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Finale Konsonantencluster im Mittel- und Frühneuenglischen

Final Consonant Clusters in Middle and Early Modern English

Nikolaus Ritt (ORCID: 0000-0002-2253-5861)
  • Grant-DOI 10.55776/P27592
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2015
  • Projektende 28.02.2018
  • Bewilligungssumme 245.070 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Historical English Linguistics, Corpus Phonology, Phonotactics, Morphology, Consonant Clusters, Evolutionary Linguistics

Abstract Endbericht

In diesem Projekt wird erstmals die diachrone Entwicklung wortfinaler Konsonantencluster, soge- nannter Kodacluster, in der Mittel- und Frühneuenglischen Sprachperiode umfassend untersucht. Zu diesem Zweck wird eine diachrone Datenbank aus Korpusdaten erstellt und im Anschluss phonolo- gisch sowie morphologisch analysiert. Obwohl Konsonantencluster selten sind und als markiert gelten, da sie im Vergleich zu CV- oder VC-Folgen und insbesondere in der prosodisch schwachen Kodaposition artikulatorisch und perzeptu- ell benachteiligt sind, sind sie in einigen Sprachen historisch stabil, wie eben auch im Englischen. Oft wird angenommen, dass phonologische Markiertheitsbeschränkungen für morphologische Zwecke aufgehoben werden können, wie etwa für das Signalisieren morphologischer Kompositionalität. Die Mittel- und Frühneuenglische Periode ist für die Überprüfung von Hypothesen über die Interaktionen zwischen Phonologie und Morphonologie sehr geeignet, da die englische Kodaphonotaktik durch den Verlust unbetonter Vokale in wortfinalen Silben (Schwaschwund) radikal umstrukturiert wurde, was den Anstieg der Zahl der Kodacluster wie etwa /nd/ sowohl in morphologisch einfachen Wörtern (z.B. find finden) als auch in komplexen (z.B. signed, unterschrieben) zur Folge hatte. Die Datenbank wird aus dem Penn-Helsinki Parsed Corpus of Middle (and Early Modern) English abgeleitet und mit phonologischen sowie morphologischen Informationen angereichert. Um dem Prob- lem, dass geschriebener Text den zugrundeliegenden phonologischen Repräsentationen nur unzu- reichend gerecht wird, entgegenzuwirken, werden auch solche Wortformen berücksichtigt, die vor oder nach dem tatsächlichen Auftreten potentiell mit einem Kodacluster realisiert worden sein könn- ten. Die Datenbank wird eine systematische Untersuchung von Kodaclusterpopulationen in unter- schiedlichen Phasen des Mittelenglischen ermöglichen, welche in Beziehung mit einer Vielzahl pho- nologischer und morphologischer Parameter in Verbindung gebracht werden. Dies ermöglicht es, die Dynamik der Kodaclusterevolution zumindest mithilfe der folgenden beiden Methoden zu analysieren. Zum Ersten werden die Folgen des Schwaschwundes in frühen Korpusdaten insofern simuliert, als virtuelle Populationen von Postschwaschwundclustern aus Präschwaschwundtexten hergeleitet wer- den, welche mit attestierten Kodaclusterpopulationen aus Postschwaschwundtexten verglichen wer- den. Diese virtuellen Daten werden als Resultat einer Entwicklung, in welcher die Sprache ausschließ- lich durch Schwaschwund und keine anderen Prozesse beeinflusst wird, interpretiert. Dies wiederum ermöglicht die Evaluierung von Hypothesen über die Effekte des Schwaschwundes. Zum Zweiten werden mit Hilfe von mathematischen Methoden aus der evolutionären Populationsdynamik Hypothe- sen wie die SMH untersucht, welche sich aus Wechselwirkungen zwischen Type- und Tokenfrequen- zen herleiten. Cluster-Types werden als interagierende Populationen linguistischer Objekte modelliert, deren historische Stabilität vom relativen Verhältnis zwischen phonotaktischen und morphotaktischen Clustern abhängt.

