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Kärntner Seen als Paleo-Seismographen

Quantitative lacustrine paleoseismology in Carinthia

Jasper Moernaut (ORCID: 0000-0003-3164-4274)
  • Grant-DOI 10.55776/P30285
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2017
  • Projektende 31.07.2022
  • Bewilligungssumme 388.373 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    Paleoseismology, Limnogeology, Earthquake, Subaquatic Landslides, Event Stratigraphy

Abstract Endbericht

Während Österreich gemäß instrumenteller Erbebenmessung als Land mittlerer seismischer Aktivität bekannt ist, sind aus historischen Überlieferungen auch große Schadensbeben bekannt. Seismologische und historische Daten reichen aber zu wenig weit in die Vergangenheit zurück, um verlässliche Aussagen darüber zu machen, ob noch größere Erbeben möglich sein könnten und wie häufig solche Beben auftreten können. Diese Informationen sind essentiell für die Abschätzung des Gefährdungspotentials von zukünftigen Erdbeben auf Mensch und Umwelt. Die von den Antragsstellern in anderen Weltregionen entwickelten Methoden Seesedimente als natürliche Seismometer zu entschlüsseln, kann zur Schließung dieser Wissenslücke beitragen: Großerdbeben hinterlassen am Seeboden charakteristische Fingerabdrücke. Diese werden entweder als Ereignislagen (z.B. als Ablagerung von Erdbeben-induzierten Schlammlawinen) und/oder als subtile Deformationsstrukturen (durch seismischen Bodenerschüttern) in der Sedimentabfolge archiviert. Die Sedimentabfolgen sind meist zeitlich komplett erhalten, was eine sehr hohe zeitliche Auflösung des Erdbebenarchives ermöglicht. Das Quake-Lake Carinthia wendet diese Forschungsstrategie in Kärnten an, einer der seismisch aktivsten Regionen Österreichs, welche mehrfach von mitunter den größten historischen Erdbeben Zentraleuropas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die einzigartige Exposition verschiedener Kärntner Seen gegenüber unterschiedlichen historisch-dokumentierten Erdbebenintensitäten erlaubt es, das Seesedimentarchive zu kalibrieren. Daraus lässt sich aus dem Sedimentarchive der letzten rund 14.000 Jahre nicht nur beantworten ob und wie häufig prähistorische Erdbeben in der Region auftraten, sondern auch wie stark diese waren und in welcher Region das Epizentrum lag. Zusätzlich erlauben zeitlich weit-zurückreichende Erbebenarchive neue Einblicke in sich zeitlich verändernde Erdbebenaktivitäten als mögliche Konsequenz des Zurückschmelzens Alpinen Gletscher seit der letzten Eiszeit. Paleoseismologie als Forschungsrichtung ist sehr jung in Österreich und Österreichische Seen als Archive für Paleoerdbeben sind noch gänzlich unerforscht. Im Projekt werden die aktuellsten Methoden der modernen subaquatischen Paleoseismologie angewendet bzw. mit auf das Studiengebiet neu-konzipierte Adaptionen ergänzt, wie zum Beispiel (i) in situ geotechnische Messungen der Sedimentstabilität, um zu erfassen wie stark die Erbebenerschütterung sein muss, um Unterwasserlawinen auszulösen, oder (ii) die Anwendung verschiedener chemischer und physikalischen Proxys zum verbesserten Verständnis über die Auswirkung von Starkerdbeben auf den See und das umliegende Umweltsystem. Zudem dient die detaillierte Studie in den Kärtntner Seen auch als Grundlage für eine globale Vergleichsstudie vorhandener See-Paleoseismologie Datensätze, um zu evaluieren, wie unterschiedliche Ereignislagen von Seesedimentabfolgen quantitative Rückschlüsse auf die Erdbebenintensität erlauben. Ziel ist es, aus dem vorhandenen und neu- erworbenen Wissen eine generische methodische Vorgehensweise abzuleiten welche zu verbesserte Abschätzung der Erdbebengefahr in verschieden Erdteilen beitragen kann.

