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Soziale Interaktion as Alternative zu Kokain

Social interaction as an alternative to cocaine

Gerald Zernig (ORCID: 0000-0002-1247-1024)
  • Grant-DOI 10.55776/P26248
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 04.06.2014
  • Projektende 03.06.2018
  • Bewilligungssumme 124.788 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (30%); Gesundheitswissenschaften (35%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (35%)

Keywords

    Substance Use Disorder, Spine Plasticity, Social Interaction, Nucleus Accumbens, cocaine, Medium Spiny Neuron

Abstract Endbericht

Abhängige in Rehabilitation haben schwere Defizite in Bezug auf ihre soziale Interaktion und bevorzugen regelmäßig ihr Suchtmittel gegenüber der Interaktion mit anderen Menschen inklusive ihrer Therapeuten. Der Behandlungerfolg hängt deshalb wesentlich von der Umorientierung des Abhängigen vom Suchtmittel auf soziale Interaktion ab. Mit Hilfe eines von uns entwickelten experimentellen Modells beabsichtigen wir in C57BL/6N Mäusen zu untersuchen, ob Präferenz bzw. Vermeidung von kontextualen Stimuli die mit dyadischer sozialer Interaktion vergesellschaftet waren ein Prädiktor ist für (a) das Ausmass einer nachfolgenden konditionierten Platzpräferenz (CPP) für Kokain, (b) den Erfolg einer Gegenkonditionierung mit sozialer Interaktion und (c) dem Risiko eines "Rückfalls" d.h. das Ausmass des Wiedererwerbs von Kokain CPP nach einer erneuten Kokainexposition. Wir beabsichtigen auch zu untersuchen welche Hirnnervenzelltypen im medialen Nucleus accumbens, dh D1-und/oder D2-Dopaminrezeptor-exprimierende GABAerge Projektionsneuronen und/oder NPY-, Parvalbumin- oder Calretinin-positive GABAerge Interneurone und/oder cholinerge Interneurone bei diesen Verhaltensänderungen beteiligt sind. Schliesslich möchten wir untersuchen in welchen dieser Neuronentypen die Verhaltenseffekte von Änderungen in Markern von sozialer Präferenz/Vermeidung und Kokain wie der Dichte von stummelförmigen, dünnen und pilzförmigen Dornfortsätzen und der Expression von zwei strukturverändernden Proteinen, RAS-related C3 botulinum substrate 1 (RAC1) und IkB Kinase (IKK), begleitet sind. Wir beabsichtigen folgende Hypothesen quantitativ zu testen: (1) Die verschiedenen Nervenzelltypen und/oder Marker werden differenziell durch Präferenz/Vermeidung sozialer Interaktion beeinflusst: Mäuse die soziale Interaktions-assoziierte Stimuli bevorzugensollten einedifferenzielle Neuronentypaktivierung und/oder spinale Plastizität und/oder RAC1- und IKK-Aktivierung gegenüber den Tieren zeigen, die soziale Interaktion vermeiden. (2) Soziale Vermeidung und Kokain-Präferenz sollten diese Nervenzelltypen/Marker gleichsinnig verändern. (3) Es wird erwartet, dass die Gegenkonditionierung mit sozialer Interaktion die Kokain-CPP-induzierten Veränderungen der Nervenzellaktivierungsmuster, der Dornfortsatzmorphologie und der Proteinmarker umdreht und dass soziale Vermeidung diese Veränderungen verstärkt. (4) Gegenkonditionierung mit sozialer Interaktion sollte die durch einen nachfolgenden Kokainstimulus ausgelösten strukturellen/molekularen Veränderungen abschwächen. (5) Welcher der obengenannten Marker wird sich als der sensitivste und selektivste erweisen? Die vorgeschlagenen Experimente sind nicht nur für die Diagnose und Behandlung von Drogenabhängigkeit relevant, sonderen auch für die von anderen psychiatrischen Erkrankungen mit gestörter sozialer Interaktion wie zB Depression oder Störungen des autistischen Formenkreises.

