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Die Habsburg-Lothringische Familien-Fideikommissbibliothek

The Familien-Fideikommissbibliothek of Habsburg-Lorraine

Hans Petschar (ORCID: 0000-0001-8767-4662)
  • Grant-DOI 10.55776/P26943
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2014
  • Projektende 31.12.2018
  • Bewilligungssumme 517.486 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (40%); Kunstwissenschaften (20%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (20%)

Keywords

    Library History, Supranational Identity, Visual History, Austrian history 1835-1921, Memory Institution, Cultural History

Abstract Endbericht

1921 wurde die Habsburg-Lothringische Familien-Fideikommissbibliothek in die neu gegründete Nationalbibliothek der Republik Österreich, die Nachfolgeinstitution der kaiserlichen Hofbibliothek, integriert. Die Fideikommissbibliothek ist ein außergewöhnliches Beispiel einer dynastischen Sammlung, die bis heute weitgehend erhalten geblieben ist und eine große Bandbreite an unterschiedlichen Sammlungsobjekten beinhaltet neben Manuskripten, Büchern, Handzeichnungen, Druckgrafiken und Gemälden enthält sie auch Fotografien, Landkarten, Widmungen und Geschenke an den Kaiser, sowie reiches Aktenmaterial und Dokumente über die kaiserliche Familie. Die Bibliothek war in ihrer Entwicklung einem mehrstufigen Funktionswandel unterworfen: Ausgehend von einer einzigartigen privaten Sammlung wurde sie zum legalen Erbe der Habsburgerdynastie (Fideikommiss). Daraufhin entwickelte sie sich zum Erinnerungsraum der Monarchie und des Herrscherhauses, in dem die wichtigsten politischen, sozialen und kulturellen Ereignisse der Zeit von 1835 bis 1918 gewissermaßen aufgezeichnet und abgebildet wurden. In der republikanischen Ära Österreichs erfolgte schließlich die Umwandlung zu einem Erbe der Monarchie in Form eines nationalen Kulturgutes. Im vorliegenden Projekt soll dieser Funktionswandel im Detail untersucht und dabei Forschung in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen geleistet werden: Die Bibliotheksgeschichte und -wissenschaft, die Geschichte Österreichs und des Hauses Habsburg, aber auch die Kunstgeschichte fallen ebenso darunter, wie die politische und kulturelle Geschichte Europas. Aufgrund der Anwendung von Methoden der Bildwissenschaft (visual history) und der Inhaltsanalyse soll die Kluft zwischen dem auf Bestandsentwicklung und -analyse basierenden klassischen Ansatz der Bibliotheksgeschichte und einem mehr sozial- und kulturgeschichtlich orientierten Zugang, der Bedeutung und Gebrauch in den Vordergrund stellt, überbrückt werden. Grundlegend für die Forschungsziele des Projektes ist das Konzept des Wandels, das der Geschichte der Fürsten- und Nationalbibliotheken neue Impulse zu verleihen vermag, indem es deren Beziehung zu nationalen Identitäten und kollektiven Erinnerungsräumen präzisiert. Die Entstehung der Nationalbibliotheken wurde bislang stets im Lichte der aufkommenden Nationalstaaten im 19. Jahrhundert betrachtet. Offensichtlich steht dieses Konzept sowohl im Widerspruch zur Multinationalität des Habsburgerreiches und dessen Hofbibliothek als auch zum Programm der dynastischen Identität, das die Habsburger dem Verständnis ihres Hauses ebenso zugrunde legten, wie ihrer Familienbibliothek. Durch das Studium des Funktionswandels von Fürstenbibliotheken, die in Nationalbibliotheken umgewandelt oder inkorporiert wurden, eröffnet sich somit ein neuartiges Forschungsfeld. Im Rahmen des Projektes soll ein breites Netzwerk an Kooperationen mit internationalen Experten und wissenschaftlichen Institutionen aufgebaut werden, die bereits ihre Zusammenarbeit bei den geplanten Workshops und bei der Verbreitung der Ergebnisse zugesagt haben.

