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Asian blues: Naturindigo in Asien

Asian blues: natural indigo sources in Asia

Anna Hartl (ORCID: 0000-0001-8525-754X)
  • Grant-DOI 10.55776/P31481
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.06.2018
  • Projektende 14.05.2023
  • Bewilligungssumme 358.310 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (50%); Chemie (20%); Soziologie (30%)

Keywords

    Dye Analysis, Vat Dyeing, Asia, Natural Dye, Ethnobotany, Natural Indigo

Abstract Endbericht

Für Jahrtausende bis zur Erfindung des synthetischen Indigos war Naturindigo der wichtigste Farbstoff um Textilien blau zu färben. Indigo wurde vor allem wegen der lange haltbaren Qualität seiner Färbungen geschätzt.Das ausgeklügelte Wissenzur Indigogewinnung und zum Färben mit Indigo wurde überall auf der Welt unter Verwendung lokal vorhandener Pflanzenarten entwickelt. Die Pflanzenarten stammen aus mindestens acht verschiedenen Pflanzenfamilien. Da Asien die höchste Vielfalt an Arten zur Indigogewinnung aufweist, konzentrieren wir unsere Forschung auf ausgewählte Gebiete in China, Indien, Indonesien und Laos. Die vorhandene wissenschaftliche Literatur bietet eine solide Basis um zu verstehen welche Arten historisch verwendet wurden und wie die Verarbeitungsschritte prinzipiell abgelaufen sind. Eine detaillierte Dokumentation der heutigen Nutzung von pflanzlichen Indigoquellen gibt es jedoch nicht. Das betrifft vor allem diejenigen Arten, die in der Vergangenheit keine weltweite Bekanntheit erlangten, aber auf lokaler Ebene in Asien sehr weit verbreitet waren. Wir wissen jedoch von ethnobotanischen Bestandslisten und eigener Feldforschung, dass diese Pflanzen in entlegenen Gebieten immer noch verwendet werden. Wir untersuchen folgenden Forschungsfragen: (1) welche zur Indigogewinnung geeignete Pflanzenarten werden heute verwendet, von wem und in welcher Form?; (2) welche Anbau-, Sammlungs-, Verarbeitungs- und Färbemethoden werden angewendet? und (3) welche Ähnlichkeiten und Unterschiede der angewandten Verarbeitungs- und Färbemethoden können durch die Messung prozeßrelevanter Parameter dokumentiert werden? Der zweite Schwerpunkt unserer Forschung ist die Qualität von Naturindigo. Qualitätsaspekte werden in ethnobotanischen Publikationen über die heutige Verwendung von Naturindigo nicht behandelt. In der Geschichte war Qualität jedoch ein Schlüsselfaktor in der Indigoproduktion. Die Qualität von Naturindigo gewinnt heute wieder an Bedeutung und wird für diezukünftigeProduktion essentiell sein. Unsere Forschungsfragen zur Qualität von Naturindigo sind: (1) wie ist Qualität definiert und wie wird sie entlang der gesamten Herstellungskette gemessen und kategorisiert?; (2) wodurch kann Qualität beeinflusst werden?; und (3) welche Qualitäten von Naturindigo werden produziert? Aufbauend auf den gesammelten Daten sollen Hypothesen zu qualitätsbeeinflussenden Faktoren in der gesamten Herstellungskette aufgestellt werden. Unsere Forschung verwendetein interdisziplinäres Methodenset: (1)Analysevon historischen Forschungsdokumenten aus der Kolonialzeit; (2) ethnobotanische Feldforschung; (3) Messungen von prozeßrelevanten Faktoren (pH, gelöster Sauerstoff und Temperatur); sowie (4) Analyse von 100 Naturindigoproben auf ihren Gehalt an Indigotin und anderen, möglicherweise qualitätsrelevanten Komponenten. Die Naturindigo-Datenbank ist ebenfalls Resultat des Projektes und wird eine Basis für weiterführende Forschung darstellen.

