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Wenn man unbekanntes Terrain betritt

Entering Uncharted Territory

Eva-Christiana Köhler (ORCID: 0000-0001-9557-4012)
  • Grant-DOI 10.55776/P31809
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2019
  • Projektende 31.12.2023
  • Bewilligungssumme 394.044 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Egyptology, El-Sheikh Fadl, Middle Egypt, Archaeology

Abstract Endbericht

Vor 2500 Jahren gab es im südlichen Ägypten ein blühendes städtisches Zentrum, wo eine Gesellschaft lebte, die regen Austausch, Fernhandel, Kunst und Handwerk betrieb, und mit vielen teils wohlhabenden Menschen, die es sich leisten konnten sich selbst und ihren Familien monumentale Felsgräber für ein standesgemäßes Jenseits zu bauen. Historische Quellen legen nahe, dass dieser Bereich schon eine tausende Jahre lange Geschichte hatte und über bedeutende Heiligtümer für altägyptische Gottheiten verfügte. Eine dieser Gottheiten war der schakalsköpfige Anubis, einer der Hauptgötter der Unterwelt, der als so wichtig betrachtet wurde, dass man ihm Hunde opferte, sie mumifizierte und im Hauptfriedhof nahe dem modernen Dorf el-Sheikh Fadl bestattete. Aus diesem Grund wurde dieser Ort später auch Kynopolis, `Stadt der Hunde`, genannt. Die Ortsbezeichnung änderte sich hin und wieder, und in der pharaonischen Zeit hieß die Stadt Hardai, `Horus ist hier`, ein weiterer Beleg für eine wichtige Stadtgottheit, die hier vermutlich verehrt wurde. Diese und ihre Nachbarstadt Saka waren außerdem die Hauptstädte von zwei großen Verwaltungsprovinzen, nämlich des 17. und 18. oberägyptischen Gaus. Trotz alldem: diese Region, die ungefähr 180 Kilometer südlich von Kairo liegt, ist in der Moderne noch nie umfassend wissenschaftlich untersucht worden und bis vor Kurzem waren keine genau datierbaren archäologischen Überreste bekannt. Und schlimmer noch - der Bereich, insbesondere die Hauptnekropole bei el-Sheikh Fadl, wurde über viele Jahre von Antikenschmugglern intensiv ausgeraubt, was bedeutet, dass wertvolle archäologische Informationen schon verloren sind. Um dies zu ändern, erhielt das Mittelägyptenprojekt der Universität Wien vom ägyptischen Antikenministerium kürzlich die Genehmigung, im antiken Friedhof Rettungsgrabungen und eine moderne wissenschaftliche Untersuchung durchzuführen. Zur Überraschung des Teams wurden auch gleich mehrere antike Gräber entdeckt, die nun wieder ganz neue Fragen über eine Zeitperiode aufwerfen, die auch bislang kaum untersucht wurde. Es handelt sich um die Spätdynastische Zeit des 5. und 4. Jahrhunderts v.Chr. Während dieser Periode endete die erste Besatzung Ägyptens durch die Perser (27. Dynastie), gefolgt von einer Phase unabhängiger indigen-ägyptischer Pharaonen (28.- 30.Dynastie) und einer sich daran anschließenden erneuten persischen Besatzung. Schließlich eroberte Alexander der Große im Jahr 332 v.Chr. Ägypten, was dazu führte, dass das Land am Nil zunächst Teil des Ptolemäerreiches und später des Römischen Reiches wurde. Dies ist das erste Mal, dass ein internationales Team aus Archäologen, Ägyptologen, Geodäten, Restauratoren, Anthropologen, Archäozoolgen, Archäobotanikern und vielen anderen Spezialisten diesen kaum bekannten Ort während einer ebenso wenig beleuchteten Zeit systematisch erforscht um dieses reiche Material und Kulturerbe einer bedeutenden antiken Gesellschaft vor 2500 Jahren zu dokumentieren.

