und die Editoren der Werkausgabe von Priessnitz, Hr. Dr. phil. Ferdinand Schmatz, Sen. Lect. der Universität für angewandte Kunst Wien, und Hr. Univ.-Ass. Mag. Dr. Thomas Eder, Universität Wien. Zum Abschluss des Projektes werden gemeinsam mit den Kooperationspartnern die Ergebnisse auf einer Tagung präsentiert und diskutiert. Das Projekt soll am Robert Musil-Institut Klagenfurt unter der Leitung von Hr. Univ.-Prof. Dr. Klaus Amann durchgeführt werden. Mitarbeiter über einen Post Doc Dienstvertrag ist Dr. Sebastian Kiefer.

Im Projekt wurde das dichterische Denken des Gedichtbandes vierundvierzig gedichte von Reinhard Priessnitz (1945-1985) rekonstruiert, dem 1978 erstmals erschienenen Kardinalwerk der deutschsprachigen Neoavantgarde-Literatur, das sich bislang einem analytischen Zugriff und damit auch einer historischen Einordnung widersetzte. Die Ergebnisse werden 2018 unter dem Titel Parodie und Totalität. Studien zu Reinhard Priessnitz` vierundvierzig gedichte in einem zweibändigen Werk im Ritter Verlag (Klagenfurt-Graz) publiziert. Reinhard Priessnitz muss sich schon in Jugendjahren sicher gewesen sein, dass eine emphatische, spezifisch p o e t i s c h e E r f a h r u n g von Text und Sinn heute nur möglich sei, wenn das einzelne Textkonzept vom vielfältigen Ganzen aller wesentlichen Bau- und Sprechweisen und Erkenntnismodelle her gewonnen und rezipiert würde und das Ganze ist selbstverständlich das, was Traditionen und Avantgarden umgreift. Priessnitz muss sodann früh erkannt haben, dass eben dieses Ganze zumindest für ihn selbst nicht mehr durch geschlossene Systeme, verallgemeinerbare Synthesen von Sprechweisen, noch weniger durch geschlossene Gesamtkunstwerke (wie etwa Ulysses von James Joyce) neu zur Erfahrung zu bringen sein werde. Erfahrbar sei dieses Ganze dichterischer Erfahrung nur noch in einer Abfolge höchst reduzierter Text-Individuen, in denen jeweils einzelne, bestimmte Sprechweisen und Dichtungsbegriffe reinszeniert werden und auf ganz andersartige, scheinbar unvermittelbar verschiedene Sprechweisen aus anderen Traditionen oder Epochen treffen: Konkrete Poesie auf den Erhabenen Stil; das Erzählgedicht auf Lautpoesie; serielle Konzeptionen auf Renaissanceformen aber auch linguistische Konstellationen und Übermalungstechniken der Bildenden Kunst etc. Die aus dem Projekt entstandenen beiden Bücher führen in ausgedehnten Wort-für-Wort-Lektüren vor, wie Priessnitz geläufige traditionelle und avancierte Begriffe von Text, Geist und poetischer Sprache oft parodistisch reinszenierte; auf radikal verschiedene Konzeptionen des Poetischen treffen ließ, um jeweils eigene, unwiederholbare Begriffe des Poetischen zu exemplifizieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%

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