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Das Psychologische ist politisch

The Psychological is Political

Nora Ruck (ORCID: 0000-0001-8042-5153)
  • Grant-DOI 10.55776/P31123
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2018
  • Projektende 30.09.2022
  • Bewilligungssumme 305.686 €

Wissenschaftsdisziplinen

Psychologie (50%); Soziologie (50%)

Keywords

    History of Psychology, Feminist psychology, Women's history, Recent history

Abstract Endbericht

2016 belegt Österreich Platz 53 im internationalen Global Gender Gap Report und hat damit 15 Plätze im Vergleich zum Vorjahr verloren. Um wirkliche Chancengleichheit für Frauen und Männer zu erreichen, muss der psychologischen Dimension von Geschlechterungleichheit auf mindestens drei Ebenen begegnet werden: (1) Die psychologischen Gründe, die Frauen wie Männer davon abhalten, sich gegen die Diskriminierung von Frauen zur Wehr zu setzen, bedürfen wissenschaftlicher Erklärung. (2) Die Konsequenzen von Geschlechterdiskriminierung auf die psychische Gesundheit der Betroffenen muss wissenschaftlich untersucht werden. Und (3) bedarf es psychosozialer Angebote, die die sozialen Bedingungen psychischer Gesundheit addressieren. Um diesen drei Ebenen Rechnung zu tragen, muss das Rad nicht neu erfunden werden. Es ist vielmehr notwendig, die bestehenden Wissensbestände und psychosozialen Angebote aufzuarbeiten und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Psychologische ist politisch untersucht daher die historische Entwicklung psychologischen Wissens über die psychologischen Dimensionen von Geschlechterdiskriminierung in Wien von 1972 bis 2000. In den frühen 1970er Jahren erkannten Aktivistinnen der Zweiten Frauenbewegung, dass die gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen psychisches Leid produzierte, dem Aktivistinnen wiederum durch spezialisierte Beratungs- und Therapieangebote begegneten. Im Laufe der Zeit wurde zudem nach den Lebenserfahrungen von Menschen gefragt, deren Lebensweisen nicht der heterosexuellen Norm entsprechen oder die sich weder als Männer noch als Frauen erfahren. Während die historische Entwicklung wissenschaftlichen Wissens über die psychologischen Dimensionen von Geschlechterdiskriminierung vor allem in den USA, in Kanada und in Großbritannien sehr gut erforscht ist, findet sich im deutschsprachigen Raum kaum wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema. Dieses Projekt will diese Forschungslücke schließen. Unsere Archivrecherchen und Interviews zeigen, dass im deutschsprachigen Raum ab den späten 1970er Jahren profunde Erkenntnisse über die psychologischen Dimensionen von sozialer Geschlechterungleichheit erlangt wurden, die aber aus verschiedenen Gründen kaum Einzug an den Universitäten halten konnten. Mithilfe von Archivrecherchen und Oral-History-Interviews untersuchen wir, wie und von wem in Wien zwischen 1972 und2000derartiges Wissenproduziertwurde: in Selbsterfahrungsgruppen, in Frauenberatungs- und Informationszentren, in Volkshochschulen und an der Universität Wien. In unserer Analyse werden wir auf den institutionellen und sozialen Kontext dieser Psychologien fokussieren, um so ein Verständnis für die Bedingungen zu entwickeln, unter denen sich Wissen über die psychologischen Voraussetzungen und Konsequenzen von Geschlechterdiskriminierung entwickelt und insitutionalisiert hat oder gerade nicht.

