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Die österreich-ungarische Albanologie (1867-1918) - ein Fall von Kulturimperialismus?

Austrian-Hungarian Albanology 1867-1918 - a case of cultural imperialism?

Karl Kaser (ORCID: 0000-0002-9991-0295)
  • Grant-DOI 10.55776/P26437
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2014
  • Projektende 30.04.2017
  • Bewilligungssumme 223.125 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Philosophie, Ethik, Religion (50%)

Keywords

    Austro-Hungary, Albania, Albanian studies, Imperialsim, History of Sciences

Abstract Endbericht

Kurt Gostentschniggs Dissertation Die österreichisch-ungarische Albanologie 1867-1918. Zwischen Wissenschaft und Politik (1996) ist die erste umfassende Darstellung der österreichisch-ungarischen Albanologie im Kontext der Beziehungen der Doppelmonarchie zum späteren Albanien. Seine Dissertation endet hinsichtlich des konkreten Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Politik mit einer Reihe von offenen Fragen, welche anhand des beantragten Forschungsprojekts beantwortet werden sollen. Während es für das Verhältnis zur Monarchie im Fall Bosnien-Herzegowinas eine (Post)Kolonialismusdebatte gibt, wird in Hinblick auf Albanien die Imperialismusfrage diskutiert. Bezüglich der österreichisch-ungarisch albanischen Beziehungen sprechen drei Elemente für Kulturimperialismus: das österreichisch-ungarische Kultusprotektorat über die Katholiken Nordalbaniens; das österreichische Albanien-Komitee sowie die österreichisch-ungarische Militärverwaltung in Albanien (1916-1918). Das primäre Ziel des angestrebten Forschungsprojekts besteht darin, eine klare Antwort auf die Frage zu geben, ob sich österreichisch-ungarische Albanologen von Politik und Militär instrumentalisieren ließen oder es sich um einen wechselseitigen Einfluss zwischen dem akademischen, politischen und militärischen Feld mit einer Vielzahl an Akteuren handelte. Daneben sind einige Detailfragen zu beantworten wie etwa die Entwicklung des Feldes der österreichisch-ungarischen Albanologie, ihr Verhältnis zum Feld der Macht oder die Problematik der Zugehörigkeit einiger namhafter Albanologen zu mehreren Feldern. Zur Beantwortung der erwähnten Forschungsfragen werden Johan Galtungs kulturimperialistischer Ansatz und Pierre Bourdieus Theorie der Praxis, insbesondere seine auf die Individuen und Institutionen als soziale Akteure bezogene Feldtheorie, kombiniert. Während Galtungs Konzept ein funktionierendes Instrument für die Analyse der asymmetrischen Beziehungen zwischen Österreich- Ungarn und dem entstehenden Albanien darstellt, bietet sich Bourdieus Feldtheorie für die Analyse der Beziehungen zwischen dem außenpolitischen und militärischen Feld auf der einen und dem akademischen Feld auf der anderen Seite an. Die Recherche über die sozialen Akteure erfolgt im Haus-, Hof- und Staatsarchiv und Kriegsarchiv in Wien sowie in den Staatsarchiven in Sarajewo und Tirana. Die Auswertung des relevanten Materials wird sich ebenso wie die Analyse der Geschichte und internen Struktur des Feldes der Albanologie, des politischen und militärischen Feldes, der Bestimmung der Schnittflächen zwischen diesen Feldern und die Untersuchung der exponierten Lage des Feldes der Albanologie gegenüber dem Feld der Macht an der erwähnten Feldtheorie von Bourdieu orientieren.

