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Preise und Löhne im spätantiken und früharabischen Ägypten

Prices and wages in late antique and early Arab Egypt

Federico Morelli (ORCID: 0000-0002-2868-9781)
  • Grant-DOI 10.55776/P27821
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2015
  • Projektende 30.04.2018
  • Bewilligungssumme 221.476 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (61%); Philosophie, Ethik, Religion (10%); Wirtschaftswissenschaften (29%)

Keywords

    Prices, Wages, Late Antique Egypt, Early Arab Egypt, Papyri, Ancient Economic History

Abstract Endbericht

Die antike Wirtschaftsgeschichte hat im 20 Jh. einen großen Impuls aus der Veröffentlichung neuer dokumentarischer und archäologischer Evidenz erfahren. Wesentlich für die Erforschung und für die Entwicklung von Modellen der antiken Wirtschaft ist die Kenntnis von Preisen und Löhnen. Sie sind grundlegend für die zentrale Frage der Kaufkraft und des Lebensstandards, aber auch für die Bestimmung der relativen Werte verschiedener Produkte,oder die UntersuchungdesZusammenspielszwischenRohstoff- und Arbeitskosten, Großhandels- und Detailpreise, Verkaufs- und Marktbedingungen in der Bestimmung der Preise von Fertigprodukten. In der Erforschung von Preisen und Löhnen nehmen die Papyri, mehr als andere antike Quellen, einen wichtigen Plaz ein. Sie liefern eine Fülle an direkten, unverfälschten und überprüfbaren Informationen, die erlauben, ein zusammenhängendes und funktionierendes Preis- und Lohnsystem zu rekonstruieren. Aufgrund der Schwierigkeiten in der Verwendung von papyrologischem Material wurden aber ökonomische Informationen aus diesen Dokumenten von Historikern nicht immer angemessen berücksichtigt. Werke, die die zerstreuten, fragmentarischen und oft obskuren papyrologischen Daten sammeln, ordnen und besprechen, sind daher ein wesentliches Arbeitsintrument für Wirtschaftshistoriker. Während aktualisierte Sammlungen von Preisen und Löhnenfür dieptolemäischeund römische Periode verfügbar sind,fehlt überraschenderweise eine befriedigende Sammlung dieser Art für das spätantike und früharabische Ägypten (5.-8. Jh.). Das Projekt beabsichtigt, durch eine systematische, direkte und kritische Auswertung der publiziertenPapyrusdokumente ausdieserZeit großer politischen, sozialenund wirtschatlichen Änderungen, die Daten über Preise und Löhne zu sammeln und in Tabellen zu präsentieren, aber auch ihre Besonderheiten, Entwicklungen und Verhältnisse zu besprechen. Die Verfügbarkeit von zusammenhängenden, über einen langen Zeitraum nachvollziehbaren und vergleichbaren Daten, erlaubt, neben den schon angesprochenen Fragen, eine Reihe weiterer Punkte zu untersuchen: Etwa das Vorhandensein einer Inflation, insbesondere für die Übergangszeit von der byzantinischen zur arabischen Herrschaft; das Ausmaß und die Art einer Übernahme der Rolle eines Zahlungsmittels durch weniger verderbliche Nahrungsmittel wie Weizen, Gerste, Wein, Öl; oder die Bildung von besonderen lokalen und begrenzten Wirtschaftssystemen mit eigenen Preisrelationen. Die Masse an schwer aufzufindenden und tatsächlich bislang wenig ausgewerteten Informationen, die durch das Projekt zugänglich gemacht werden sollen, soll eine solidere Basis für historische Studien über Wirtschaft, Lebensstandard und -kosten in der Antike, in der arabischen un byzantinischen Welt, im Mittelalter, aber auch für breitere komparative Studien über verschiedene Epochen und Kulturen bis hin zur heutigen Zeit bilden.

Die Kenntnis von Preisen und Löhnen ist grundlegend für die Erforschung der antiken Wirt- schaft. Diese sind von zentraler Bedeutung für die Frage von Kaufkraft und Lebensstandards, aber auch für die Bestimmung der relativen Werte verschiedener Produkte sowie für die Untersuchung des Zusammenspiels zwischen Rohstoff- und Arbeitskosten, Großhandels- und Detailpreisen, Verkaufs- und Marktbedingungen in der Bestimmung der Preise von Fertigprodukten. Ziel des Projektes war es Wirtschaftsdaten aus dem reichen papyrologischen Material ca. 25000 Papyri, Tonscherben, Holztafeln in griechischer, lateinischer, koptischer und arabischer Sprache aus Ägypten, aber auch aus anderen Gebieten des spätantiken und früharabischen Mittelmeerraumes, für den Zeitraum zwischen dem 4. und 8. Jh. n. Chr. zu sammeln. Das Projekt konzentrierte sich insbesondere auf die Preise beweglicher Güter Lebensmittel, Materialien und handwerkliche Produkte, Tiere mit Bezug auf die Löhne von normalen Arbeitern. Nach einer ersten Phase des Sammelns aller Informationen in einer Datenbank, wurde den Materialien und handwerklichen Produkten Priorität eingeräumt, die oft Interpretationsprobleme aufwerfen und von der vorigen Forschung vernachlässigt wurden. Das brachte eine Erweiterung des Forschungsfeldes von der einfachen Erhebung von Preisen auf die Berücksichtigung vieler auf materielle Kultur, Lexikographie, Produktionsweisen usw. bezogene Fragen mit sich. Der Teil über Materialien und Handwerksprodukte hat sich somit zu einem autonomen Band entwickelt, der nach dem Leitfaden der Preise eine Reihe von Aspekten analysiert, die über einfache quantitative Daten hinausgehen. Der Band stellt eine große Menge an verlässlichen, nachvollziehbaren und kontextualisierten Informationen für eine bisher unvorstellbare Produktvielfalt Historikern und allgemein Nichtspezialisten der Papyrologie zur Verfügung. Dadurch wird er einen wesentlichen Bezugspunkt für die Wirtschaftsgeschichte der Periode, aber auch für breitere komparative Studien über verschiedene Epochen und Kulturen bis hin zur heutigen Zeit, bilden. Es ist zu erwarten, dass die in der papyrologischen Dokumentation erhaltenen wirtschaftlichen Informationen, großteils von den mehrmals in der wissenschaftlichen Literatur angesprochenen Schwierigkeiten befreit (Obskurität vieler Texte, ungleiche Zuverlässigkeit von Editionen und Interpretationen sowie von verfügbaren Datensammlungen), größere Aufmerksamkeit in den wirtschaftshistorischen Studien erhalten werden. Sie haben das Potential die Forschung auf Wege und Themen zu lenken, die bis jetzt nicht verfolgt werden konnten: zum Beispiel, Niveaus von Reichtum und Lebensstilen verschiedener sozialer Gruppen; Veränderungen in den Beziehungen zwischen relativen Werten verschiedener Produkte in verschiedenen Gebieten und Zeiträumen mit ihren möglichen Ursachen in Markt-, politischen oder natürlichen Veränderungen; Bewertung von Mehrwert und Wertschöpfung auf der Grundlage des Verhältnisses zwischen Rohstoff-, Lohn- und Fertigungskosten.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Gesa Schenke, Universität Münster - Deutschland
  • Christel Freu, Universitè Laval - Kanada
  • Petra Sijpesteijn, Universiteit Leiden - Niederlande
  • Roger S. Bagnall, Columbia University New York - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Dominic Rathbone, King´s College London - Vereinigtes Königreich
  • Hugh Kennedy, University of London - Vereinigtes Königreich

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