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Bedeutungen literarischer Texte aushandeln. Kommunikation in Lesegemeinschaften

Negotiating Literary Meaning. Communication in Reading Communities

Doris Moser (ORCID: 0000-0003-4904-5413)
  • Grant-DOI 10.55776/P27118
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2014
  • Projektende 30.11.2018
  • Bewilligungssumme 191.222 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%)

Keywords

    Face-To-Face And Online Reading Groups, Negotiating Readings And Evaluating Fiction, Common Readers And Literary Discourse, Ways Of Communicating And Media Usage, Sociology Of Literature, Qualitative Study

Abstract Endbericht

TeilnehmerInnen von Lesegruppen, die sich physisch (face-to-face) treffen, und Mitglieder von Leseforen, die virtuell (online) kommunizieren, wählen ein Buch aus, lesen es und diskutieren darüber. Ziel des gegenständlichen Projekts ist eine grundlegende Analyse dieser lebendigen literaturbezogenen Kommunikationsformen anhand der Verständigungs-, Interpretations- und Bewertungsprozesse, die dabei wirksam werden. Auf der Mikroebene beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen, denen sich individuelle LeserInnen stellen, den Belohnungen, die sie erwarten, und den Inhalten und Strategien der Kommunikation, die sie in Gruppendiskussionen anwenden; auf der Makroebene untersuchen wir den Einfluss der literarischen Tradition auf Lesegruppen und Leseforen, repräsentiert durch den Kanon (z.B. Leselisten, Interpretationen) und den aktuellen literarischen Diskurs in den Medien (Rezensionen, Buchtipps, Interviews). Die Aufnahme, Aufbereitung und Analyse der dafür benötigten qualitativen Daten erfolgt in zwei Stufen: aufbauend auf den Arbeiten und Ergebnissen zu den Face-to-Face-Lesegruppen entwickeln wir unseren Zugang zu den Online-Leseforen. Die Lesegruppen werden nach folgenden Kriterien ausgewählt: lokale Zugehörigkeit (Österreich), Verkehrssprache (Deutsch), Schwerpunkt der Lektüre (literarische Texte), Grad der Involvierung im Buchmarkt (keine ExpertInnen einschlägiger Professionen), Geschlecht (gemischte Gruppen) und Alter (Erwachsene, weites Spektrum an Altersstufen). Bei der Wahl der Online-Foren achten wir auf die Art der Lektüre (sie lesen das gleiche Buch wie eine der Lesegruppen oder eines aus dem gleichen Genre) und auf die Verkehrssprache (sie sollte wie innerhalb der Face-To-Face-Lesegruppen Deutsch sein). Die Daten werden anhand der teilnehmenden Beobachtung von 36 Buchdiskussionen (face-to-face und online) und der standardisierten Befragung der Mitglieder der Lesegruppen und Leseforen erhoben. Ziel ist ein Vergleich dieser zwei populären Formen der Kommunikation über Bücher, wobei wir uns auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede konzentrieren a) zwischen den TeilnehmerInnen der Gruppen bzw. Foren hinsichtlich Motivation, Erwartungen, und b) zwischen den jeweiligen Diskussionsformen hinsichtlich Struktur, Inhalt und Kontexte (sozial, literarisch). Obwohl Lesegruppen und -foren auch in Österreich und Deutschland weit verbreitet sind und zunehmend populärer werden, gibt es bislang keine wissenschaftliche Untersuchung darüber. Das Projekt soll diese Lücke schließen und Desiderata der rezipientInnenorientierten Literaturwissenschaft, der Buchwissenschaft und der LeserInnenforschung erfüllen. Im Fokus des Projekts stehen sowohl erwachsene LeserInnen und ihre literarischen Lektüren an der Schnittstelle von ästhetischen und sozialen Einflüssen und Ansprüchen als auch gegenwärtig populäre Formen des gemeinschaftlichen Lesens als bedeutende Phänomene literarischer Anschlusskommunikation. Ziel des Projekts ist eine klassifizierte Gesamtschau der Inhalte und Formen, mit denen Lesegruppen ihre Wertungen und Bewertungen von Literatur generieren und kommunizieren. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Projekts Antwort geben können auf eine Frage, die in der Literaturszene, innerhalb der Literaturkritik, unter ErziehungsexpertInnen und am Buchmarkt immer wieder gestellt wird: Was ist nötig, um ein lebendiges und inspirierendes literarisches Umfeld aufzubauen und attraktiv zu gestalten, und was wird gebraucht, um LeserInnen nachhaltig für literarische Lektüre zu begeistern?