Im Zeitraum 1835 bis 1918 wuchsen die Privatbibliotheken der drei aufeinanderfolgenden Kaiser Franz I., Ferdinand I. und Franz Joseph I. zur Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen zusammen. Die Untersuchung dieser Entwicklung im Rahmen des vorliegenden Projektes hat zur grundlegenden Erkenntnis geführt, dass damit nicht nur Veränderungen im Hinblick auf die Bestände, den legalen Status und die Organisation der Sammlung einhergingen, sondern auch ein tiefgreifender Wandel von einer fürstlichen Büchersammlung zu einem Erinnerungsort für die Dynastie bedingt war. Aus der detaillierten Analyse der Quellen zu schließen, war dieser Wandel auch eine Folge der Veränderungen, die sich damals in der Gesellschaft der Habsburgermonarchie vollzogen. Er lässt sich in drei Phasen gliedern. 1) Stagnation und Übergang. Die testamentarische Verfügung Franz I., seine Privatbibliothek zu einem Fideikommiss zu erklären, führte nach 1835 zu einer Phase intensiver bibliothekarischer Maßnahmen, die sich auch auf die Büchersammlungen seiner Nachfolger Ferdinand I. und Franz Joseph I. erstreckten. Dem in dieser Zeit tätigen Bibliothekar Leopold Joseph von Khloyber fehlte allerdings nicht nur die Vernetzung innerhalb des kaiserlichen Hofstaats, er entwickelte auch keine Visionen und Strategien, diese Sammlungen über ihre Funktion als kaiserlich-private Wissensrepositorien hinaus, den gesellschaftlichen Strömungen der Zeit entsprechend auszurichten. 2) In der zweiten Periode, die mit dem Auftreten eines neuen Bibliotheksdirektors (1869) und der Inbesitznahme des Fideikommisses durch Kaiser Franz Joseph (1878) eingeleitet wird, vollzieht sich der eigentliche Wandel. Durch den zunehmenden öffentlichen Druck werden die Bestände der Fideikommissbibliothek sukzessive für den Gebrauch durch die Allgemeinheit erschlossen: für Studienzwecke und Forschungen, als Leihgaben für Ausstellungen oder als Bildvorlagen für fotografische Reproduktionen und Skulpturen der Ringstraße. Die private Nutzung durch Mitglieder der kaiserlichen Familie schwindet hingegen zusehends. In einer Art Überkompensation dieser Verschiebung, die zugleich ein Entfremdungsprozess ist, entsteht um die Jahrhundertwende die Idee, aus der Fideikommissbibliothek eine reine Habsburgersammlung bzw. ein Habsburgermuseum zu machen eine Art Erinnerungsraum für die Dynastie. Grundlage dafür war der Umstand, dass die Fideikommissbibliothek in den Jahrzehnten davor durch mannigfache Zuwächse zu einem Hort von Erinnerungsstücken und Werken von und aus dem Besitz von Mitgliedern der kaiserlichen Familie geworden war. Das Habsburgermuseum wurde jedoch nie realisiert; dass das Projekt weder von der kaiserlichen Familie selbst noch vom Hof betrieben wurde, sondern der Initiative eines Bibliotheksbeamten entsprang, war bezeichnend für die damalige Situation. 3) Mit dem Ende der Habsburgermonarchie geht das Ende der Sammlung und ihrer Einbettung in die Generaldirektion der allerhöchsten Privat- und Familienfonde respektive ihrer Verankerung am kaiserlichen Hof einher. Durch die Verstaatlichung erfolgt ein Strukturwandel hin zu einer Sammlung rein öffentlichen Charakters, die in der republikanischen Ära Österreichs als Erinnerungsraum der Habsburgermonarchie und ihrer Herrscherdynastie fungiert. Die Bedeutung dieses Erinnerungsraums wird dadurch erhöht, dass die Sammlung bis zum heutigen Tag in den historischen Räumlichkeiten der Hofburg in den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek verblieben ist.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Nationalbibliothek - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Istvan Monok, University of Szeged - Ungarn

Research Output

  • 56 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Simulating collisions of thick nuclei in the color glass condensate framework
    DOI 10.1103/physrevd.94.014020
    Typ Journal Article
    Autor Gelfand D
    Journal Physical Review D
    Seiten 014020
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Early quark production and approach to chemical equilibrium
    DOI 10.1103/physrevd.93.085001
    Typ Journal Article
    Autor Gelfand D
    Journal Physical Review D
    Seiten 085001
    Link Publikation

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