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Kommunikation von RadfahrerInnen mit KFZ-LenkerInnen und Verkehrsicherheitsfolgen

Communication of bicyclists with car drivers and resulting consequences for traffic safety

Ralf Risser (ORCID: 0000-0002-9254-2290)
  • Grant-DOI 10.55776/P26192
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2013
  • Projektende 31.05.2017
  • Bewilligungssumme 157.059 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (10%); Psychologie (90%)

Keywords

    Bicyclists, Behaviour In Traffic, Communication, Infrastructur, Traffic Safety, Traffic Conflicts

Abstract Endbericht

RadfahrerInnen haben ein höheres Risiko zu verunfallen, als andere VerkehrsteilnehmerInnen (ETSC 2012). Um ihre Verkehrssicherheit zu erhöhen, setzt der vorliegende Antrag bei der Kommunikation im Straßenverkehr an. Kommunikation im Verkehr ist notwendig um andere zu informieren, Verhalten zu koordinieren und um anderen Feedback zu geben. Primäres Anliegen der Studie ist es Kommunikationsprozesse zwischen RadlerInnen und KFZ- FahrerInnen zu analysieren und die Strategien, die hinter einem bestimmten Verhalten stehen, zu verstehen. Kommunikation bzw. kommunikatives Verhalten ist definiert als Austausch von Information, sie bezeichnet jegliches Verhalten in der Gegenwart anderer. Das beinhaltet verbale Kommunikation ebenso wie nonverbale Kommunikation, aber auch die physische Erscheinung sendet Signale auf die von anderen reagiert wird (z.B. Tragen eines Helms). Hauptziel der Studie ist es zu verstehen, welche Kommunikationsprozesse zwischen diesen beiden VerkehrsteilnehmerInnengruppen ablaufen und welche Auswirkungen diese auf die Sicherheit der Radfahrenden haben. Die zentrale Hypothese lautet, dass ein Zusammenhang zwischen der Infrastruktur und der Kommunikation der VerkehrsteilnehmerInnen besteht, in dem sie die Möglichkeit und auch die Bereitschaft mit anderen zu kommunizieren beeinflusst, etwa in dem durch die Kreuzungsgestaltung die Sichtbarkeit von Radfahrenden erhöht wird. Die Art der Kommunikation, so die weitere Annahme, wird von diversen Variablen beeinflusst, etwa Alter, Geschlecht, Fahrerfahrung oder der Sicht der eigenen Rolle im Verkehr. Zur Erhebung der Sicht der eigenen Rolle, der Meinungen und Einstellungen kommen zwei Fokusgruppeninterviews mit jeweils ca. 8 Personen zum Einsatz, wobei in jeder Gruppe etwa gleich viele weibliche, wie männliche TeilnehmerInnen vertreten sein werden. Die Fokusgruppeninterviews werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet (Mayring 2010). Die Untersuchung (nonverbaler) Kommunikationsprozesse im Straßenverkehr wird mittels einer systematischen Videobeobachtung an insgesamt vier Wiener Kreuzungen durchgeführt. Es werden insgesamt 100 Test-RadfahrerInnen rekrutiert. Weitere 100 RadfahrerInnen dienen als Kontrollgruppe. Die Videoaufnahmen werden unter Anwendung qualitätssichernder Maßnahmen mit der Videoanalyse-Software INTERACT ausgewertet. Es werden zwei Analysemethoden angewandt: 1) Verkehrskonflikttechnik 2) Kodieren von Verhaltenssequenzen. Die Beobachtungsdaten werden durch ein Leitfadeninterview und einen standardisierten Fragebogen ergänzt. Außerdem werden mit 8-10 TeilnehmerInnen Tiefeninterviews durchgeführt, um Erkenntnisse über die angewandten Strategien zu gewinnen. Die Ergebnisse können für Empfehlungen zur Adaptierung der Infrastruktur(planung) herangezogen werden, aber auch für Trainings für RadfahrerInnen und die Fahrschulausbildung angewandt werden. Das Forschungsprojekt wird als Dissertation von Mag. Elisabeth Füssl (drei wissenschaftliche Artikel in Fachzeitschriften) unter der Betreuung von Univ. Prof. Dr. Ralf Risser durchgeführt. Die Ergebnisse werden außerdem bei Fachtagungen präsentiert, auf der Homepage www.factum.at veröffentlicht und an diversen Universitäten vorgestellt.