Seismologische Daten reichen im Allgemeinen nicht weit genug in die Vergangenheit zurück, um korrekte Abschätzungen der Erdbebengefährdung vorzunehmen. Infolgedessen können künftige Ereignisse "unerwartet" große Auswirkungen verursachen. In diesem Projekt wurden Seesedimente in Österreich als natürliche Seismometer verwendet, um das Auftreten und die Stärke von Erdbeben in den letzten 14.000 Jahren zu rekonstruieren. Für Kärnten haben wir herausgefunden, dass das Erdbeben von 1348 n. Chr. ein außergewöhnlich starkes Ereignis war, bzw. es war das stärkste Beben der letzten 10.000 Jahre in dieser Region. Es wird nur von einem größeren Ereignis übertroffen, das vor ca. 13.500 Jahre stattgefunden hat und das den Boden des Wörthersees komplett verändert hat. Unsere See-Paleoseismologischen Daten liefern auch den ersten Nachweis für seismische "Bursts", d.h. Perioden von einigen 100 Jahren, in denen viele starke Erdbeben in kurzer Folge auftreten. Diese Erkenntnis deutet darauf hin, dass die seismische Gefahr in den Jahren und Jahrzehnten nach einem starken Erdbeben erhöht sein kann. Außerdem konnten wir den Zusammenhang zwischen der Intensität der Erdbebenerschütterung und der Größe und Art der durch die Erschütterung verursachten Seesedimentverformungen und -umlagerungen quantifizieren. Basierend auf diesen Erkenntnissen rekonstruierten wir das Auftreten und die Erschütterungsintensität von Erdbeben in den letzten 2.800 Jahren, was zeigte, dass die nationale Erdbebengefährdungskarte die seismische Gefährdung in Mittelkärnten zuverlässig darstellt. Für Tirol lässt sich aus den Seesedimentdaten ableiten, dass mehrere große prähistorische Bergstürze durch starke Erdbebenerschütterungen ausgelöst wurden. Damit konnten wir die langjährige Debatte über die Ursachen dieser dramatischen Landschaftsveränderungen abschließen. Darüber hinaus fanden wir Hinweise auf ein geologisch aktives Bruchsystem unter dem Achensee, dass ein letztes Mal vor etwa 8.300 Jahren ein Erdbeben der Magnitude ~6-6,3 verursachte. Unsere Rekonstruktionen zeigen räumliche Migrationen der prähistorische Erdbebenaktivität, was darauf hindeutet, dass die seismische Gefährdung über Jahrtausende hinweg nicht konstant ist. Simulationen der Erschütterungsstärke haben gezeigt, dass bei Erdbeben, die in der Nähe des Inntals ihren Ursprung haben, neben Mitteltirol auch Südbayern erhebliche Schäden erleiden kann. Ein weiterer Projektpfeiler besteht aus prozessorientierten Studien zum besseren Verständnis der verschiedenen Parameter, die Erdbebenspuren in Seesedimenten beeinflussen. Durch die Untersuchung von Seen in Chile, Alaska, Israel, Taiwan und Österreich konnten wir Erkenntnisse über die Entstehung von Sedimentverformungen, Unterwasserrutschungen und Schlammlawinen gewinnen. Dies ist wichtig, um die Zuverlässigkeit und die Unsicherheiten unserer paläoseismischen Rekonstruktionen zu bewerten und neue Strategien zu entwickeln, um mehr Informationen über vergangene Erdbeben zu erhalten. Daraus konnten wir ableiten, dass die Wiederholungsmuster sehr unterschiedlich sein können: So weisen einige tektonische Plattengrenzen einen bemerkenswert regelmäßigen Zyklus starker Erdbeben auf, während Orte im Inneren der Platten eher eine zufällige oder zeitlich und räumlich gehäufte Erdbebenwiederholung zeigen. Solche Rekonstruktionen tragen zu einem besseren Verständnis der Erdbebenprozessen bei und verbessern unsere Einschätzung der Erdbebengefahr in verschiedenen Regionen weltweit.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Marc De Batist, Ghent University - Belgien
  • Achim Kopf, Universität Bremen - Deutschland