Abhängige in Rehabilitation haben schwere Defizite in Bezug auf ihre soziale Interaktion und bevorzugen regelmäßig ihr Suchtmittel gegenüber der Interaktion mit anderen Menschen inklusive ihrer Therapeuten. Der Behandlungserfolg hängt deshalb wesentlich von der Umorientierung des Abhängigen vom Suchtmittel auf soziale Interaktion ab. Mit Hilfe eines von uns entwickelten experimentellen Modells haben wir in Mäusen untersucht, welche neuralen Netzwerke bei dieser Umorientierung betroffen sind und wie diese für die/den Abhängigen und ihr/sein soziales Umfeld vorteilhafte Umorientierung unterstützt werden könnte. Die vom FWF geförderten Experimente sind nicht nur für die Diagnose und Behandlung von Drogenabhängigkeit relevant, sondern auch für die Diagnose und Behandlung von anderen psychiatrischen Erkrankungen mit gestörter sozialer Interaktion wie zB Depression oder Störungen des autistischen Formenkreises. Im Rahmen dieses FWF Forschungsprojekts wurde immer klarer, dass es Individuen gibt, für die eine besondere Form der sozialen Interaktion, nämlich Machtausübung und Dominanz, Suchtrisiko hat. Diese Individuen sind nach Machtausübung süchtig und zeigen ein charakteristisches Verhalten, das wir als Machtmissbrauchsstörung beschrieben haben. Unsere jetzigen translationalen Forschungsanstrengungen gehen dahin, dieses bei Menschen oft beobachtbare Verhalten im Tiermodell, bevorzugt in Mäusen, abbilden zu können.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Regine Heilbronn, Charité - Universitätsmedizin Berlin - Deutschland
  • Scott J. Russo, Mount Sinai School of Medicine - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 176 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2017
    Titel Making the Case for ‘Power Abuse Disorder' as a Nosologic Entity
    DOI 10.1159/000475600
    Typ Journal Article
    Autor Zernig G
    Journal Pharmacology
    Seiten 50-63
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Preventive Strength of Dyadic Social Interaction against Reacquisition/Reexpression of Cocaine Conditioned Place Preference
    DOI 10.3389/fnbeh.2017.00225
    Typ Journal Article
    Autor Bregolin T
    Journal Frontiers in Behavioral Neuroscience
    Seiten 225
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Differences in social interaction- vs. cocaine reward in mouse vs. rat
    DOI 10.3389/fnbeh.2014.00363
    Typ Journal Article
    Autor Kummer K
    Journal Frontiers in Behavioral Neuroscience
    Seiten 363
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Reacquisition of cocaine conditioned place preference and its inhibition by previous social interaction preferentially affect D1-medium spiny neurons in the accumbens corridor
    DOI 10.3389/fnbeh.2014.00317
    Typ Journal Article
    Autor Prast J
    Journal Frontiers in Behavioral Neuroscience
    Seiten 317
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Increased conditioned place preference for cocaine in high anxiety related behavior (HAB) mice is associated with an increased activation in the accumbens corridor
    DOI 10.3389/fnbeh.2014.00441
    Typ Journal Article
    Autor Prast J
    Journal Frontiers in Behavioral Neuroscience
    Seiten 441
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Dyadic social interaction inhibits cocaine-conditioned place preference and the associated activation of the accumbens corridor
    DOI 10.1097/fbp.0000000000000167
    Typ Journal Article
    Autor Zernig G
    Journal Behavioural Pharmacology
    Seiten 580-594
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Reacquisition of cocaine conditioned place preference and its inhibition by previous social interaction: Neurochemical and electrophysiological correlates in the nucleus accumbens corridor
    DOI 10.1186/2193-1801-4-s1-l2
    Typ Journal Article
    Autor Saria A
    Journal SpringerPlus
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Dyadic social interaction of C57BL/6 mice versus interaction with a toy mouse
    DOI 10.1097/fbp.0000000000000223
    Typ Journal Article
    Autor Pinheiro B
    Journal Behavioural Pharmacology
    Seiten 279-288
    Link Publikation

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