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Der apokryphe Sonntag

The Apocryphal Sunday

Uta Heil (ORCID: 0000-0002-7593-8285)
  • Grant-DOI 10.55776/P31428
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2019
  • Projektende 31.12.2023
  • Bewilligungssumme 364.707 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Philosophie, Ethik, Religion (60%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Greek and Latin Sources, Late Antiquity, Early Middle Ages, Sunday Veneration, History of Christianity

Abstract Endbericht

1. Inhalt: Der christliche Sonntag als Ruhetag und Tag des Gottesdienstes wird bis heute als ein zent- rales Element christlicher Identität und einer vom Christentum geprägten Gesellschaft wahrgenom- men. Dennoch gibt es heute vielfältige Debatten über die Relevanz des Sonntags, da andere Religio- nen, nicht-christliche Lebenskontexte und wirtschaftliche Interessen den Ruhetag infrage stellen. Daher ist es wichtig, die Geschichte der Entstehung der Sonntagsverehrung in der Spätantike und im frühen Mittelalter wissenschaftlich zu analysieren. Allerdings dauerte die Entwicklung einer christli- chen Sonntagskultur mehrere Jahrhunderte bis ins frühe Mittelalter, obwohl bereits im Jahr 321 n. Chr. Kaiser Konstantin ein Gesetz zur Ruhe am heiligen Tag der Sonne verordnet hatte. 2. Methode: Das Projekt zielt darauf, folgende Fragen mit Hilfe der neuen Methode der Intersektio- nalität zu beantworten: Was war der Grund und die Wirkung des Konstantinischen Gesetzes? Was bedeutete das für den Römischen Kalender im Allgemeinen? Hat der Sonntag die Rolle der römischen Markttage übernommen? Was war der Grund für die zögerliche Rezeption des Gesetzes von Kon- stantin? Was haben welche Christen (Männer/Frauen, Sklaven, Kaiser, Mönche/Nonnen, Handwer- ker) in verschiedenen Regionen vom Sonntag gedacht und an ihm getan? Wie sah der Einfluss des Judentums (Sabbat) aus? Wie wirkt sich das Zusammentreffen von Sonntag und Heiligenfesten aus? Was provoziert das Auftreten von mehr Sonntagsgesetzen und einer erhöhten Verehrung des Sonn- tags seit dem sechsten Jahrhundert? Warum haben wir apokryphe und pseudepigraphe Schriften zu diesem Thema? 2. Hypothese und Textbasis: Die Bedeutung des christlichen Sonntags entstand als ein Aspekt der Christianisierung und Sakralisierung der christlichen Gesellschaft in der Spätantike und führt zu einer Uniformierung von Festkulturen, die früher in verschiedenen sozialen und religiösen Gruppen gefei- ert wurden. Besonders das sechste Jahrhundert schien eine wichtige "Wasserscheide" zu sein, als neue apokryphe Literatur und Pseudepigraphie zu diesem Thema produziert wurde. Eine intensive Recherche mit Hilfe von Datenbanken, auch bezogen auf die Rezeption von zentralen biblischen Tex- ten wie den Zehn Geboten, sowie mit Hilfe von Handschriftenrecherchen soll die Textbasis erwei- tern, um eine Geschichte der Sonntagsverehrung erzählen zu können. Zusätzlich werden relevante Papyri und Inschriften herangezogen. 4. Innovation: a) Ein neuer Calendar online of Late Antiquity (COLA) wird als Hilfsmittel und zur Visualisierung der Zeitrechnungen inklusive der Sonntage entwickelt. b) Eine neue Methodik (Inter- sektionalität) sowie neuere Einsichten in den Prozess der Christianisierung des Römerreiches und die Jahrhunderte der sogenannten "Völkerwanderung" müssen als Grundlage für das Verständnis der Entstehung des christlichen Sonntags herangezogen werden, um die überholten Deutungskategorien der Dekadenz (zunehmende Gesetzlichkeit, Judaisierung, Germanisierung) zu überwinden.