Vor 2500 Jahren gab es im südlichen Ägypten ein blühendes städtisches Zentrum, wo eine Gesellschaft lebte, die regen Austausch, Fernhandel, Kunst und Handwerk betrieb. Hier lebten unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und viele, teils wohlhabende Menschen, die es sich leisten konnten sich selbst und ihren Familien monumentale Felsgräber für ein standesgemäßes Jenseits zu bauen. Historische Quellen legen nahe, dass dieser Bereich schon eine tausende Jahre lange Geschichte hatte und über bedeutende Heiligtümer für altägyptische Gottheiten verfügte. Eine dieser Gottheiten war der schakalsköpfige Anubis, einer der Hauptgötter der Unterwelt, der als so wichtig betrachtet wurde, dass man für ihn Hunde mumifizierte und im Hauptfriedhof nahe dem modernen Dorf el-Sheikh Fadl bestattete. Aus diesem Grund wurde dieser Ort später auch Kynopolis, 'Stadt der Hunde', genannt. Die Ortsbezeichnung änderte sich hin und wieder, und in der pharaonischen Zeit hieß die Stadt Hardai, 'Horus ist hier', ein weiterer Beleg für eine wichtige Stadtgottheit, die hier vermutlich verehrt wurde. Diese und ihre Nachbarstadt Saka waren außerdem die Hauptstädte der bedeutenden 17. und 18. Verwaltungsprovinzen Oberägyptens. Trotz alldem: diese Region, die ungefähr 180 Kilometer südlich von Kairo liegt, war in der Moderne lange nicht wissenschaftlich untersucht worden und bis vor Kurzem waren keine genau datierbaren archäologischen Überreste bekannt. Und schlimmer noch - der Bereich, insbesondere die Hauptnekropole bei el-Sheikh Fadl, wurde über viele Jahre von Antikenschmugglern intensiv ausgeraubt, was bedeutet, dass wertvolle archäologische Informationen schon verloren sind. Um dies zu ändern, führte ein Team von ÄgyptologInnen und ArchäologInnen der Universität Wien gemeinsam mit dem ägyptischen Antikenministerium umfassende wissenschaftliche Untersuchung durch, was durch Förderung des FWF in einem kürzlich abgeschlossenen Projekt unterstützt wurde. Das Team hat zahlreiche antike Gräber entdeckt, die wieder ganz neue Einblicke in eine eine Zeitperiode ermöglichen, die ebenfalls bislang kaum untersucht wurde. Es handelt sich um die Spätdynastische Zeit des 5. und 4. Jahrhunderts v.Chr. Während dieser Periode endete die erste Besatzung Ägyptens durch die Perser (27. Dynastie), gefolgt von einer Phase unabhängiger indigen-ägyptischer Pharaonen (28.-30.Dynastie) und einer sich daran anschließenden erneuten persischen Besatzung. Schließlich eroberte Alexander der Große im Jahr 332 v.Chr. Ägypten, was dazu führte, dass das Land am Nil zunächst Teil des Ptolemäerreiches und später des Römischen Reiches wurde. Aus dieser spannenden Zeitphase stammen nun zahlreiche archäologische Materialien und neue Ergebnisse, die das international aufgestellte, interdisziplinäre Team aus Archäologen, Ägyptologen, Geodäten, Restauratoren, Anthropologen, Archäozoologen, Archäobotanikern und vielen anderen Spezialisten zutage gebracht und systematisch erforscht hat. Diese Forschungsergebnisse lassen nun eine Neubewertung dieses kaum bekannten Ortes während einer ebenso wenig beleuchteten Zeit mit reichem archäologischen Kulturerbe und einer bedeutenden antiken Gesellschaft vor 2500 Jahren im ägyptischen Niltal zu.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
  • 4 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2023
    Titel New Archaeological Fieldwork in the Late Period Necropolis of el-Sheikh Fadl in Middle Egypt
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Driaux D.
    Konferenz International Congress of Egyptologists XII
    Seiten 183-190
    Link Publikation
Disseminationen
  • 2019
    Titel Research Fest (Forschungsfest)
    Typ A talk or presentation
  • 2022
    Titel Monday night lectures
    Typ A talk or presentation
  • 2019
    Titel Guest lecture Mainz
    Typ A talk or presentation
  • 2022
    Titel project workshop
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2019
    Titel Conference Invitation Terra Incognita
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International

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