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Soziale Medien und Politisches Engagement: Mechanismen und Bedingungen

Social Media and Political Engagement: Mechanism and Contingencies

Jörg Matthes (ORCID: 0000-0001-9408-955X)
  • Grant-DOI 10.55776/P31081
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2018
  • Projektende 31.05.2022
  • Bewilligungssumme 331.278 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Medien- und Kommunikationswissenschaften (100%)

Keywords

    Social Media, Experimental research, Political Participation, Mobile Experience Sampling Method, Panel Research

Abstract Endbericht

Die steigende Nutzung von sozialen Medien hat die Hoffnung geweckt, dass die neuen Technologien die Partizipation in der Gesellschaft stärken. Speziell politisch unterrepräsentierte Gruppen (wie z.B. Jugendliche) könnten über soziale Medien wieder an die Politik herangeführt werden. Bisherige Forschungsergebnisse zeigen tatsächlich einen positiven Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und verschiedenen Formen politischer Beteiligung. Fundierte theoretische Erklärungen der psychologischen Prozesse hinter diesem Zusammenhang gibt es bis heute nicht. Eine Ursache dafür ist, dass die bisherige Forschung von Querschnittsanalysen dominiert ist, das sind Befragungen, welche die Nutzung sozialer Medien und Partizipation an nur einem Zeitpunkt erheben. Langzeit- und Experimentalstudien, welche die psychologischen Prozesse und Kausalzusammenhänge nachzeichnen, existieren bis dato nicht. Dieses Projekt füllt diese gravierende Forschungslücke durch die Überprüfung des Social Media Participation Models (SMPM). Das Modell wurde von den Antragstellern entwickelt und versteht politische Partizipation als ziel-orientiertes Handeln. Laut dem SMPM sind Effekte der Nutzung sozialer Medien an eine Reihe von Bedingungen geknüpft: Durch die Nutzung sozialer Medien muss es zuerst zu einer Konfrontation mit politischen Inhalten kommen. Nur wenn diese als relevant eingeschätzt werden, eine Diskrepanz zwischen einem politischen Ist- und einem politischen Sollzustand identifiziert wird und die Auflösung dieser Diskrepanz als umsetzbar wahrgenommen wird, kommt es zur Formierung eines politischen Partizipationsziels. Die Formierung dieses Ziels bedeutet aber noch nicht die Umsetzung. Nur wenn das Ziel in einer konkreten Verhaltenssituation auch dominant oder kompatibel mit anderen momentanen Zielen ist, kommt es tatsächlich zur politischen Partizipation. Laut Autoren muss es aber nicht immer zu einer bewussten Verarbeitung der politischen Social Media Inhalte kommen, um Partizipationseffekte auszulösen. Auch die wiederholte unbewusste Wahrnehmung von partizipativen Botschaften, z.B. in Facebook Posts, kann zu mehr Partizipation führen. Mit diesem Projekt wird erstmalig ein umfassendes Theoriemodell zum Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und politischer Partizipation überprüft. Mit einem Methoden-Mix aus vier Experimenten und einer Langzeitstudie werden die psychologischen Prozesse und die kausalen Zusammenhänge, die zwischen der Nutzung sozialer Medien und politischem Partizipationsverhalten stehen, nachgezeichnet. Das gibt Aufschluss über das tatsächliche Potential von sozialen Medien, politische Partizipation zu stärken, und bietet zahlreiche Anreize und Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungsarbeiten.