Research Output

  • 395 Zitationen
  • 39 Publikationen
  • 3 Datasets & Models
  • 2 Disseminationen
  • 2 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 3 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2024
    Titel Validation of seismic hazard curves using a calibrated 14ka lacustrine record in the Eastern Alps, Austria.
    DOI 10.48350/174947
    Typ Journal Article
    Autor Daxer
    Link Publikation
  • 2024
    Titel High-resolution calibration of seismically-induced lacustrine deposits with historical earthquake data in the Eastern Alps (Carinthia, Austria)
    DOI 10.48350/175351
    Typ Journal Article
    Autor Daxer
    Link Publikation
  • 2025
    Titel Strong earthquake in a low seismicity area of the European Southern Alps during Roman Times - A lacustrine paleoseismic evaluation
    DOI 10.1016/j.quascirev.2025.109341
    Typ Journal Article
    Autor Niederstätter M
    Journal Quaternary Science Reviews
  • 2024
    Titel Lacustrine paleoseismology in Carinthia, Austria
    Typ PhD Thesis
    Autor Christoph Daxer
  • 2024
    Titel Natural Seismographs: A Stratigraphic Study on the Effects of Earthquakes on Subaqueous Surface Sediments
    Typ PhD Thesis
    Autor Ariana Molenaar
  • 2021
    Titel Orbital- and Millennial-Scale Changes in Lake-Levels Facilitate Earthquake-Triggered Mass Failures in the Dead Sea Basin
    DOI 10.1029/2021gl093391
    Typ Journal Article
    Autor Lu Y
    Journal Geophysical Research Letters
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Combined On-Fault and Off-Fault Paleoseismic Evidence in the Postglacial Infill of the Inner-Alpine Lake Achensee (Austria, Eastern Alps)
    DOI 10.3389/feart.2021.670952
    Typ Journal Article
    Autor Oswald P
    Journal Frontiers in Earth Science
    Seiten 670952
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Seismic control of large prehistoric rockslides in the Eastern Alps
    DOI 10.1038/s41467-021-21327-9
    Typ Journal Article
    Autor Oswald P
    Journal Nature Communications
    Seiten 1059
    Link Publikation
  • 2021
    Titel What controls the remobilization and deformation of surficial sediment by seismic shaking? Linking lacustrine slope stratigraphy to great earthquakes in South–Central Chile
    DOI 10.1111/sed.12856
    Typ Journal Article
    Autor Molenaar A
    Journal Sedimentology
    Seiten 2365-2396
    Link Publikation
  • 2021
    Titel A 4,000 year debris-flow record based on amphibious investigations of fan delta activity in Plansee (Austria, Eastern Alps)
    DOI 10.5194/esurf-2021-23
    Typ Preprint
    Autor Kiefer C
    Seiten 1-27
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Time-dependent recurrence of strong earthquake shaking near plate boundaries: A lake sediment perspective
    DOI 10.1016/j.earscirev.2020.103344
    Typ Journal Article
    Autor Moernaut J
    Journal Earth-Science Reviews
    Seiten 103344
  • 2020
    Titel What Controls the Remobilization and Deformation of Surficial Sediment by Seismic Shaking? Linking Lacustrine Slope Stratigraphy to Great Earthquakes in South-Central Chile
    DOI 10.1002/essoar.10504161.1
    Typ Preprint
    Autor Molenaar A
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Seismo-Turbidites in Aysén Fjord (Southern Chile) Reveal a Complex Pattern of Rupture Modes Along the 1960 Megathrust Earthquake Segment
    DOI 10.1029/2020jb019405
    Typ Journal Article
    Autor Wils K
    Journal Journal of Geophysical Research: Solid Earth
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Distinguishing intraplate from megathrust earthquakes using lacustrine turbidites
    DOI 10.1130/g45662.1
    Typ Journal Article
    Autor Van Daele M
    Journal Geology
    Seiten 127-130
    Link Publikation
  • 2019
    Titel The subaqueous landslide cycle in south-central Chilean lakes: The role of tephra, slope gradient and repeated seismic shaking
    DOI 10.1016/j.sedgeo.2019.01.002
    Typ Journal Article
    Autor Moernaut J
    Journal Sedimentary Geology
    Seiten 84-105
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Shaken and Stirred: A Comparative Study of Earthquake-Triggered Soft-Sediment Deformation Structures in Lake Sediments
    DOI 10.1029/2023gc011402
    Typ Journal Article
    Autor Molenaar A
    Journal Geochemistry, Geophysics, Geosystems
  • 2019
    Titel Earthquake Impact on Active Margins: Tracing Surficial Remobilization and Seismic Strengthening in a Slope Sedimentary Sequence
    DOI 10.3929/ethz-b-000356375
    Typ Other
    Autor Moernaut
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Earthquake Impact on Active Margins: Tracing Surficial Remobilization and Seismic Strengthening in a Slope Sedimentary Sequence
    DOI 10.1029/2019gl082350
    Typ Journal Article
    Autor Molenaar A
    Journal Geophysical Research Letters
    Seiten 6015-6023
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Combined On-Fault and Off-Fault Paleoseismic Evidence in the Postglacial Infill of the Inner-Alpine Lake Achensee (Austria, Eastern Alps)
    DOI 10.3929/ethz-b-000491575
    Typ Other
    Autor Moernaut
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Magnitude and source area estimations of severe prehistoric earthquakes in the western Austrian Alps
    DOI 10.5194/nhess-22-2057-2022
    Typ Journal Article
    Autor Oswald P