Das Projekt hat Mittel- und Frühneuenglische Textdaten für die empirische und rigoros quantitative Beschreibung der historischen Entwicklung wortfinaler Konsonanten aufbereitet, nach phonologischen und morphosyntaktischen Kriterien analysiert, und in einer Onlinedatenbank zugänglich gemacht, die rund 380.000 Einzelbelege aus den sechs Jahrhunderte (1150-1750) abdeckenden Penn-Helsinki Parsed Corpora of Middle English (PPCME2, Kroch and Taylor 2000) und Early Modern English (PPCEME, Kroch et al. 2004) umfasst. Die Datenbank wurde in Kooperation mit dem Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellt und ist unter https://ecce.acdh.oeaw.ac.at/ zugänglich. Auf Basis der analysierten Daten hat das Projekt neue Erkenntnisse zur Frage gewonnen, wie phonologisch komplexe Lautsequenzen sich in phonotaktischen Systemen etablieren können, und von welchen Faktoren ihre historische Stabilität beeinflusst wird. Die Frage ist für die phonologische Forschung wesentlich, da wortfinale Konsonantenfolgen in den Sprachen der Welt selten auftreten, sowohl artikulatorisch als auch perzeptiv schwierig sind, und daher nur unter spezifischen, noch nicht hinreichend verstandenen Bedingungen historisch stabil zu werden scheinen. Schüsselergebnisse des Projekts sind (a) dass finale Konsonantencluster, die morphologische Komplexität reflektieren und zugleich signalisieren (wie in der Vergangenheitsform seem+ed /si:md/) nicht nur diverser sondern auch historisch stabiler sind als morpheminterne Cluster, und (b), dass Wortformen, die in Konsonantencluster enden, umso stabiler sind, je eindeutiger ihre morphologische Struktur aus ihrer Lautgestalt ersichtlich ist, woraus sich statistisch signifikante Trends in Richtung einer Komplementärverteilung von Konsonantenclustern zwischen morphologisch einfachen und morphologisch komplexen Wortformen ergeben (z.B. wurde /lt/ im Lauf der Beobachtungszeitraums typischer für einfache Wortformen wie salt, melt, oder kilt, während /ld/ typischer für komplexe Formen wie call+ed, fell+ed, oder kill+ed wurde). Beide Erkenntnisse unterstützen die in der Literatur mehrfach vorgebrachte Hypothese, dass morphologische Transparenz eine wesentliche Ursache ist, warum sich Lautmuster, die aus artikulatorischer und perzeptiver Sicht ungünstig sind, in Sprachen etablieren und historisch stabil bleiben. Zugleich suggerieren sie, dass eine Präferenz für Wortformen, die ihre morphologische Struktur möglichst eindeutig erkennen lassen, einen universellen Selektionsmechanismus in der Evolution natürlicher Sprachen darstellen könnte. Eine dritte Schlüsselerkenntnis des Projekts ist (c), dass hochfrequente finale Konsonantencluster, die morphologische Komplexität signalisieren, nicht nur selbst stabil sind, sondern homophone Cluster in morphologisch einfachen Wortformen stabilisieren. Die sich daraus ergebende Dynamik kann der unter Punkt (b) genannten zuwiderlaufen. Methodisch weist das Projekt neue Wege, indem es nicht nur morpho-syntaktische sondern auch phonologische Analysen geschriebener und gedruckter Textdaten in Datenbankform für die quantitative Weiterverarbeitung zugänglich macht, und es dadurch ermöglicht, rigorose quantitative Untersuchungen auf Basis solider empirischer Evidenz durchzuführen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Basilio Calderone, Université de Toulouse - Le Mirail - Frankreich
  • Katarzyna Dziubalska-Kolaczyk, Adam Mickiewicz University - Polen
  • Rhona Alcorn, University of Edinburgh - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 16 Zitationen
  • 9 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel Assessing the effect of ambiguity in compositionality signaling on the processing of diphones
    DOI 10.1016/j.langsci.2018.03.006
    Typ Journal Article
    Autor Baumann A
    Journal Language Sciences
    Seiten 14-32
  • 2016
    Titel Diachronic dynamics of Middle English phonotactics provide evidence for analogy effects among lexical and morphonotactic consonant clusters
    DOI 10.2218/pihph.1.2016.1693
    Typ Journal Article
    Autor Baumann A
    Journal Papers in Historical Phonology
    Seiten 50-75
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Word form shapes are selected to be morphotactically indicative
    DOI 10.1515/flih-2019-0007
    Typ Journal Article
    Autor Baumann A
    Journal Folia Linguistica
    Seiten 129-151
  • 2021
    Titel Correlates in the evolution of phonotactic diversity in English: Linguistic structure, demographics, and network characteristics
    DOI 10.1016/j.langsci.2021.101386
    Typ Journal Article
    Autor Baumann A
    Journal Language Sciences
    Seiten 101386
  • 2018
    Titel The basic reproductive ratio as a link between acquisition and change in phonotactics
    DOI 10.1016/j.cognition.2018.03.005
    Typ Journal Article
    Autor Baumann A
    Journal Cognition
    Seiten 174-183
  • 2018
    Titel Linguistic and non-linguistic correlates in the evolution of phonotactic diversity
    DOI 10.12775/3991-1.003
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Baumann A
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Linguistic stability increases with population size, but only in stable learning environments
    DOI 10.12775/3991-1.004
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Baumann A
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Word form shapes are culturally selected for indicating their morphological structure
    DOI 10.12775/3991-1.098
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Baumann A
    Link Publikation
  • 2016
    Titel A dynamical-systems approach to the evolution of morphonotactic and lexical consonant clusters in English and Polish
    DOI 10.1515/yplm-2016-0006
    Typ Journal Article
    Autor Baumann A
    Journal Yearbook of the Poznan Linguistic Meeting
    Seiten 115-139
    Link Publikation

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