Im Projekt "Soziale Medien und Politisches Engagement: Mechanismen und Bedingungen" wurden eine Reihe an Studien durchgeführt, um zu erforschen, ob und wieso politische Information auf sozialen Medien, wie Facebook oder Twitter, Bürger*innen dazu animieren kann, sich am politischen Prozess zu beteiligen. Darüber hinaus wurde untersucht, ob und wie der Kontakt mit politischen Informationen auf sozialen Medien zu einem Wissensgewinn führt. Bisherige Studien und Meta-Analysen haben gezeigt, dass es eine positive Korrelation zwischen der Nutzung von sozialen Medien und politischer Partizipation gibt. Jedoch blieben die für diese Beziehung verantwortlichen Mechanismen oft unbeachtet. Es war bislang unklar, welche psychologischen Mechanismen zu den gefundenen Effekten führen und welche Bedingungen gegeben seien müssen, dass der Effekt zustande kommt. Das Projekt hat sich dieser Forschungslücke gewidmet. In der ersten Phase des Projekts haben sich verschiedene Studien mit den Motivationen für die Nutzung von sozialen Medien (z.B. mit Freunden*innen chatten, Unterhaltungsmotive, auf dem laufenden Stand mit News bleiben) und deren Beziehung zu politischer Partizipation beschäftigt. Außerdem hat das Projekt analysiert, inwiefern das eigene soziale Netzwerk auf sozialen Medien und die Fähigkeit, den eigenen Newsfeed auf sozialen Medien nach Belieben einzustellen, die Beziehung zwischen Nutzung und politischer Partizipation beeinflussen. In der zweiten Phase des Projekts hat sich das Forschungsteam auf das Phänomen "incidental exposure" - manchmal auch "zufälliger Nachrichtenkontakt" genannt - konzentriert. Soziale Medien werden eigentlich häufig aus nicht-politischen Gründen genutzt, aber aufgrund der Logik der Plattformen (z.B. Algorithmen, die Kontakte, die man auf den Plattformen hat) stolpert man manchmal zufällig über politische Information. Forschende haben schon früh argumentiert, dass dies auch ein Weg für weniger interessierte Populationssegmente ist, um etwas über Politik zu erfahren. Im Projekt wurde die vollständige frühere Forschung zu diesem Thema in einer Meta-Analyse zusammengetragen. Außerdem wurde, aufbauend auf der gegen die frühere Forschung gerichtete Kritik, ein neues theoretisches Modell, welches insbesondere die Informationsverarbeitung während des zufälligen Nachrichtenkontakts in den Fokus stellt, entworfen und in mehreren Studien überprüft. Das Projekt liefert einen großen Beitrag und geht weit über die bisherige Forschung in diesem Bereich hinaus. Zu den zentralen Ergebnissen zählt, dass die der Nutzung vorgelagerten Motive eine zentrale Rolle spielen, ob die Nutzung auch zu politischer Partizipation animiert. Außerdem muss die Nutzung von sozialen Medien als ein dynamischer Prozess, bei dem Nutzer*innen dauernd zwischen verschiedenen nicht-politischen und politischen Zielen wechseln können, konzeptualisiert werden muss, um zu verstehen, welche Auswirkungen es auf politische Variablen gibt. Es wurde auch gezeigt, dass zwischen dem zufälligen Stolpern über politische Inhalte auf sozialen Medien und politisch relevanten Konzepten, wie Wissen und Partizipation, eine positive Beziehung besteht, wobei die Stärke dieser Beziehung jedoch massiv von der Informationsverarbeitung abhängt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Helena Bilandzic, Universität Augsburg - Deutschland
  • Werner Wirth, University of Zurich - Schweiz
  • Dhavan Shah, University of Wisconsin-Madison - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 326 Zitationen
  • 9 Publikationen
  • 6 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2022
    Titel Democratic Consequences of Incidental Exposure to Political Information: A Meta-Analysis
    DOI 10.1093/joc/jqac008
    Typ Journal Article
    Autor Nanz A
    Journal Journal of Communication
    Seiten 345-373
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Seeing political information online incidentally. Effects of first- and second-level incidental exposure on democratic outcomes
    DOI 10.1016/j.chb.2022.107285
    Typ Journal Article
    Autor Nanz A
    Journal Computers in Human Behavior
    Seiten 107285
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Incidental exposure in the online world: Antecedents, mechanisms, and consequences
    Typ PhD Thesis
    Autor Andreas Nanz
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Antecedents of intentional and incidental exposure modes on social media and consequences for political participation: a panel study
    DOI 10.1057/s41269-020-00182-4
    Typ Journal Article
    Autor Nanz A
    Journal Acta Politica
    Seiten 235-253
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Processing news on social media. The political incidental news exposure model (PINE)
    DOI 10.1177/1464884920915371
    Typ Journal Article
    Autor Matthes J
    Journal Journalism
    Seiten 1031-1048
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Learning from Incidental Exposure to Political Information in Online Environments
    DOI 10.1093/joc/jqaa031
    Typ Journal Article
    Autor Nanz A
    Journal Journal of Communication
    Seiten 769-793
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Does incidental exposure on social media equalize or reinforce participatory gaps? Evidence from a panel study
    DOI 10.1177/1461444819850755
    Typ Journal Article
    Autor Heiss R
    Journal New Media & Society
    Seiten 2463-2482
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Alkyl chain assisted thin film growth of 2,7-dioctyloxy-benzothienobenzothiophene
    DOI 10.1039/c9tc01979k
    Typ Journal Article
    Autor Spreitzer H
    Journal Journal of Materials Chemistry C
    Seiten 8477-8484
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Pathways to political (dis-)engagement: motivations behind social media use and the role of incidental and intentional exposure modes in adolescents’ political engagement
    DOI 10.1515/commun-2019-2054
    Typ Journal Article
    Autor Heiss R
    Journal Communications
    Seiten 671-693

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