Kommunizieren im Straßenverkehr ist eine Voraussetzung für die Verkehrssicherheit. Das vom FWF geförderte Forschungsprojekt (P 26192-G22) hatte zum Ziel zu untersuchen, wie gute Kommunikation zwischen RadfahrerInnen und AutofahrerInnen unterstützt werden kann. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass viel mehr Kommunikation zwischen RadfahrerInnen und anderen VerkehrsteilnehmerInnen stattfindet, als man meint. Sie läuft vielfach automatisiert ab. Neben den üblichen Handzeichen, zeigen vor allem auch die Körpersprache und das Verändern der Fahrgeschwindigkeit von RadfahrerInnen an, welche Handlungen zu erwarten sind (z. B. ausweichen, verlangsamen, losfahren, kreuzen). Es ist entscheidend, dass AutofahrerInnen die Radfahrer rechtzeitig sehen können, um unerwartetes Zusammentreffen und folglich Konflikte zu vermeiden, vor allem bei Kreuzungen. Für die RadfahrerInnen gilt, dass sie sich mehrfach absichern bevor sie kreuzen heran zu rollen an die Kreuzung und je nach Größe der Kreuzung mehrfach nach links und rechts zu schauen, ist typisch. Ihr Vertrauen darauf, dass die Autofahrer die gesetzlichen Vorrangregeln einhalten, ist nur teilweise gegeben. Die beobachteten Konflikte bei den Kreuzungen untermauern dies: Knapp vor oder direkt hinter querenden RadfahrerInnen und FußgängerInnen über Zebrastreifen/Radfahrerüberfahrt zu fahren, ist eine beobachtete gängige Praxis der AutofahrerInnen um voranzukommen, was jedoch die ungeschützten VerkehrsteilnehmerInnen gefährdet. Regelverstöße der RadfahrerInnen, wie das Überfahren von roten Ampeln, Fahren am Gehsteig oder Missachten der Radwegbenutzungspflicht zeigen, dass sie Strategien entwickelt haben, um sich einerseits sicherer zu fühlen, wenn die Infrastruktur oder die Verkehrssituation als unsicher erlebt werden und andererseits um, ebenso wie die AutofahrerInnen, voranzukommen. Diese Regelverstöße sind mit zwei Problemen verbunden: den Tücken der Infrastruktur (z.B. Ende des Radweges vor Kreuzungen, mehrere Ampelphasen für eine Querung) und dem ungleichen Kräfteverhältnis zwischen den geschützten und den ungeschützten VerkehrsteilnehmerInnen. Knapp überholt, übersehen oder geschnitten zu werden, sind häufig genannte Gefährdungen, die RadfahrerInnen im Straßenverkehr erleben. Dass nicht jedes Fehlverhalten, wie etwa knappes Überholen, eine absichtliche Rücksichtslosigkeit der AutofahrerInnen darstellt, ist den meisten interviewten RadfahrerInnen aber bewusst. Der Großteil von ihnen nutzt sowohl das Auto als auch das Rad. Diese Erfahrungen helfen dabei, sich in die Position des jeweils anderen hinein zu versetzen. Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs, müssen jedenfalls dazu beitragen, gute Kommunikation zu fördern, was unter anderem bedeutet, dass das ungleiche Kräfteverhältnis zwischen RadfahrerInnen und AutofahrerInnen einerseits durch infrastrukturelle und rechtliche Maßnahmen und andererseits durch Bewusstseinsbildung ausgeglichen wird.

Forschungsstätte(n)
  • FACTUM OHG - 100%

Research Output

  • 13 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2017
    Titel Understanding cyclist identity and related interaction strategies. A novel approach to traffic research
    DOI 10.1016/j.trf.2016.08.003
    Typ Journal Article
    Autor Füssl E
    Journal Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour
    Seiten 329-341
    Link Publikation

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