Die zentrale Fragestellung des Forschungsprojekts lautete: War die Förderung des Aufbaus der österreichisch-ungarischen Albanologie in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts an imperialistische Interessen geknüpft? Die Antwort ist ja, weilan den österreichisch-ungarisch-albanischen Beziehungen individuelle und kollektive/institutionelle Akteure aus den Feldern Albanologie, Politik, Militär und albanische Austrophile beteiligt waren, welche Kapitalien im Konkurrenzkampf um die einflussreichsten Positionen im jeweiligen Feld einsetzten;das Interesse der österreichisch-ungarischen Albanologie darin bestand, unbekannte Aspekte der albanischen Geschichte, Kultur und Sprache zu erhellen, wobei sie wie selbstverständlich daran glaubte, die Doppelmonarchie habe dabei eine Vorreiterrolle zu spielen, was wiederum die Auswahl ihrer Forschungsthemen beeinflusste;das Interesse der österreichisch-ungarischen Politik und Diplomatie darin bestand, Albanien als politischen Verbündeten gegen den Panslawismus und Italien zu gewinnen; das Interesse des österreichisch-ungarischen Militärs darin bestand, Albanien aufzurüsten und für den Kriegsfall am Balkan in die eigene Taktik und Strategie zu integrieren;das Interesse der albanischen Austrophilen darin bestand, im Einklang mit ihren nationalistischen Zielen als Vermittler der österreichisch-ungarischen Interessen in Albanien zu fungieren;die miteinander verflochtenen individuellen und kollektiven Hauptakteure dieser Felder das Feld der Macht bildeten, welches der Motor für Kulturimperialismus mittels struktureller und kultureller Gewalt war;der Instrumentalisierung der Wissenschaft für politische, kommerzielle und militärische Zwecke zwar nur ein in Ansätzen entwickeltes politisches Programm des Ministeriums des Äußeren zugrunde lag, aber die Albanologie dennoch in großzügiger Weise durch Subventionen und Genehmigung von Forschungsprojekten und reisen gefördert wurde, damit sich dieselbe im Ernstfall bereitwillig in den Dienst von Politik und Militär stellte;die österreichisch-ungarische Albanologie drei Wissenschaftler-Typen aufzuweisen hatte, nämlich neben dem rein wissenschaftlichen Typ auch den politischwissenschaftlichen Mischtyp mit Nähe zum oder Teilhabe am Politischen Feld und den militärischwissenschaftlichen Mischtyp mit Nähe zum oder Teilhabe am Militärischen Feld, womit die Verflechtung von Wissenschaft, Politik und Militär an Personen festgemacht werden kann.Dr. Kurt Gostentschniggs Monographie Wissenschaft im Spannungsfeld von Politik und Militär. Die österreichisch-ungarische Albanologie 1867-1918 wird voraussichtlich noch 2017 im Springer-VS Verlag erscheinen (828 S., Print-on-Demand und E-Book).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Albert Rakipi, Sonstige - Albanien
  • Romeo Gurakuqi, University of Tirana - Albanien
  • Konrad Clewing, Sonstige Forschungs- oder Entwicklungseinrichtungen - Deutschland

Research Output

  • 6 Zitationen
  • 13 Publikationen
Publikationen
  • 2017
    Titel Kral gegen Pekmezi - der Konflikt innerhalb der Albanischen Literarischen Kommission in Shkodra 1916-1918.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Die Sonne
  • 2017
    Titel Heinrich Clanner Ritter von Engelshofen. Im Dienste von Generalstabschef Franz Conrad von Hötzendorf unterwegs in Albanien.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Shejzat
  • 2017
    Titel Metastability-Aware Memory-Efficient Time-to-Digital Converters
    DOI 10.1109/async.2017.12
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Függer M
    Seiten 49-56
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Die Diskussion der Frage der albanischen Ethnogenese. Ein historischer Abriss.
    Typ Book Chapter
    Autor Eckehard Pistrick (Ed.): Deutsch-Albanische Wissenschaftsbeziehungen Hinter Dem Eisernen Vorhang. : Harrassowitz 2016. (= Albanische Forschungen 39)
  • 2016
    Titel Krali kundr Pekmezit - Lufta n Komisin Letrare Shqipe n Shkodr 1916-1918.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Shejzat
  • 2016
    Titel Die albanischen Parteigänger Österreich-Ungarns. Ein Versuch der Rekonstruktion des Brückenkopf-Feldes an der Peripherie des habsburgischen Zentrums.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Shejzat
  • 2016
    Titel August Ritter von Kral. Aktori kryesor i Austro-Hungaris n trojet shqiptare.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Studime Historike
  • 2015
    Titel Die albanischen Parteigänger Österreich-Ungarns. Ein Versuch der Rekonstruktion des Brückenkopf-Feldes an der Peripherie des habsburgischen Zentrums.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Die Sonne
  • 2015
    Titel Shkolla e par shqipe n Kosov dhe politika arsimore e Austro-Hungaris ndaj territoreve shqiptare.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Hylli i Dritës
  • 2017
    Titel The different researcher types. Austro-Hungarian albanology between politics and military.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Gostentschnigg K
    Konferenz Ramadani, Fehari; Kosumi, Bajram (ed.): International scientific conference "Relations between Albanians and Austria-Hungary (Austria) by mid XIX. century to our days". Skopje, Prishtina: Logos-A
  • 2017
    Titel Krali kundr Pekmezit - Lufta n Komisin Letrare Shqipe n Shkodr 1916-1918.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Dielli Demokristian
  • 2014
    Titel Die abenteuerlichen Reisen von Franz Nopcsa in Albanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Die Sonne
  • 2014
    Titel Albanologjia austro-hungareze 1867-1918 - nj rast i imperializmit kulturor? Nj projekt krkimor.
    Typ Journal Article
    Autor Gostentschnigg K
    Journal Hylli i Dritës

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