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Tacit Knowing im musikalisch-kompositorischen Schaffensprozess

Tacit Knowing in Musical Composition Process

Tasos Zembylas (ORCID: 0000-0003-1376-1952)
  • Grant-DOI 10.55776/P27211
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2014
  • Projektende 31.12.2016
  • Bewilligungssumme 78.419 €

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    Tacit Knowing, Situational Cognition, Artistic Practice, Musical Composition, Artistic Practical Knowledge

Abstract Endbericht

Forschungsgegenstand ist der musikalisch-kompositorische Arbeitsprozess mit Fokus auf die Kunstmusik. Das Erkenntnisinteresse bezieht sich auf das künstlerisch-praktische Wissen im Schaffensprozess. Das Projekt zielt auf die Analyse jener kognitiv wie auch leiblich verankerten Wissenskomponenten ab, mit denen KomponistInnen unterschiedliche künstlerische, technische, organisatorische und emotionale Herausforderungen bewältigen. Der im Projekttitel verwendete Fachbegriff Tacit Knowing (dt. stummes Wissen) verweist auf einen besonderen Forschungsfokus, nämlich auf praktisch angelegtes, erfahrungsbasiertes Wissen, welches individuelles Können und Handlungsfähigkeit konstituiert. Das Projekt ist soziologisch angelegt (Kunst- und Wissenssoziologie), wobei Erkenntnisse aus philosophischen Theorien (Epistemologie der Praxis, Praxistheorie) sowie Musikwissenschaften (Musikanalytik, Skizzenforschung) im Projekt integriert werden. Das Forschungsteam besteht aus fünf Personenmit soziologischen, wissenstheoretischenund musikwissenschaftlichen Forschungskompetenzen. Der Forschungsansatz ist qualitativ-empirisch, die Fragestellung wissenstheoretisch generiert. Die Datenerhebung konzentriert sich auf fünf Fallstudien, die sich der Erfassung von kompositorischen Prozessen in actu widmen. Die Datenanalyse strebt eine umfassende Darstellung von kompositorischen Schaffensprozessen an, d.h. vom ersten Einfall bis zu den letzten Korrekturen.

Studien über das Leben berühmter KomponistInnen, einzelne Werke oder Epochen sind zahlreich vorhanden. Wenig unerforscht ist jedoch der Kompositionsprozess, den die Musikwissenschaften oft als black box betrachtet. Was tun KomponistInnen, wenn sie arbeiten? Auf welches Wissen greifen sie zurück, um künstlerische, technische, emotionale oder organisatorische Herausforderungen zu bewältigen? Wer unterstützt sie dabei? Mit diesen Fragen hat sich ein interdisziplinäres Team an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien über einen Zeitraum von zwei Jahren intensiv befasst. Wissen ist in Kompositionsprozessen stets pluralistisch zu denken. KomponistInnen greifen in ihrer kreativen Arbeit auf ein breites Reservoir aus verschiedenen Wissensformen zurück, um ihre musikalischen Vorstellungen zu entwickeln und zu realisieren. Dabei kommen nicht nur erlernte Kompositionstechniken oder Fachwissen über den tonalen Umfang von Instrumenten zum Einsatz. Wie der im Projekttitel verwendete Begriff tacit knowing (dt. stummes Wissen) andeutet, wird die künstlerische Praxis vielfach von praktisch angelegtem, sinnlichem und erfahrungsbasiertem Wissen getragen. Dieses Wissen zeigt sich bspw. in einem Gespür für eine musikalische Idee, in emotionellen Reaktionen auf Klänge oder wenn taktile Fähigkeiten der Hände geübt werden, um bei einer Aufführung ein kleines Mischpult nur über das Fühlen der Regler bedienen zu können. Kompositionsprozesse sind von explorativen Vorgehensweisen geprägt. Herumspielen, Ausprobieren und Experimentieren sind unumgänglich, um neue Ideen zu generieren oder vorhandene Ideen auszuarbeiten und zu texten. Dabei wirkt ein auditiv-musikalisches Verstehen, das weitere Versuche und Arbeitsschritte einleitet. Zudem finden über den gesamten Schaffensprozess stillschweigende Wertungen der eigenen Arbeit statt. Es sind genau solche Tätigkeiten, in denen sich das künstlerisch-praktische Wissen von KomponistInnen zeigt. Ihr Können beweist sich in einem geschickten Handlungsfluss, der durch ein Zusammenwirken von körperlich, kognitiv und situativ verankerten Wissensformen zustande kommt. KomponistInnen sind keine alleinschaffenden KünstlerInnen, sondern auf das Wissen von vielen beteiligten Personen angewiesen. Kompositionsprozesse finden in einem kooperativen Netzwerk statt, das aus MusikerInnen, AuftraggeberInnen und anderen Peers besteht. Grundlage dieses Netzwerks ist ein kulturell geteiltes Wissen unter den Beteiligten. Dieses zeigt sich zum Beispiel, wenn KomponistInnen während der Proben den MusikerInnen ihre Klangvorstellungen durch Metaphern und Analogien erklären. KomponistInnen arbeiten oft gezielt mit MusikerInnen während des Schaffensprozesses zusammen, um sich mögliche Spielweisen auf den Instrumenten zeigen zu lassen oder um sich zu versichern, dass eine Passage überhaupt spielbar ist. In solchen Kooperationen wird nicht nur Wissen geteilt, sondern auch neues Wissen generiert. Dadurch wird die individuelle Kompetenzentwicklung gefördert und die kompositorische Praxis weiterentwickelt.Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden in einer Monografie veröffentlicht: Zembylas, T./Niederauer, M.: Praktiken des Komponierens. Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven. Wiesbaden: Springer-VS. Eine englische Monografie erscheint 2017: Zembylas, T./Niederauer, M.: Composing Processes and Artistic Agency: Tacit Knowledge in Composing. London: Routledge.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Mihály Szivos, Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Fritz Böhle, Universität Augsburg - Deutschland
  • Nicolas Donin, Centre Georges Pompidou - Frankreich

Research Output

  • 8 Zitationen
  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Praktiken des Komponierens, Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven
    DOI 10.1007/978-3-658-13508-9
    Typ Book
    Autor Zembylas T
    Verlag Springer Nature
  • 2017
    Titel Composing Processes and Artistic Agency: Tacit Knowledge in Composing.
    Typ Book
    Autor Niederauer M
  • 2014
    Titel A Practice-oriented Classification of Tacit Knowledge for the Research into Creativity and Innovation.
    Typ Journal Article
    Autor Szivos M
    Journal Polanyiana
  • 2014
    Titel Acoustic Tacit Knowledge: Reconsidering and Enlarging the Epistemological Part of the Theory of Tacit Knowledge.
    Typ Journal Article
    Autor Szivos M
    Journal Polanyiana
  • 2015
    Titel Knowledge-based cooperation between art music composers and musicians.
    Typ Journal Article
    Autor Niederauer M
    Journal p/art/icipate - Kultur aktiv gestalten.

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