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Franziszeische Kataster - Editionseinheit 3: Schlesien

The Land Register of Francis I - Edition Unit 3: Silesia

Kurt Scharr (ORCID: 0000-0002-8489-945X)
  • Grant-DOI 10.55776/P30396
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2018
  • Projektende 31.12.2022
  • Bewilligungssumme 390.221 €
  • Projekt-Website

Matching Funds - Tirol

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (90%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (10%)

Keywords

    Land Register, Cadastre, Habsburg Monarchy, Austro-Silesia, Francis 1, 19th century

Abstract Endbericht

Der Kataster war ein wesentliches Element ökonomischer Modernisierung. Hinter dem Material der historischen Katasterarbeit verbirgt sich eine hochpolitische und überraschend aktuelle Frage. Die moderne europäische Staatenwelt hat sich nach dem Paradigma des Nationalstaates strukturiert, und die Geschichtswissenschaft, noch mehr aber das historische Gedächtnis sehen Europa bis heute durch die Brille der souveränen Einzelstaatlichkeit. Der Franziszeische Kataster war dem gegenüber der erfolgreiche Versuch, die um 1800 von der Ständegesellschaft zur Nationalgesellschaft sich wandelnden Länder Mitteleuropas zu einem einheitlichen Rechtsraum im Hinblick auf Bodenbewertung und Steuerwesen zusammen zu fassen. Es handelt sich um eine der bedeutendsten und persistenten bis heute sichtbaren Leistungen der Habsburgermonarchie für einen wesentlichen Teil Mitteleuropas. Der Modernisierungshorizont, der mit dem Katastersystem ins Auge gefasst war, zielte auf den gesamten, überaus heterogenen mitteleuropäischen Länderkomplex der Habsburgermonarchie. Als wesentlicher Teil der Entstehung eines einheitlichen Großwirtschaftsraumes, aber als Alternative zum Modell moderner Staatlichkeit im Hegelschen Sinn dokumentiert die Franziszeische Landesaufnahme in Verbindung mit Kataster und Steuerschätzung den Versuch, eine Großregion wirtschaftlich, administrativ und rechtlich im Sinne eines zentralstaatlich angestrebten Unum Totums neu zu gestalten. In Übereinstimmung mit der neueren vergleichenden europäischen Forschung ist der Kataster ein wesentlicher Schritt zum modernen Staat. Der Antrag mit Schwerpunkt auf Schlesien (als Teil des Kronlandes Mähren) versteht sich als Fortsetzung eines Langzeiteditionsprojektes durch ein österreichisches Forscherteam, das 2008 mit Pilotstudien über Kärnten und die Bukowina erfolgreich angestoßen wurde. Unter Zugrundelegung des Franziszeischen Katasters sowie einer methodisch erprobten Analyse wird damit in Form einer umfangreich dokumentierten Quellenedition auf breiter sozial-, wirtschafts- wie gesellschaftsgeschichtlicher Basis das historische österreichische Schlesien (heute zwischen der tschechischen und polnischen Republik aufgeteilt) für die weitere Forschung erstmals systematisch aufbereitet und erschlossen.

