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Katalog der illuminierten Handschriften der OÖ Landesbibliothek: ca. 1220-1400

Catalogue of Illuminated Manuscripts at the Upper Austrian State Library: c. 1220-1400

Katharina Hranitzky (ORCID: 0000-0001-7918-2086)
  • Grant-DOI 10.55776/P26172
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2014
  • Projektende 31.01.2018
  • Bewilligungssumme 158.220 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Kunstwissenschaften (30%)

Keywords

    Manuscripts, History, Book Illumination, Art History, Middle Ages (Gothic Period), Basic research

Abstract Endbericht

Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist die Erstellung eines wissenschaftlichen Katalogs der zwischen ca. 1220 und ca. 1400 entstandenen illuminierten Handschriften der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz. Der geplante Katalog soll in gedruckter Form erscheinen und in absehbarer Zeit auch online gestellt werden. Längerfristig ist es geplant, den gesamten Bestand der OÖLB an illuminierten Bänden katalogmäßig zu erfassen. In den Projekten P 18282 und P 21481 konnten bereits die illuminierten spätmittelalterlichen Handschriften (ca. 1400 bis ca. 1540) und die illuminierten Inkunabeln der Bibliothek beschrieben werden. Das vorliegende Forschungsvorhaben stellt nun einen weiteren Schritt in Richtung der geplanten Gesamterschließung dar. Der im vorliegenden Projekt zu beschreibende, knapp 80 Codices umfassende Bestand setzt sich zu einem großen Teil aus Bänden zusammen, die in oberösterreichischen Klosterskriptorien hergestellt wurden. Ihr Schmuck besteht in der früheren Zeit hauptsächlich aus mehrfarbigen, häufig von Tieren und Figuren belebten Rankeninitialen, im 14. Jahrhundert dann überwiegend aus Initialen mit Fleuronnée-Ornament. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wird unter anderem zu untersuchen sein, inwieweit sich in den einzelnen Klöstern individuelle Lokalstile herausgebildet haben und inwiefern sich diese voneinander unterscheiden. Des Weiteren sind zu den Linzer Handschriften aus dem behandelten Zeitraum eine Reihe von Codices mit besonders reichem, aus Deckfarben- Initialen, Miniaturen oder kolorierten Federzeichnungen bestehenden Schmuck zu zählen, die offenbar importiert wurden bzw. deren Ausschmückung man bei fremden Werkstätten in Auftrag gab. Diese aus dem Bestand herausragenden Einzelstücke noch exakter einzuordnen, als dies bisher möglich war, und ihre Herstellungsgeschichte möglichst genau zu rekonstruieren, ist ein weiteres Ziel des Projektes. Methodisch wird nach dem Schema vorgegangen, das im Zuge der Katalogisierung der illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Österreichischen Nationalbibliothek erarbeitet wurde. Daher stehen die akkurate Beschreibung und die sorgfältige kunsthistorische Analyse des Buchschmucks in den aufgenommenen Objekten im Vordergrund der wissenschaftlichen Untersuchung. Darüber hinaus werden die Katalogisate eine detaillierte codicologische Beschreibung der Handschriften sowie eine eingehende Untersuchung ihrer Einbände, ihres Textinhaltes und ihrer Provenienzgeschichte umfassen. Durch die synthetische Interpretation aller Merkmale der bearbeiteten Codices werden Erkenntnisse zu gewinnen sein, die es nicht nur erlauben werden, zu einer fundierten geographischen und zeitlichen Einordnung der einzelnen Objekte zu gelangen, sondern mit Hilfe deren es auch möglich sein wird, ein dichteres und präziseres Bild von der Buchproduktion und der Malerei im 13. und 14. Jahrhundert im "Land ob der Enns" und in angrenzenden Gebieten zu zeichnen. Die im Rahmen des vorgestellten Forschungsvorhabens geleistete, wichtige Grundlagenforschung besitzt aber nicht nur für Kunsthistoriker, sondern etwa auch für Historiker, Philologen, Theologen sowie allgemein für Handschriftenforscher große wissenschaftliche Relevanz, stellt ihnen der geplante Katalog doch eine sehr reiche Quelle an neuen Daten und Informationen zur Verfügung.