Über Bücher zu reden steigert Erkenntnis und Vergnügen des Lesens Lesekreise werden immer beliebter. Wer sich mit Gleichgesinnten zu einem Lesekreis zusammenfindet, hat im Idealfall doppeltes Vergnügen: an der Lektüre des Buches und am darauffolgenden gemeinschaftlichen Austausch über das Gelesene. Mitglieder eines Lesekreises profitieren von der Debatte selbst dann, wenn der Lesestoff nicht nach dem eigenen Geschmack war, zeigt eine neue Untersuchung. Erstmalig im deutschsprachigen Raum hat ein Forschungsteam der Universität Klagenfurt private Lesekreise erforscht. Im Rahmen des FWF-Projekts Literarische Bedeutungen aushandeln. Kommunikation in face- to-face und online Lesegemeinschaften wurden drei privat organisierte Lesekreise aus Österreich begleitet (teilnehmende Beobachtung von je sechs aufeinander folgenden Treffen), ihr Umgang mit Büchern und Literatur untersucht und mit online Leseforen verglichen. Mitglieder eines face-to-face Lesekreises gehören zur Gruppe der VielleserInnen, lesen also 18 Bücher oder mehr im Jahr. Das Reden über Bücher macht Lesekreise zu Praxisgemeinschaften, die Wissen generieren und Strategien des Wissenserwerbs entwickeln. Lesekreis-Mitglieder befassen sich mit Kritiken, recherchieren AutorInnen- Biografien und setzen sich mit Lesarten auseinander, die online zu finden sind. Besonderes Augenmerk legt man auf die Auswahl des Lesestoffs, er muss zum Profil der Gruppe passen, darf nicht zu umfangreich sein und leistbar. Eine Gruppe, die sich als Literarisches Quartett versteht, ist stärker am literarischen Kanon und an zeitgenössischen Debatten orientiert als eine Gruppe, die als internationaler Frauenstammtisch ausgerichtet ist oder als ländlicher Salon, der die Literaturabende in andere gemeinsame kulturelle Aktivitäten integriert. Gut funktionierende Lesekreise treffen sich über viele Jahre, die Mitglieder wechseln kaum. Literatur ermöglicht eine besondere Art ästhetischer Erfahrung. Wichtiger ist für Lesekreise aber ihre Funktion als sinnstiftendes und Bedeutung schaffendes Instrument. Diskutiert man Charakter und Handlungsmotive von Figuren, den Verlauf der Handlung, so stellt man dies in den Kontext vorheriger Leseerfahrungen. Vor allem aber vergleicht man die literarischen Welten der Romane mit Erfahrungen aus der eigenen Lebens- und Berufswelt. Das ist ein sozialer Prozess und wirkt sich auf die Identität der Gruppe wie auch der Mitglieder aus. Online-Diskussionen zu Büchern sind zweckorientierter, die TeilnehmerInnen wechseln. Ein vergleichbares soziales Gefüge entsteht im Regelfall nicht, man konzentriert sich stärker auf subjektive Leseerfahrungen und den Text selbst. Die Distanz, das Fehlen der Vertrautheit untereinander wird durch eigene Kommunikationsformen kompensiert: Icons und Smilies signalisieren Höflichkeit und Abschwächung, Kritik wird häufiger subjektbezogen geäußert. Egal ob face-to-face oder online, zeitgenössische Lesegemeinschaften bringen das vermeintlich einsame Lesen in die Gemeinschaft zurück und knüpfen damit an historische Vorbilder wie die Lesegesellschaften des 18. Jahrhunderts an.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Sandra Rühr, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Deutschland
  • Anke Vogel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Deutschland
  • Stefan Neuhaus, Universität Koblenz-Landau - Deutschland

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