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Gradsemantik des Arabischen

Arabic Degree Semantics

Peter Hallman (ORCID: 0000-0002-8144-0416)
  • Grant-DOI 10.55776/P30409
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2017
  • Projektende 31.05.2022
  • Bewilligungssumme 330.162 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Semantics, Arabic, Degree, Superlative, Comparative

Abstract Endbericht

Eine fundamentale menschliche kognitive Fähigkeit ist das Vermögen, das Ausmaß, in dem Gegenstände Eigenschaften aufweisen, festzustellen und zu vergleichenwie groß jemand ist, wie warm das Wasser ist, wie wütend der Nachbar ist, usw. Derart hervorstechend ist das Ausmaß in der menschlichen Wahrnehmung der Umwelt, dass es in menschlichen Sprachen häufig als grammatikalische Kategorie einverleibt wird, als Steigerungsform der Adjektive, wie auch Worte wie mehr, meist, wenig, sehr, genug, usw., die gemeinsam Gradmodifizie- rer genannt werden. Gradmodifizierer sind bedeutsam als Versuchsgelände für zwei Arten von Theorien der Bedeutung in menschlicher Sprache: Theorien, die einen Satz direkt inter- pretieren, so wie er ist, und Theorien, die gedankliche Umgestaltungen des Satzes postulie- ren, die dem eigentlichen Interpretierungsprozess vorausgehen. Im Deutschen wie in fast al- len anderen Sprachen, die in dieser Hinsicht bisher aufgezeichnet wurden, erscheinen Grad- modifizierer direkt neben dem Begriff, dessen Ausmaß sie bestimmen, wie in Sarah hat den meisten Kaffee getrunken, wo meist der Gradmodifizierer ist und Kaffee das Ausgemessene. Während die eine Theorie die Bedeutung dieses Satzes direkt von der Wortstellung, die er sichtbar aufweist, ableitet, behauptet die andere, dass dieser Satz mental transformiert wird, in etwa die Form Sie meist hat Kaffee getrunken, und dass dann dieser Satz direkt interpretiert wird, als Vergleich zwischen Sarah und anderen bei denen die Phrase hat Kaffee getrunken zutrifft. Die zweite Theorie stützt sich auf indirekte semantische Evidenz, da diese Trans- formation nicht sichtbar ist. Neulich wurde aber entdeckt, dass in manchen Dialekten des Arabischen der Kaffeevergleich oben in ungefähr der Form des zweiten Satzes gemacht wer- den kann, wo der Gradmodifizierer vom Ausgemessenen getrennt wird. Der Tatbestand im Arabischen erlaubt es uns, die zwei Arten von Theorien im Rahmen einer Sprache zu evaluie- ren, deren oberflächliche Wortstellung der Wortstellung ähnelt, die die transformationelle Theorie als direkte Repräsentation der Bedeutung erachtet. Das Projekt untersucht einige Konstruktionen im Arabischen, die in besser dokumentierten Sprachen als Versuchsgelände für Theorien der Gradsemantik gedient haben, während neue Daten von syrischen Arabisch- sprechenden gesammelt werden, die in Österreich ansässig sind, unter der Anwendung von Techniken in der semantischen Feldforschung. Das arabische Muster wird äußerst selten unter den menschlichen Sprachen aufgefunden, so dass Arabisch im Stande ist, uns ein einmaliges Fenster auf die unterliegende Architektur der Grammatik von Ausmaß bereitzustellen, das besser erforschte Sprachen nicht liefern können. Mit diesen neuen Daten können wir die Grenzen dessen durchbrechen, was auf der Basis bisher erforschten Sprachen gelernt werden kann, und damit Hindernisse in der Entwicklung einer Theorie der Bedeutung, die seit langer Zeit bestehen, beseitigen.