Seit 1742 war Österreichisch-Schlesien der verbliebene Teil eines ursprünglich viel größeren Gebietes von enormer wirtschaftlicher Bedeutung für Wien. Mit knapp 5.200 km war Schlesien zwar eines der kleineren Kronländer Österreichs, aber eines der wirtschaftlich bedeutendsten Gebiete der Habsburgermonarchie. Als wir 2008 die Idee zu diesem langfristigen Editionsprojekt aufgriffen, stand folgende Annahme im Mittelpunkt unseres Forschungsinteresses: der Franziszeische Kataster als Versuch, die habsburgischen Länder durch Bodenbewertung und Besteuerung zu einem einheitlichen Rechtsraum zu vereinen. Der moderne Staat hatte sich in den habsburgischen Territorien bereits im Zuge der Reformen des 18. Jahrhunderts angekündigt. Die Monarchie trat in einen Prozess schrittweiser Ablösung der altständischen Gesellschaft ein. Aus heutiger Sicht ist klar, dass die Wirksamkeit dieses Vorhabens, die flächendeckende Schaffung eines einheitlichen und konsistenten Grundsteuerkatasters, weit über die beabsichtigte mittelfristige Konsolidierung der nach den Napoleonischen Kriegen wenig überraschend leeren Staatskassen hinausging. Die auf einer einkommensabhängigen Bewertung basierende Grundsteuer sollte dabei nicht nur einen kontinuierlichen Geldfluss zur Finanzierung des Staates, seiner Institutionen und seiner Infrastruktur sicherstellen. Einerseits verloren die Stände innerhalb der Habsburgermonarchie allmählich an politischer Macht und Einfluss. Damit war die Grundlage für die Schaffung eines zentralisierten, wirtschaftlich und administrativ weitgehend einheitlichen Großraums geschaffen worden. Andererseits begünstigte die Idee einer 'gerechten', für alle gleichermaßen gültigen Steuer einen Entwicklungsschub in der Gesellschaft. Letzteres mag heute noch wichtiger erscheinen, als es den Zeitgenossen zu ihrer Zeit bewusst war. Die seit dem 18. Jahrhundert fortschreitende Territorialisierung des Staates wurde nun durch eine allmähliche Homogenisierung in verschiedenen Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft ergänzt. Für die Forschung eröffnet der Quellenkomplex des Katasters ein Feld, das über rein wirtschaftshistorische Fragen weit hinausgeht und auch Fragen nach Raum und Identität aufwirft. Beides wird durch den Franziszeischen Kataster beschleunigt. Im sozioökonomischen Beziehungsgeflecht rund um den Kataster begann sich in der Habsburgermonarchie im Laufe des 19. Jahrhunderts nicht nur ein weitgehend einheitlicher Rechtsraum zu etablieren, sondern auch eine gewisse Rechtssicherheit und damit eine auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Institutionen basierende direkte Beziehung zwischen den Untertanen, den späteren Bürgern. Die Forschungen zu Österreich-Schlesien in diesem Projekt zielten auf die Fortführung des langfristigen Editionsplanes. Die Ergebnisse haben die genannten Annahmen voll bestätigt. Wie in den vorangegangenen Publikationen wurde auch für Österreich-Schlesien der Versuch unternommen, neben der zentralen Darstellung von Daten und Ergebnissen auch einzelne ausgewählte thematische Schwerpunkte zu setzen. Damit bietet die Edition erstmals eine fundierte Basis für künftige Forschungen zu zahlreichen sozioökonomischen Fragestellungen, das weit über Schlesien selbst hinausreicht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 70%
  • Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung - 30%
Nationale Projektbeteiligte
  • Brigitte Mazohl, Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Rudolf Gräf, Babes-Bolyai University - Rumänien

Research Output

  • 60 Zitationen
  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel Heterogeneity and Delayed Activation as Hallmarks of Self-Organization and Criticality in Excitable Tissue
    DOI 10.3389/fphys.2019.00869
    Typ Journal Article
    Autor Stožer A
    Journal Frontiers in Physiology
    Seiten 869
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Random Matrix Analysis of Ca2+ Signals in ß-Cell Collectives
    DOI 10.3389/fphys.2019.01194
    Typ Journal Article
    Autor Korošak D
    Journal Frontiers in Physiology
    Seiten 1194
    Link Publikation
  • 2020
    Titel ß Cells Operate Collectively to Help Maintain Glucose Homeostasis
    DOI 10.1016/j.bpj.2020.04.005
    Typ Journal Article
    Autor Podobnik B
    Journal Biophysical Journal
    Seiten 2588-2595
    Link Publikation
  • 2019
    Titel ß-cells operate collectively to help maintain glucose homeostasis
    DOI 10.1101/765933
    Typ Preprint
    Autor Podobnik B
    Seiten 765933
    Link Publikation

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