    Journal Natural Hazards and Earth System Sciences
    Seiten 2057-2079
    Link Publikation
  • 2022
    Titel High-resolution calibration of seismically-induced lacustrine deposits with historical earthquake data in the Eastern Alps (Carinthia, Austria)
    DOI 10.1016/j.quascirev.2022.107497
    Typ Journal Article
    Autor Daxer C
    Journal Quaternary Science Reviews
    Seiten 107497
    Link Publikation
  • 2022
    Titel High-resolution calibration of seismically induced lacustrine deposits with historical earthquake data in the Eastern Alps (Carinthia, Austria)
    DOI 10.3929/ethz-b-000519555
    Typ Other
    Autor Daxer
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Disentangling factors controlling earthquake-triggered soft-sediment deformation in lakes
    DOI 10.1016/j.sedgeo.2022.106200
    Typ Journal Article
    Autor Molenaar A
    Journal Sedimentary Geology
    Seiten 106200
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Stratigraphic record reveals contrasting roles of overflows and underflows over glacial cycles in a hypersaline lake (Dead Sea)
    DOI 10.1016/j.epsl.2022.117723
    Typ Journal Article
    Autor Lu Y
    Journal Earth and Planetary Science Letters
    Seiten 117723
    Link Publikation
  • 2021
    Titel A 4000-year debris flow record based on amphibious investigations of fan delta activity in Plansee (Austria, Eastern Alps)
    DOI 10.5194/esurf-9-1481-2021
    Typ Journal Article
    Autor Kiefer C
    Journal Earth Surface Dynamics
    Seiten 1481-1503
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Magnitude and source area estimations of severe prehistoric earthquakes in the western Eastern Alps
    DOI 10.5194/nhess-2021-281
    Typ Preprint
    Autor Oswald P
    Seiten 1-33
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Lacustrine paleoseismology: from process understanding to new insights in strong earthquake recurrence at subduction zones
    Typ Postdoctoral Thesis
    Autor Jasper Moernaut
  • 2022
    Titel Validation of seismic hazard curves using a calibrated 14 ka lacustrine record in the Eastern Alps, Austria
    DOI 10.1038/s41598-022-24487-w
    Typ Journal Article
    Autor Daxer C
    Journal Scientific Reports
    Seiten 19943
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Unravelling a 2300 year long sedimentary record of megathrust and intraslab earthquakes in proglacial Skilak Lake, south-central Alaska
    DOI 10.1111/sed.12986
    Typ Journal Article
    Autor Praet N
    Journal Sedimentology
    Seiten 2151-2180
  • 0
    DOI 10.5194/nhess-2021-281-ac1
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/nhess-2021-281-ac2
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/nhess-2021-281-rc1
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/nhess-2021-281-rc2
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/esurf-2021-23-rc2
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/esurf-2021-23-ac1
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/esurf-2021-23-ac2
    Typ Other
  • 0
    DOI 10.5194/esurf-2021-23-rc1
    Typ Other
  • 2020
    Titel Morphology and spatio-temporal distribution of lacustrine mass-transport deposits in Wörthersee, Eastern Alps, Austria
    DOI 10.1144/sp500-2019-179
    Typ Journal Article
    Autor Daxer C
    Journal Special Publications
    Seiten 235-254
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Turbidite stratigraphy in proglacial lakes: Deciphering trigger mechanisms using a statistical approach
    DOI 10.1111/sed.12703
    Typ Journal Article
    Autor Praet N
    Journal Sedimentology
    Seiten 2332-2359
Datasets & Models
  • 2022 Link
    Titel Millstätter See seismic and core data for the publication "High-resolution calibration of seismically-induced lacustrine deposits with historical earthquake data in the Eastern Alps (Carinthia, Austria)"
    DOI 10.5281/zenodo.5875911
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2022 Link
    Titel Millstätter See Bathymetric data
    DOI 10.5281/zenodo.5875923
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2022 Link
    Titel Woerthersee seismic and core data for the publication "High-resolution calibration of seismically-induced lacustrine deposits with historical earthquake data in the Eastern Alps (Carinthia, Austria)"
    DOI 10.5281/zenodo.5875576
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
Disseminationen
  • 2021 Link
    Titel Science Communication Project
    Typ Participation in an open day or visit at my research institution
    Link Link
  • 2017 Link
    Titel Several press releases, media interviews
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2020
    Titel Invited talk at AGU conference
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2019
    Titel Invited talk at AGU conference
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2019
    Titel Earth System Sciences
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2019
    Geldgeber Austrian Academy of Sciences
  • 2022
    Titel QuakeScene Chile: Evaluating megathrust earthquake scenarios
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2022
    Geldgeber Austrian Science Fund (FWF)
  • 2018
    Titel Tiroler Wissenschaftsförderung
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2018
    Geldgeber Land Tirol

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