Seit 6000 Jahren wird Indigo zum Blaufärben von Textilien verwendet. Dieser Pflanzenextrakt, der das blaue Pigment Indigotin als wichtigsten Inhaltsstoff enthält, wurde ab dem 16. Jahrhundert zu einem weltweit gehandelten Produkt. Die Produktion erreichte ihren Höhepunkt während der Kolonialzeit. Mit dem Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der natürliche Indigo fast vollständig durch synthetischen Indigo ersetzt. In einigen entlegenen Gebieten Asiens jedoch wird Naturindigo immer noch traditionell verwendet. Naturindigo ist auch von Bedeutung für Initiativen, die die lokale Produktion hochwertiger, handwerklicher Textilien fördern: in der Palette der Naturfarbstoffe liefert Indigo die einzige, lange haltbare blaue Farbe. Mit dem wachsenden Interesse an einer umweltverträglicheren Textilproduktion gewinnt Naturindigo erneut an Aufmerksamkeit. Das internationale Forschungsteam des FWF-geförderten Projekts Asian blues: Naturindigo in Asien interessierte sich für Indigo liefernde Pflanzenarten und ihre heutige Verwendung, einschließlich der Qualitätskriterien für Indigo und der Faktoren, die die Indigoqualität beeinflussen können. Das Projekt verfolgte einen innovativen inter- und transdisziplinären Ansatz: ethnobotanische Methoden, unter Einbeziehung der wahrscheinlich letzten Generation traditioneller Indigo-Produzentinnen, wurden kombiniert mit quantitativen Messungen von Prozessparametern, standardisierten Indigo-Extraktionen und chemischen Analysen von Indigoproben verifizierter Arten. Über 40 detaillierte Interviews, mehr als 70 standardisierte Extraktionen und 145 Indigoproben bildeten die Datengrundlage für diese Forschung, sowie Handelsberichte und Literatur aus dem 17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Forschungsprojekt dokumentiert die Verwendung von fünf Pflanzenarten, vom Anbau der Pflanzen und der Extraktion des Indigos bis hin zur Färbung in Fermentationsküpen, in vier Dörfern in China. Die Untersuchung, wie die Produzentinnen vor Ort Qualitätsindikatoren und Qualitätsfaktoren wahrnehmen, ermöglichte ein besseres Verständnis potenzieller kausaler Zusammenhänge im komplexen System der traditionellen Verwendung von Indigo. Die Reisebeschränkungen während der Pandemie verhinderten eine Fortsetzung der Forschung in weiteren asiatischen Ländern. Deshalb wurden verschiedene Indigo liefernde Pflanzenarten (inklusive zweier weiterer, historisch wichtiger Arten) in Wien angebaut und mit standardisierten Verfahren extrahiert. Dadurch war ein artspezifischer Vergleich von Indigoqualitäten und Extraktionserträgen möglich. Insgesamt wurde eine Referenzsammlung der chemischen Profile von Indigoextrakten der folgenden sieben Pflanzenarten erstellt: Indigofera suffructicosa, Indigofera tinctoria, Indigofera arrecta, Strobilanthes cusia, Wrightia laevis, Persicaria tinctoria und Isatis tinctoria. Die Farbe des Indigoextraktes war historisch und traditionell immer schon ein wichtiger Indikator für Qualität. Mit heutigen L*a*b*Farbmessgeräten kann anhand der Farbe des Extrakts sein Indigotingehalt abgeschätzt werden. Das Forschungsprojekt hatte Zugang zu einzigartigem Indigo-Probenmaterial aus einem Handelsschiff, das 1697 auf seinem Rückweg vom indischen Mogulreich nach Holland im Hafen von Kapstadt sank. Chemische Analysen dieser Probe und die Untersuchung historischer Handelsdokumente aus dieser Zeit zeigten, dass die Qualitätsfaktoren, die im 21. Jahrhundert von Bedeutung sind, auch schon vor 320 Jahren wichtig waren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Anthony B. Cunningham, Murdoch University - Australien
  • Maarten R. Van Bommel, The University of Amsterdam - Niederlande

Research Output

  • 6 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2024
    Titel "Purplish Blue" or "Greenish Grey"? Indigo Qualities and Extraction Yields from Six Species.
    DOI 10.3390/plants13070918
    Typ Journal Article
    Autor Hartl A
    Journal Plants (Basel, Switzerland)
  • 2022
    Titel Blue to black: Hypotheses on plant use complexity in traditional dyeing processes in Southeast Asia and China
    DOI 10.1016/j.indcrop.2022.115706
    Typ Journal Article
    Autor Li S
    Journal Industrial Crops and Products
    Seiten 115706

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