Bei diesem Projekt wurde eine sprachübergreifend seltene, aber wissenschaftlich bedeutsame, Eigenschaft der arabischen Sprache untersucht. Im Arabischen kann sich die Steigerbarkeit eines steigerbaren Wortes auf eine Phrase ausdehnen, die das Wort umfasst. Infolgedessen können Komparativ- und Superlativwörter ('mehr', 'meist' und 'weniger', 'wenigst'), die normalerweise mit einem steigerbaren Wort kombiniert werden müssen, mit einer Phrase kombiniert werden, die ein steigerbares Wort enthält. Dies ermöglicht Bildungen wie-wortwörtlich-'der meiste, der Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen hat', in der Bedeutung 'derjenige, der die meisten Bücher ausgeliehen hat'. Zu solchen ungewöhnlichen Redewendungen wurden in diesem Projekt vier spezifische Fragen gestellt. Eine davon betrifft das Verhältnis zwischen dem Superlativwort 'meist' und seinem verkehrten Gegenstück 'wenigst'. Im Arabischen kann die Ausdehnung der Steigerbarkeit das Wort für 'wenigst' in die Bestandteile meist und die Verneinung aufspalten, was zeigt, dass die Bedeutung von 'wenigst' komplexer ist als die Bedeutung von 'meist'. Eine zweite Frage betrifft die Bestimmtheit in der Superlativbildung. Obwohl solche Bildungen im Deutschen bestimmt erscheinen ('die meisten Bücher'), hängt das Vorkommen vom Artikel im Arabischen von der Wortstellung ab, die ihrerseits damit zusammenhängt, wie weit die Steigerbarkeit ausgedehnt wurde. Die Untersuchung ergab, dass ein Substantiv unbestimmt bleibt, wenn die Ausdehnung über das Substantiv hinausgeht, sonst wird es bestimmt, aber ohne Auswirkung auf die Interpretation des Substantivs. Das bedeutet, dass der definite Artikel nicht immer Bestimmtheit signalisiert, sondern auch als Signal der Ausdehnung der Steigerbarkeit dienen kann. Eine dritte Frage betrifft das Verhältnis zwischen dem Komparativ und Superlativ, die im Arabischen durch das gleiche Wort ausgedrückt werden. Die Untersuchung ergab, dass der Unterschied zum Teil von der Wortstellung geregelt wird und, dass also die grammatikalische Umgebung zur Interpretation beiträgt. Das vierte Thema des Projekts betrifft die Frage, ob sich die Ausdehnung der Steigerbarkeit in den unterschiedlichen Umgebungen, die den Komparativ vom Superlativ unterscheiden, gleich verhält. Die Untersuchung hat ergeben, dass die Antwort auf diese Frage eindeutig 'ja' lautet, was den Punkt unterstreicht, dass der Komparativ und Superlativ eng verwandt sind. Dieses Projekt hat erhebliche neue Kenntnisse über die Steigerbarkeit geliefert, durch die Erkundung einzigartiger und unerforschter Merkmale einer wenig untersuchten Sprache.

Forschungsstätte(n)
  • ÖFAI - Österreichisches Forschungsinstitut für Artifical Intelligence - 100%

Research Output

  • 22 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel Introduction; In: Interactions of Degree and Quantification
    DOI 10.1163/9789004431515_002
    Typ Book Chapter
    Verlag BRILL
  • 2020
    Titel Interactions of Degree and Quantification
    DOI 10.1163/9789004431515
    Typ Book
    Autor Hallman P
    Verlag De Gruyter
    Link Publikation
  • 2018
    Titel On the interrogative terms ?adde? and kam in Syrian Arabic
    DOI 10.1163/18776930-01002005
    Typ Journal Article
    Autor Hallman P
    Journal Brill’s Journal of Afroasiatic Languages and Linguistics
    Seiten 308-330
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Scope splitting in Syrian Arabic
    DOI 10.1007/s11050-022-09188-4
    Typ Journal Article
    Autor Hallman P
    Journal Natural Language Semantics
    Seiten 47-76
  • 2023
    Titel Superlative displacement in ‘sandwich’ scenarios
    DOI 10.1007/s11050-023-09201-4
    Typ Journal Article
    Autor Hallman P
    Journal Natural Language Semantics
    Seiten 1-23
  • 2021
    Titel Conditions sur la définitude dans les superlatifs arabes
    DOI 10.4000/scolia.1644
    Typ Journal Article
    Autor Hallman P
    Journal Scolia
    Seiten 69-92
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Numeral differential constructions in Arabic
    DOI 10.3765/sp.13.17
    Typ Journal Article
    Autor Hallman P
    Journal Semantics and Pragmatics
    Seiten 1-45
    Link Publikation

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