Der apokryphe Sonntag in der Spätantike und im Frühmittelalter Der christliche Sonntag als Ruhetag ist ein zentrales Identitätsmerkmal einer christlich geprägten Gesellschaft. Die Entwicklung einer christlichen Sonntagskultur dauerte jedoch mehrere Jahr-hunderte bis ins frühe Mittelalter, obwohl Konstantin bereits 321 n.Chr. ein Gesetz zur Ruhe am heiligen Sonnentag erlassen hatte. Dieses blieb jedoch ohne nennenswerte Resonanz. Auf der Grundlage intensiver Quellenforschung zu griechischen und lateinischen Texten (4. bis 7. Jahrhundert) hat das Forschungsprojekt herausgefunden, dass die Vielfalt der Meinungen darüber, was am Sonntag getan werden sollte und was nicht, weitaus größer ist als bisher ange-nommen. Nicht einmal im Mönchtum war der Wochenrhythmus so organisiert, dass der Sonntag oder der Tag des Herrn als arbeitsfreier Tag begangen wurde. Vielmehr stand der festliche Charak-ter des Tages im Vordergrund, weshalb es deutlich mehr Texte gibt, die das Fasten und Knien am Sonntag verbieten, als dass andere Verhaltensweisen geregelt werden. Hinzu kommt, dass die Sonntagspraktiken erst viel später standardisiert wurden als bisher angenommen, nämlich nicht im 6. Jahrhundert, sondern in der Karolingerzeit im 8. und 9. Jahrhundert. Im Prozess der Christia-nisierung der Zeit steht der Sonntag daher eher am Endpunkt der Entwicklung, nachdem andere Feste wie Ostern, Himmelfahrt und Weihnachten bereits als Fixpunkte etabliert worden waren. Der Sonntag stellte ein Element der Sakralisierung des Kalenders dar, so dass der Tag selbst von der Erschaffung der Welt an als von Gott eingesetzt angesehen wurde und einen heilsamen Cha-rakter für die christliche Gemeinschaft besaß. Das Projekt hat sich auch intensiv mit den pseudepigraphen und apokryphen Texten zum Sonntag befasst. Hier wollten anonyme Autoren offenbar die Uneindeutig des Sonntags beseiti-gen und einen deutlich strengeren Verhaltenskodex für den Sonntag etablieren. Die Wirkung die-ser Texte ist nicht messbar. Allerdings fand vor allem der Himmelsbrief, ein angeblich von Christus selbst verfasster Brief, der auf der Erde gefunden wurde, jedoch weite Verbreitung, wurde immer wieder kopiert und ist in vielen Sprachen überliefert. Das Projekt hat die Kenntnis von der hand-schriftlichen Überlieferung dieses Briefes verbreitert, die Überlieferungskontexte und die diversen Fassungen des Himmelsbriefs intensiv untersucht und versucht, seine Geschichte nachzuzeich-nen. Er wurde offenbar immer wieder in Krisenzeiten herangezogen, um Unglück und Katastro-phen als Strafe und Warnung Gottes zu erklären. Für das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Austrian Center for Digital Humanities (ACDH) eine Datenbank (https://sola.acdh.oeaw.ac.at/de) erstellt, in der die Textpassagen zum Thema mit Übersetzungen und kurzen Kommentaren zu finden sind. Sie werden vor dem Hinter-grund einer Zeitleiste präsentiert, um den Nutzern einen interaktiven Zugriff auf die verschiedenen Texte zu ermöglichen. Darüber hinaus wurden eine Monographie, ein Tagungsband und Artikel zur Verbreitung der Ergebnisse veröffentlicht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Jörg Rüpke, Universität Erfurt - Deutschland
  • Sofie Remijsen, University of Amsterdam - Niederlande
  • Michele R. Salzman, University of California at Riverside - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 7 Publikationen
  • 1 Datasets & Models
  • 2 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2020
    Titel Apocalyptic Literature – A Never-Ending Story
    DOI 10.1515/9783110597745-006
    Typ Book Chapter
    Autor Heil U
    Verlag De Gruyter
    Seiten 45-65
    Link Publikation
  • 2022
    Titel From Sun-Day to the Lord’s Day
    DOI 10.1484/m.celama-eb.5.128964
    Typ Book Chapter
    Autor Heil U
    Verlag Brepols Publishers NV
    Seiten 13-26
  • 2022
    Titel Missachtung der Sonntagsruhe als Kapitalverbrechen
    DOI 10.1484/m.celama-eb.5.128966
    Typ Book Chapter
    Autor Heil U
    Verlag Brepols Publishers NV
    Seiten 75-91
  • 2022
    Titel Neuedition der sogenannten Akten des sogenannten Konzils von Cäsarea zum Ostertermin und Fastenfragen
    DOI 10.1515/zac-2022-0033
    Typ Journal Article
    Autor Heil U
    Journal Zeitschrift für Antikes Christentum / Journal of Ancient Christianity
    Seiten 403-445
  • 2022
    Titel Digital Humanities - zwischen Fortschritt und Rückschritt
    Typ Journal Article
    Autor Heil U
    Journal Digital Humanities - zwischen Fortschritt und Rückschritt
    Seiten 101-104
  • 2023
    Titel From Sun-Day to the Lord's Day: The Cultural History of Sunday in Late Antiquity and the Early Middle Ages
    Typ Book
    Autor Heil Uta
    Verlag Brepols N.V.
  • 2023
    Titel The Apocryphal Sunday: History and Texts from Late Antiquity
    Typ Book
    Autor Heil Uta
    Verlag Augsburg Fortress Publishers
Datasets & Models
  • 2022 Link
    Titel Sonday Observance in Late Antiquity
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2024
    Titel public lecture of the Austrian Academy of Sciences
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)
  • 2021
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2020
    Titel Appointment funds
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2020
    Geldgeber University of Vienna

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