Österreich ist trauriger Spitzenreiter in der EU in Bezug auf Gewalt gegen Frauen. Dies, obgleich Expert*innen darauf hinweisen, dass es zum Abbau von geschlechtsspezifischer Gewalt einer gesamtgesellschaftlichen Geschlechtergleichstellung braucht. Geschlechterungleichheiten haben psychische Auswirkungen (z.B. psychologische Belastungen oder Erkrankungen) und psychische Gründe (z.B. Verdrängung). Unser Projekt hat untersucht, wie sich sich Wissen über die psychischen Dimensionen von Geschlechterungleichheit in Österreich in drei sozialen Feldern entwickelt hat: (1) in der zweiten Frauenbewegung, die in Österreich 1972 mit der Gründung der Aktion Unabhängiger Frauen ihren Anfang nahm; (2) in autonomen Frauenberatungsstellen wie Frauen* beraten Frauen*, Peregrina, Miteinander Lernen und Lefö seit 1981; und (3) am Psychologischen Instititut der Universität Wien, wo zwischen 1984 und 2000 außergewöhnlich viel zu diesem Thema gearbeitet und gelehrt wurde. Die Funktionsweise dieser drei sozialen Felder beeinflusste, welches Wissen über die psychischen Auswirkungen und Gründe von Geschlechterungleichheit entwickelt wurden, welche psychosozialen Maßnahmen daraus abgeleitet wurde, und wie sich dieses Wissen verbreitete. Wir haben zudem erforscht, wie Wissen von der Frauenbewegung in die Frauenberatung und an die Universität Wien wanderte und welche Möglichkeiten und Hindernisse sich dabei ergaben. Wir fanden drei Prozesse, die das Wissen über die psychischen Auswirkungen und Gründe von Geschlechterungleichheit auf seinem Weg von der Frauenbewegung zur Frauenberatung und dann in die Universität beeinflussten: (1) Psychologisierungsprozesse, die bereits in der Frauenbewegung zu beobachten waren. Bewusstseinsbildende Gruppen kamen Anfang bis Mitte der 1970er Jahre in psychologisierter Form als "Selbsterfahrungsgruppen" von den USA in den deutschsprachigen Raum. Viele dieser Praktiken wurden daraufhin von Frauenberatungsstellen übernommen. (2) Mit der Gründung von Vereinen und vor allem mit der Einwerbung von Fördermitteln setzten Prozesse ein, die wir als NGOisierung beschreiben. Als gemeinnützige Vereine sind Frauenberatungsstellen nahe an den Problemlagen unterschiedlicher Frauen in Österreich und können ihr Wissen und ihre Beratungs- und Behandlungsangebote flexibel an diese anpassen. Sie sind jedoch von unterschiedlichen Finanzierungsquellen abhängig und die Vorgaben von Fördergebern sowie eine chronische Unterfinanzierung prägt mit, welches Wissen entwickelt und in der Praxis umgesetzt werden kann. Obwohl die meisten Frauenberatungsstellen Öffentlichkeitsarbeit betreiben und so das öffentliche Bewusstsein über die psychischen Auswirkungen und Gründe von Geschlechterungleichheit beeinflussen können, sind ihnen als gemeinnützigen Vereinen dadurch Grenzen politischer Aktivität gesetzt. (3) Auf dem Weg von der Frauenberatung an die Universität Wien greifen Akademisierungsprozesse. Wir haben hier die Gründe erforscht, die dazu geführt haben, dass sich das in der Frauenberatung entwickelte Wissen über die psychischen Dimensionen von Geschlechterungleichheit nicht langfristig an Universitäten etablieren konnte und kaum in die die Ausbildung angehender Psycholog*innen einging. Unser Projekt konnte so nicht nur klären, wie sich Wissen um die psychischen Auswirkungen und Gründe von Geschlechterungleichheit in Österreich entwickelt hat, sondern auch, warum diese Wissensbestände bisher nicht zu umfassender Geschlechtergerechtigkeit geführt haben.

Forschungsstätte(n)
  • Sigmund Freud Priv. Univ. - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Alexandra Rutherford, York University - Kanada

Research Output

  • 14 Zitationen
  • 9 Publikationen
  • 2 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2020
    Titel Feminist psychology and the new spirit of capitalism: Austrian feminist psychologists and new modes of work in the late 20th century.; In: Psychologie und Kritik. Formen der Psychologisierung nach 1945
    Typ Book Chapter
    Autor Ruck N
    Verlag Springer
    Seiten 265-287
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Psychologization in and through the women's movement: A transnational history of the psychologization of consciousness-raising in the German-speaking countries and the United States
    DOI 10.1002/jhbs.22187
    Typ Journal Article
    Autor Ruck N
    Journal Journal of the History of the Behavioral Sciences
    Seiten 269-290
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Feministische Therapie – frauenspezifische Therapie – gendersensible Therapie
    DOI 10.1007/s00729-019-0111-4
    Typ Journal Article
    Autor Ruck N
    Journal Psychotherapie Forum
    Seiten 4-10
    Link Publikation
  • 2023
    Titel Psychologisierung von Ungleichheiten; In: Aktuelle Ungleichheitsforschung. Befunde - Theorien - Praxen
    Typ Book Chapter
    Autor Rothmüller B
    Verlag Beltz
    Seiten 188-201
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Feminist psychologies in Austria betwen NGOization and private practice: A historical and critical participatory action study
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Rack E.
    Konferenz 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
  • 2020
    Titel History of Feminist Psychology at the University of Vienna, 1984–2000
    DOI 10.1093/acrefore/9780190236557.013.611
    Typ Book Chapter
    Autor Luckgei V
    Verlag Oxford University Press (OUP)
  • 2022
    Titel Zur Geschichte feministischer Psychologien in Österreich
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Rothmüller B.
    Konferenz 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
  • 2018
    Titel Psychotherapie und Geschlecht - Zur Bedeutung von Geschlecht, feministischer Therapie und feministischer Ökonomie für die Psychotherapie
    Typ Journal Article
    Autor Ruck
    Journal Psychologie und Gesellschaftskritik
    Seiten 49-73
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Zwischen Aktivismus und Akademisierung. Zur Bedingung der Möglichkeit feministischer Psychologie und Psychotherapie
    Typ Journal Article
    Autor Luckgei V.
    Journal Psychologie und Gesellschaftskritik
    Seiten 55-79
    Link Publikation
Weitere Förderungen
  • 2022
    Titel MA7 Stadt Wien Wissenschaftsförderung
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2022
  • 2022
    Titel FWF Top Citizen Science
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2022

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