Im Rahmen des Projektes wurde ein wissenschaftlicher Katalog der illuminierten Handschriften der Oberösterreichischen Landesbibliothek (OÖLB) in Linz aus der Zeit zwischen dem Ende der ersten Hälfte des 13. und den ersten Jahren des 15. Jhs. erstellt. Der fertige Band soll der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum Druck vorgelegt werden. Außerdem werden bereits laufend Erstfassungen der einzelnen Katalogisate auf der Homepage der OÖLB veröffentlicht. Primäres Ziel der Forschungsarbeit im Projekt war die möglichst akkurate und lückenlose Rekonstruktion der Entstehungs- und Provenienzgeschichte der einzelnen Codices und Fragmente, wozu sämtliche äußeren Merkmale der Objekte sorgfältig beschrieben und untersucht wurden; darüber hinaus wurde die Bestimmung und Zuordnung der textlichen Inhalte auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Die wichtigste Grundlage für die zeitliche und geographische Einordung der Handschriften bildeten jedoch die Ergebnisse der stilkritischen Analyse des Buchschmucks in den bearbeiteten Objekten, die bei figürlichen Darstellungen durch deren ikonographische Untersuchung ergänzt wurde. Neben den detaillierten Beschreibungen der einzelnen Objekte werden im gedruckten Katalog auch eine Fülle an Erkenntnissen veröffentlicht sein, die aus der synthetischen Interpretation der erforschten Daten und Informationen gewonnen werden konnten; diese Ergebnisse werden in einleitenden Texten zusammengefasst sein. Allgemein ist festzuhalten, dass es sich bei der im Projekt erbrachten Arbeit um überaus wichtige Grundlagenforschung handelt, die einen maßgeblichen Beitrag zur Erforschung der Buchkunst und Buchproduktion in Öberösterreich und angrenzenden Gebieten im genannten Zeitraum leistet. Unter den wichtigsten Ergebnissen des Projekts rangiert zum Beispiel die Erkenntnis, dass sich die Linzer Bestände aus dem späten 13. und dem 14. Jh. keineswegs nur aus stilistisch mehr oder weniger homogenen Werkgruppen zusammensetzen, die bestimmten Klöstern zuzuweisen sind, sondern dass diese schon lange vor der Erfindung des Buchdrucks Bücher aus verschiedenen Regionen Europas importierten. So besaß etwa Garsten u. a. eine große Zahl an Pariser Handschriften. Andere Codices gelangten z. B. aus Böhmen, Bologna oder Nürnberg in die oberösterreichischen Klöster Baumgartenberg, Gleink oder Waldhausen, z. T. über den Umweg privater Bibliotheken. Manche Klöster ließen ihre Bücher wiederum in benachbarten Ordenshäusern (Kremsmünster, St. Florian oder Seitenstetten) ausstatten. Von ganz besonderer Bedeutung sind schließlich die bemerkenswerten neuen Erkenntnisse, die über den Transfer ikonographischer Programme und stilistischer Elemente gewonnen werden konnten. Neben diesen vor allem für Kunsthistoriker und Handschriftenforscher relevanten Forschungsergebnissen ist darüber hinaus auf die Vielzahl an geschichtlichen Daten hinzuweisen, die im Projekt zutage gefördert wurden und die eine reiche Informationsquelle vor allem für Historiker darstellen. Für den Literaturhistoriker sind wiederum die Erkenntnisse über die textlichen Inhalte der Handschriften von großem Nutzen, usw. Nicht zuletzt werden Katalog und online publizierte Texte für die bestandshaltende Institution ein überaus wichtiges und wertvolles Arbeitsmittel darstellen.

Forschungsstätte(n)
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